Raser, Dränger und Fahrradfahrer, die sich nicht an Regeln halten: Was ADAC Mitglieder im Verkehr belastet. Dichtes Auffahren setzt Fahrer unter Druck Durch das Handy abgelenkte Fahrer verunsichern ADAC unterstützt Kampagne #mehrAchtung Es ist ein Szenario, das viele Autofahrende kennen: Man ist auf der linken Spur unterwegs, plötzlich klebt ein Drängler dicht am Heck und macht mit der Lichthupe Druck. Solche aggressiven Aktionen sorgen bei Verkehrsteilnehmern für Stress. Laut ADAC Umfrage zählen Drängler zu den größten Belastungen im Straßenverkehr. Stress im Straßenverkehr nimmt zu Für die 1012 Befragten sind diese fünf Situationen besonders belastend: Aggressives Fahrverhalten wird von 79 Prozent der Befragten als (sehr) belastend eingestuft. Gemeint sind etwa riskante Überholmanöver oder das plötzliche Ausscheren auf der Autobahn. Radfahrende, die sich nicht an Verkehrsregeln halten, stehen ebenfalls weit oben auf der Negativliste. 71 Prozent der Autofahrerinnen und -fahrer nervt, wenn sie deswegen abrupt bremsen oder ausweichen müssen. Knapp dahinter rangieren Verkehrsteilnehmer, die während der Fahrt mit dem Smartphone beschäftigt sind – 68 Prozent der Befragten empfinden dies als besonders störend und verunsichernd. Weitere Ärgernisse: schlechter Straßenzustand, Staus und zähfließender Verkehr, Baustellen, Abbiegen ohne Blinker oder Elefantenrennen. Kampagne #mehrAchtung Der ADAC unterstützt die Kampagne #mehrAchtung, die sich für ein respektvolleres Miteinander im Straßenverkehr einsetzt. Die Initiative des Bundesverkehrsministeriums und des Deutschen Verkehrssicherheitsrates fordert unter anderem mit Plakaten zu mehr Rücksicht auf. Im Rahmen der Kampagne empfiehlt ADAC Verkehrspsychologe Ulrich Chiellino allen, die sich über das Verhalten anderer im Straßenverkehr aufregen, gelassen zu reagieren: Text: Julia Berger