Mazda CX-5 (Modell ab 2026)

Crashtest - Gesamtergebnis
mit Serienausstattung
Der Mazda CX‑5 ist ab Werk mit einem umfassenden Airbag‑Paket ausgerüstet. Dazu zählen Frontairbags für Fahrer und Beifahrer, Seitenairbags für den Oberkörper, Kopfairbags über die gesamte Fahrzeuglänge sowie ein Mittelairbag zwischen den Vordersitzen, der bei einem seitlichen Aufprall die Insassen zusätzlich voneinander schützt. Ergänzend sorgen Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer dafür, dass die Sicherheitsgurte im Ernstfall optimal wirken. Die Fahrgastzelle ist so ausgelegt, dass sie bei einem Aufprall stabil bleibt. Zur aktiven Sicherheit gehören ein Notbremsassistent mit Vorwarnfunktion, der nicht nur auf Fahrzeuge, sondern auch zuverlässig auf Fußgänger, Radfahrer und sogar Motorradfahrer reagiert. Der Assistent erkennt zudem Personen hinter dem Fahrzeug und kann beim Rückwärtsfahren bremsen. Eine Türöffnungswarnung hilft, „Dooring“-Unfälle mit Radfahrenden zu vermeiden. Ebenfalls serienmäßig an Bord sind eine Verkehrszeichenerkennung mit Geschwindigkeitsassistent, ein Spurhalteassistent mit sanften Lenkeingriffen und Notfall‑Spurhaltefunktion, ein Müdigkeits‑ bzw. Aufmerksamkeitswarner mit direkter Blicküberwachung sowie Gurtwarner für alle Sitzplätze. Das Fahrzeug verfügt außerdem über ein automatisches Notrufsystem (eCall) und eine Multikollisionsbremse, die nach einem ersten Aufprall Folgekollisionen mildern kann. Türen und Fenster lassen sich so öffnen, dass eine Befreiung auch nach einem Wassereintritt möglich ist. Für Familien wichtig: Der CX‑5 erkennt selbst, wenn ein Kindersitz auf dem Beifahrersitz montiert ist, und schaltet den Beifahrerairbag automatisch ab. Isofix-/i‑Size‑Befestigungen mit Top‑Tether sind vorhanden, und die Montage gängiger Kindersitze ist problemlos möglich. Es gibt zudem eine indirekte „Kind‑im‑Auto“-Erinnerung, die warnt, wenn ein Kind im Fahrzeug zurückgelassen worden sein könnte.
Erwachsene Insassen
Im Frontalcrashtest blieb der Fahrzeuginnenraum des Mazda CX‑5 stabil, Knie und Oberschenkel von Fahrer und Beifahrer waren gut geschützt und diese Schutzwirkung gilt auch für unterschiedlich große Personen und Sitzpositionen. Der Schutz der Brust des Fahrers wurde im versetzten Ausprall als grenzwertig bewertet, alle übrigen Bereiche schnitten gut oder ausreichend ab. Beim Test gegen die starre Barriere auf voller Fahrzeugbreite bot der CX‑5 vorn und im Fond einen guten bis ausreichenden Schutz. In der Seitenkollision erzielte er Bestwerte, und auch beim härteren Pfahltest blieb der Schutz für alle wichtigen Körperbereiche mindestens ausreichend. Die Kontrolle der Bewegung zur stoßabgewandten Seite war ausreichend, der Mittelairbag zwischen den Vordersitzen verhinderte wirkungsvoll Verletzungen durch Zusammenstoß der vorderen Insassen. Kopfstützen und Sitze schützen gut vor Schleudertrauma, das Notrufsystem eCall und die Multikollisionsbremse sind an Bord, und die Konstruktion erlaubt das Öffnen von Türen und Fenstern auch nach einem Wassereintritt.


