Neuer Mini Clubman: Im Detail gereift

17.4.2019

Nach vier Jahren Bauzeit wurde der Mini Clubman überarbeitet. Groß sind die Änderungen nicht, aber der optische und technische Feinschliff tut dem größten aller Minis gut. Erste Infos zu den Motoren, technische Daten, Bilder und Preise

Mini Clubman fahrend von der Seite
Neuer Mini Clubman mit Heckleuchten im Union-Jack-Design
  • Neuer Kühlergrill und LED-Matrix-Scheinwerfer
  • Mehr Möglichkeiten zur Individualisierung
  • Drei Benziner und drei Diesel mit Leistungen von 102 bis 192 PS 

 

Dass ein Mini nicht immer nur klein sein muss, zeigen die beiden Ableger Countryman und Clubman nur allzu gut. Letzterer sortiert sich mit gut 4,20 Metern Länge sogar in die Kompaktklasse ein und konkurriert mit VW Golf, Opel Astra und BMW 1er. Jetzt wurde der Clubman mit seinen charakteristischen Flügeltüren am Heck überarbeitet und technisch auf den neuesten Stand gebracht.

Marktstart im Juni 2019, Preis ab 24.300 Euro

Zoom-In
Mini Clubman fahrend
Kennern dürfte der neue Kühlergrill am Mini Clubman auffallen

Neben einem neuen Front-Design erhält das zuletzt 2015 neu aufgelegte Modell mehr Ausstattungsoptionen – und auf Wunsch die vom Dreitürer bekannten Union-Jack-Heckleuchten. Die Markteinführung erfolgt im Juni 2019 zu Preisen ab 24.300 Euro.

Zu erkennen ist der überarbeitete Clubman vor allem am neuen Kühlergrill, der nun nicht mehr von einer sichtbaren Stoßstange durchbrochen wird. Flankiert wird dieser von leicht modifizierten Scheinwerfern, die jetzt dank der optionalen LED-Matrix-Funktion eine variable Ausleuchtung der Fahrbahn ermöglichen.

Am Heck sind die LED-Leuchten Serie, auf Wunsch sind sie im Design der britischen Flagge zu haben. Komplettiert wird das Lifting durch neue Lacke, Felgen und Innenraummaterialien. Auch das Programm an Accessoires präsentiert sich aufgestockt; unter anderem gibt es ein Dachdekor im Union-Jack-Design.

Mit dem neuen Individualisierungsprogramm namens "Mini Yours" kann man dem Clubman nun einen noch persönlicheren Anstrich geben und zum Beispiel spezielle Sitzpolster, Felgen oder ein Sportlenkrad mit "Mini Yours"-Logo ordern.

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Auf der Liste der Ausstattungsoptionen finden sich ein modernisiertes Navigations- und Infotainment-System mit neuen Konnektivitätsdiensten. So lässt sich jetzt etwa das am Smartphone gewählte Ziel online ins Navigationssystem des Autos übertragen. Je nach Verkehrslage mahnt das System dann rechtzeitig zur Abfahrt.

Ohnehin ist der neue Clubman mit Hilfe einer fest im Fahrzeug verbauten SIM-Karte "always online", so dass nicht nur im Falle eines Crashs automatische Notrufe abgesetzt werden können, sondern auch die aktuelle Verkehrslage in Echtzeit dargestellt wird.

Zudem ist nun ein Sportfahrwerk zu bekommen. Am Motorenprogramm ändert sich nichts, zu haben sind jeweils drei Diesel und Benziner mit Leistungswerten zwischen 75 kW/102 PS und 141 kW/192 PS. Angetrieben werden jeweils die Vorderräder, die stärksten Motor jeder Bauart sind mit Allradtechnik kombinierbar.

Diese Versionen gibt es

Modell                     Technische Daten                    
Mini One Clubman 75 kW/102 PS, 11,3 s auf 100 km/h, 185 km/h Spitze, 5,6 – 5,5 l Super/100 km, 128 – 125 g CO2/km 
Mini Cooper Clubman 100 kW/136 PS, 9,2 s auf 100 km/h, 205 km/h Spitze, 5,7 – 5,6 l Super/100 km, 129 – 127 g CO2/km 
Mini Cooper S Clubman 141 kW/192 PS, 7,3 s auf 100 km/h, 228 km/h Spitze, 6,5 – 6,4 l Super/100 km, 147 – 145 g CO2/km  
Mini Cooper S Clubman ALL4 141 kW/192 PS, 6,9 s auf 100 km/h, 225 km/h Spitze, 6,2 – 6,1 l Super/100 km, 141 – 139 g CO2/km 
Mini One D Clubman 85 kW/116 PS, 10,8 s auf 100 km/h, 192 km/h Spitze, 4,2 – 4,1 l Diesel/100 km, 110 – 107 g CO2/km  
Mini Cooper D Clubman 110 kW/150 PS, 8,9 s auf 100 km/h, 212 km/h Spitze, 4,4 – 4,3 l Diesel/100 km, 114 – 113 g CO2/km 
Mini Cooper SD Clubman 140 kW/190 PS, 7,6 s auf 100 km/h, 225 km/h Spitze, 4,4 – 4,3 l Diesel/100 km, 114 – 113 g CO2/km  
Mini Cooper SD Clubman ALL4 140 kW/190 PS, 7,4 s auf 100 km/h, 222 km/h Spitze, 4,7 – 4,6 l Diesel/100 km, 122 – 121 g CO2/km 


Text: Jochen Wieler mit Material von SP-X. Fotos: BMW AG.

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