Kinder Fahrradhelme 2026

Specialized Shuffle 2 LED

Fazit: Der Specialized Shuffle 2 LED bietet einen guten Schutz des Kopfes im Falle eines Unfalls. Mehrere Aspekte führen jedoch dazu, dass er nur im Mittelfeld landet. Die seitlichen Gurtverteiler lassen sich nicht einstellen, das Drehrad am Hinterkopf ist zu klein geraten und das Steckschloss lässt sich nur schwer öffnen. Trotz aktivem Rücklicht besteht zudem Verbesserungspotenzial bei der Sichtbarkeit im Dunkeln. Hinzu kommt, dass das Rücklicht nach Ende der Batteriekapazität nicht mehr aufleuchtet, ohne dass das Licht selbst beschädigt wird. Bei den Schadstoffprüfungen wurden leicht erhöhte Werte des PAK (Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) Naphthalin festgestellt, diese liegen jedoch unterhalb der geltenden Grenzwerte.


ADAC Testurteil

Testergebnis gesamt
3,0
Unfallschutz · 55 % Gewichtung
2,5
Handhabung · 40 % Gewichtung
3,8
Schadstoffe · 5 % Gewichtung
2,2

sehr gut

0,5 - 1,5

gut

1,6 - 2,5

befriedigend

2,6 - 3,5

ausreichend

3,6 - 4,5

mangelhaft

4,6 - 5,5


Allgemeine Daten

Mittlerer Preis in Euro 55,00
Verfügbare GrößenChild/OSFM=49-55
BauartIn-Mold Technologie
KinnbandverschlussSteckschloss
Garantienach Garantiebestimmungen
Produktionsdatum (am Beispiel eines Modells)11.2024
Helmgewicht (gemessen an einem Modell)318g (S=49-55)
Vorkehrungen zur Reduzierung von Rotationsbeschleunigungenja (MIPS)
Integriertes Lichtja (Batteriewechsel nicht ohne Zerstörung möglich, ein Leuchtmodi)
Hersteller/VertriebSpecialized Germany GmbH, Hauptstraße 4, 83607 Holzkirchen, Deutschland, www.specialized.com

Stärken

  • insgesamt guter Unfallschutz

  • gute Note beim Schutz vor Kopfverletzungen

  • gute Belüftung

Schwächen

  • Batteriezellen des Rücklichtes können nicht ausgetauscht werden, ohne das Licht zu zerstören

  • Trotz aktiven Rücklichtes nur ausreichende Erkennbarkeit im Dunkeln

  • seitliche Gurtverteiler nicht einstellbar

  • die Haut kann beim Schließen des Gurtschlosses eingezwickt werden

  • Naphthalin bei den Schadstoffprüfungen im Kopfpolster und in den Riemen identifiziert (allerdings unterhalb der Grenzwerte)