E-Auto-Batterie-Check: Jetzt neu beim ADAC in NRW!

Auch Informationen und Tipps für den optimalen Umgang mit einer Batterie gibt's beim ADAC in NRW.
Auch Informationen und Tipps für den optimalen Umgang mit einer Batterie gibt's beim ADAC in NRW.© ADAC Nordrhein

Der ADAC in NRW bietet über seinen neuen Kooperationspartner Aviloo ab sofort einen Batterie-Check für gebrauchte Elektroautos an. Mit dem TÜV-zertifizierten Test erhalten Interessierte ein herstellerunabhängiges und neutrales Urteil über den tatsächlichen Zustand der Antriebsbatterie. Das Angebot ist in den ADAC Prüfzentren Köln, Dortmund und Oberhausen sowie in den Mobilen Prüfstationen, die im Rheinland und am Niederrhein unterwegs sind, verfügbar. Die ADAC Techniker können die notwendige Testbox einbauen und den Testablauf erläutern. Anschließend erstellt Aviloo eine exakte Diagnose über die verbliebene Leistungsfähigkeit der Batterie (in Prozent vom Neuwert).

Markt für gebrauchte E-Autos wächst

Hintergrund: Immer mehr Menschen entscheiden sich für ein Elektro- oder Hybridfahrzeug. Auch der Markt für gebrauchte E-Autos wird immer größer. Ein wesentlicher Faktor für den Restwert des Fahrzeugs ist der Zustand der Batterie. Sie ist das teuerste Bauteil und nimmt parallel zur Nutzungsdauer an Speicherkapazität und Leistung ab. Die Reichweite sinkt. Ein objektiver Batterietest zeigt genau, wie gut der Akku noch in Schuss ist. Als Faustregel gilt: 70 Prozent der ursprünglichen Kapazität sollte eine gebrauchte Antriebsbatterie mindestens noch haben, sonst drohen schnell hohe Reparaturkosten.

Die Angst vor einem Batterieverschleiß ist groß. Der Batterie-Check zeigt genau, wie gut der Akku noch in Schuss ist.

Die Angst vor einem Batterieverschleiß ist groß. Der Batterie-Check zeigt genau, wie gut der Akku noch in Schuss ist.

Heinz-Gerd Lehmann, Technik-Experte des ADAC Nordrhein©ADAC Nordrhein

Für wen ist der Batterietest sinnvoll?

  • Der unabhängige Check ist zum einen für Fahrzeugbesitzer interessant, die wissen wollen, wie der Ist-Zustand ihrer Batterie aussieht und ob die Reichweitenangaben von Händler oder Hersteller (noch) realistisch sind.

  • Die Diagnose hilft Käufern eines gebrauchten Elektroautos, die damit erfahren, welche Reichweite sie unter realistischen Fahrbedingungen erwarten können.

  • Verkäufer eines gebrauchten Elektroautos erhalten mit dem Zertifikat ein weiteres gutes Argument für ihr Fahrzeug.

So funktioniert der Batterie-Check:

Mindestens 70% Ladekapazität sollte eine gebrauchte E-Auto-Antriebsbatterie noch haben. © AVILOO
  1. Wer sich für den Batterie-Check eines E-Autos interessiert, klickt auf die Aviloo-Seite* und wählt dort den Batterietest für sein spezifisches Fahrzeugmodell.

  2. Anschließend kann ein Montage-Termin in einem ADAC Prüfzentrum oder auf den Mobilen Prüfstationen vereinbart werden. (Alternativ bekommt man die Aviloo-Box zum selber Installieren zugesendet.)

  3. Im ADAC Prüfzentrum schließen die ADAC Techniker über ein Verbindungskabel die Aviloo-Box an die OBD-Schnittstelle (On-Board-Diagnose) des Fahrzeugs an. Zum Start muss das Auto vollgeladen sein. Anschließend wird das E-Auto im Normalbetrieb bis zu einem Batterieladestand von unter zehn Prozent gefahren. Währenddessen erhebt die Testbox laufend die relevanten Daten und sendet diese nach erfolgtem Kundenauftrag an den Aviloo-Server zur Analyse.

  4. Anschließend wird der Stick von den ADAC Technik-Experten wieder ausgebaut und an Aviloo gesendet.

  5. Innerhalb von zwei Werktagen erhalten Mitglieder/Kunden ein detailliertes Batteriezertifikat von Aviloo und können dieses auf Wunsch mit den ADAC Experten besprechen.

Das detaillierten Batterie-Zertifikat von Aviloo gibt Auskunft über den Gesundheitszustand der Batterie. © ADAC


Weitere Infos und Kosten

Für den 99 Euro bauen die ADAC Techniker die Testbox in das Elektrofahrzeug ein, erläutern den Testablauf und besprechen auf Wunsch des Mitglieds/Kunden anschließend das detaillierte Batterie-Zertifikat von Aviloo. Weitere Fragen beantworten die Technikexperten in Köln und Oberhausen unter Telefon 0221 47 27 635, in Dortmund unter Telefon 0231 54 99 114.

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