Lloyd 300

Die Lloyd 300 Baureihe wurde von 1950 bis 1952 produziert und war ein kompaktes Fahrzeug der deutschen Automarke Lloyd, die zur Borgward-Gruppe gehörte. Der Kleinwagen war mit einem 10 PS starken Zweizylinder-Zweitaktmotor ausgestattet und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 75 km/h. Er zeichnete sich durch seine einfache Bauweise und erschwinglichen Preis aus, wodurch er vor allem in der Nachkriegszeit beliebt war. Die Karosserie bestand zunächst aus Sperrholz mit Kunstlederbezug, später wurde auf Blech umgestellt. Der Lloyd 300 gilt als Wegbereiter für die motorisierte Mobilität in Deutschland.
