Porsche 550 Spyder

Der Porsche 550 Spyder etablierte sich in den Jahren 1954 und 1955 als einer der erfolgreichsten Rennsportwagen seiner Zeit, indem er Klassensiege bei prestigeträchtigen Rennen wie der Carrera Panamericana und den 24 Stunden von Le Mans errang. Sein Herzstück war der von Ernst Fuhrmann entwickelte 1,5-Liter-Boxermotor, der dank vier obenliegender Nockenwellen eine für damalige Verhältnisse beachtliche Leistung von 110 PS mobilisierte. In dieser Phase begann Porsche zudem mit der Auslieferung von Kundenfahrzeugen, die meist von der Karosseriefabrik Wendler gefertigt wurden und das Modell auch für Privatfahrer in den USA populär machten. Tragische Berühmtheit erlangte der Spyder im September 1955 durch den tödlichen Unfall des Schauspielers James Dean, was den Wagen endgültig zu einer unvergessenen Legende der Automobilgeschichte werden ließ.
