Nach Rollschuh-Unfall: ADAC fliegt Urlauberin nach Hause
Von Roman Breindl

Der Besuch in einer Rollschuh-Disco in Miami Beach endete mit einem offenen Unterschenkelbruch. Doreen K. schildert, was passiert ist und wie der ADAC sie aus Florida nach Hause holte.
"Ich war mit einer Freundin im Urlaub in Miami Beach, Florida, als wir eine Werbetafel für eine Rollschuh-Disco sahen. Spontan beschlossen wir hinzugehen. Die Atmosphäre war großartig, super Musik, und die ersten Runden auf den Rollschuhen liefen leicht und machten richtig Spaß. Bis ich unglücklich stürzte und mir einen offenen Unterschenkelbruch zuzog.
In kürzester Zeit war ein Rettungswagen vor Ort und brachte mich in eine Klinik. Vieles rauschte in diesem Moment einfach an mir vorbei – ich stand unter Schock und war voller Adrenalin.
Anruf beim ADAC genügt
Bei der Aufnahme in der Klinik merkte ich dann schnell, wie hilfreich meine ADAC Plus-Mitgliedschaft ist. Ich hatte ein Foto meiner Mitgliedschaftskarte auf dem Telefon und meine Freundin rief damit direkt beim ADAC Ambulanz-Service in München an. Keine 30 Minuten später hatten wir eine Fallnummer, die mir den Weg in die Untersuchungsräume und in die Diagnostik öffnete. Nach der Aufnahme im Emergency Room wurde ich weiter untersucht und am nächsten Tag direkt operiert.
ADAC Ärzte in Kontakt mit Kollegen in den USA
Die ADAC Ärzte in Deutschland und das medizinische Team in den USA tauschten sich schnell aus und koordinierten alles Nötige. Zusätzlich zu den Informationen vor Ort erhielt ich regelmäßige Updates vom Ambulanz-Service in München.
Um die oft sehr hohen Klinik-Kosten in den USA musste ich mir keine Gedanken machen – die Klärung mit dem ADAC verlief schnell und reibungslos.
14 Tage in der Klinik

Die Operation verlief gut, und drei Tage später flog meine Freundin wie geplant zurück nach Deutschland – sie musste wieder arbeiten. Ich jedoch musste zwei Wochen im Krankenhaus bleiben, bevor ich die Flugfreigabe "Fit to fly" bekam.
In dieser Zeit hatte ich engen Kontakt zum ADAC Ambulanz-Service, und natürlich sahen auch Ärzte und Pflegepersonal regelmäßig nach mir. Später machte ich die ersten vorsichtigen Schritte mit dem Rollator.
Rettungssanitäter begleitet
Als ich schließlich "Fit to fly" war, organisierte der ADAC Ambulanz-Service meinen Rückflug in der Business Class, sodass ich mein Bein hoch lagern konnte. Damit alles sicher verlief, schickte der ADAC einen deutschen Rettungssanitäter nach Miami, der mich begleiten sollte. Er kam einen Tag vor dem Rückflug in die Klinik, stellte sich vor und prüfte noch einmal meine Flugfähigkeit.
Am Abflugtag wartete er am Flughafen auf mich. Ich wurde mit einem vom ADAC organisierten Krankentransport direkt dorthin gefahren. Auf dem neunstündigen Flug nach München überwachte der Rettungssanitäter meine Vitalwerte und betreute mich hervorragend.
Dank an alle Gelben Engel
Als ich in München ankam, wartete bereits ein Krankenwagen, der mich direkt nach Hause brachte. Dort erhole ich mich im Moment. Bald beginnt meine Reha, und ich hoffe, dass ich schnell wieder mit meinem Sport anfangen kann – von Yoga bis Snowboard. Riesiger Dank an alle Gelben Engel, die in dieser schweren Zeit mit so viel Empathie und Professionalität für mich da waren!"