Frontalcrash fahrende Barriere 6,1 von 8 Punkten
(Aufprall 2x 50 km/h mit 50% Überdeckung)
Front volle Überdeckung 7,5 von 8 Punkten
(Aufprall 50 km/h mit 100% Überdeckung)
Seite 6 von 6 Punkten
(Seitenaufprall mit 60 km/h)
Pfahl 5,9 von 6 Punkten
(Anprall 32 km/h)

Farside 4 von 4 Punkten
(Verletzungsrisiko auf crashabgewandter Seite)
Heck 4 von 4 Punkten
(HWS-Schutz, 16 km/h und 24 km/h)Rettung 2,7 von 4 Punkten
(Unterstützung Insassenrettung)Kinder
Sowohl im Frontal‑ als auch im Seitencrash bot der CX‑5 für die sechs‑ und zehnjährigen Dummys durchweg guten Schutz und erreichte damit die maximale Punktzahl in diesem Teilbereich. Der Beifahrerairbag wird automatisch deaktiviert, sobald ein geeigneter Kindersitz erkannt wird, das System funktioniert zuverlässig mit unterschiedlichen Kindersitzen. Alle vorgesehenen Kindersitztypen ließen sich korrekt montieren. Eine indirekte „Kind‑im‑Auto“-Erinnerung ist vorhanden; sie wird von Euro NCAP nicht zusätzlich bewertet, erhöht aber den praktischen Familiennutzen. Insgesamt liefert der Mazda CX‑5 sehr hohe Sicherheit für mitfahrende Kinder.

Kinder Front 16 von 16 Punkten
(Aufprall 2x 50 km/h mit 50% Überdeckung)
Kinder Seite 8 von 8 Punkten
(Seitenaufprall mit 60 km/h)Sicherheitsausstattung 8,0 von 13 Punkten
(Kindersicherheitsausstattung des Fahrzeugs)Einbauprüfung 12 von 12 Punkten
(Montage der Kindersitzsysteme)Ungeschützte Verkehrsteilnehmer
Der Aufprallschutz für den Kopf von Fußgängerinnen, Fußgängern und Radfahrenden ist überwiegend gut oder ausreichend, lediglich die harten A-Säulen zeigen schwächere Ergebnisse. Becken, Oberschenkel, Knie und Unterschenkel sind sehr gut geschützt, in diesen Bereichen erzielt der CX‑5 volle Punktzahlen. Der Notbremsassistent reagiert zuverlässig auf Personen und Radfahrende – auch beim Rückwärtsfahren – und bietet darüber hinaus eine Türöffnungswarnung, die Radfahrende vor „Dooring“-Unfällen schützt. In den Tests zur Erkennung von Motorradfahrenden erreichte das System ebenfalls volle Punktzahl. Damit zeigt der Mazda CX‑5 ein hervorragendes Niveau beim Schutz besonders gefährdeter Verkehrsteilnehmer.
Fußgänger Kopfaufprall 13,9 von 18 Punkten
(Simulierter Kopfaufprall)Fußgänger Beckenanprall 4,5 von 4,5 Punkten
(Simulierter Beckenanprall)Fußgänger Oberschenkelanprall 4,5 von 4,5 Punkten
(Simulierter Beinanprall)Fußgänger Unterschenkelanprall 9 von 9 Punkten
(Simulierter Knie- + Unterschenkelanprall)AEBS Fußgängererkennung 9 von 9 Punkten
(Notbremsassisstent mit Fußgängererkennung)AEBS Radfahrererkennung 8,8 von 9 Punkten
(Notbremsassisstent mit Radfahrererkennung + Dooring)AEBS Motorraderkennung 9 von 9 Punkten
(Notbremsassisstent mit Motorraderkennung Bremsen + Überholen)Sicherheitsassistenten
Der Notbremsassistent reagiert insgesamt sehr gut auf vorausfahrende, bremsende und abbiegende Fahrzeuge. Ein Gurtwarner ist für alle Sitzreihen serienmäßig. Die direkte Fahrerzustandsüberwachung erkennt Müdigkeit und bestimmte Ablenkungen. Das Spurhaltesystem korrigiert sanft den Kurs und greift in kritischen Situationen unterstützend ein. Die Verkehrszeichenerkennung erfasst das Tempolimit, der Geschwindigkeitsassistent kann die Höchstgeschwindigkeit automatisch übernehmen.