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Lexus RZ (Modell ab 2023)

Gut in allen vier Disziplinen: Insassenschutz, Kindersicherheit, Schutz ungeschützter Verkehrsteilnehmer und Sicherheitsassistenzsysteme
Gut in allen vier Disziplinen: Insassenschutz, Kindersicherheit, Schutz ungeschützter Verkehrsteilnehmer und Sicherheitsassistenzsysteme

Crashtest - Gesamtergebnis

mit Serienausstattung

87 %
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Erwachsene Insassen

87 %
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Kin­der

84 %
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Ungeschützte Ver­kehrs­teil­nehmer

81 %
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Sicher­heits­assisten­ten

Das Fahrzeug ist mit Gurtkraftbegrenzern, Gurtstraffern, Kopfairbags sowie optischen und akustischen Gurtwarnern in der ersten und zweiten Sitzreihe mit Sitzplatzbelegungserkennung ausgestattet. In der ersten Sitzreihe schützen Airbags die Knie, seitlich den Oberkörper und das Becken. Zwischen den Sitzen ist ein Zentralairbagsystem installiert, das die vorderen Insassen bei einem Seitenaufprall gegeneinander schützt. Der Insassenschutz ist gut, das Verletzungsrisiko für Erwachsene überwiegend sehr gering bis mittel, für Kinder sehr gering. Es sind ISOFIX-Halter an den beiden äußeren Sitzplätzen der zweiten Sitzreihe montiert mit i-Size-Kennzeichnung und Top-Tether-Ankerpunkten. Die gegurtete Montage ist auf allen Sitzplätzen für vom Hersteller freigegebene Kindersitze unkritisch. Auf allen hinteren Sitzplätzen wird die Anwesenheit eines Kindes gemeldet, falls das Fahrzeug verlassen wird. Der Frontairbag auf der Beifahrerseite ist deaktivierbar. Der LEXUS RZ ist mit einem autonomen Notbrems-Assistenten mit Erkennung ungeschützter Verkehrsteilnehmer, mit aktivem Spurhaltesystem, mit einem automatisierten Geschwindigkeitsbegrenzer und einem Fahreraufmerksamkeits-Assistenten serienmäßig ausgestattet. Eine Multikollisionsbremse ist an Bord. Ein e-Call-Notrufsystem ist serienmäßig verbaut. Ein ISO-konformes Rettungsdatenblatt („Rettungskarte“) steht zur Verfügung.

Icon Insassenschutz

Erwachsene Insassen

Mit Serienausstattung 35,1 von 40 Punkten
87 %
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Erwachsene Insassen

Die Fahrgastzelle des RZ blieb beim versetzten Frontalcrashtest stabil. Die Dummy-Werte zeigten einen guten Schutz der Knie und Oberschenkel von Fahrer und Beifahrer. Lexus wies nach, dass Insassen unterschiedlicher Größe und Sitzposition ein ähnliches Schutzniveau geboten wird. Der Schutz aller kritischen Körperbereiche war für den Beifahrer gut. Die Analyse der Verzögerung des gleichschnell entgegenrollenden Aufprallwagens während des Tests und die Analyse der verformbaren Barriere nach dem Test ergaben, dass der RZ bei einem Frontalaufprall ein mäßig gutmütiger Aufprallgegner wäre. Beim Test gegen die starre Barriere über die gesamte Fahrzeugbreite wurde der Schutz des Brustkorbs des hinteren, kleinen, weiblichen Insassens – basierend auf den Kompressionswerten am Dummy – als schwach eingestuft. Ansonsten war der Schutz für beide Dummys in diesem Test gut oder ausreichend. Bei der Prüfung mit der seitlich eindringenden Barriere war der Schutz aller kritischen Körperbereiche gut, das Fahrzeug erhielt die maximale Punktzahl. Beim seitlichen Pfahlanprall zeigten die Dummymesswerte für die Rippenkompression jedoch ein geringes Schutzniveau an. Die Kontrolle der Auslenkung (das Maß, in dem ein Körper auf die dem Crash abgewandten Seite des Fahrzeugs geschleudert wird) wurde als gut bewertet. Der RZ verfügt über eine Gegenmaßnahme (Zentralairbag), die bei einem solchen Aufprall Verletzungen zwischen den Insassen auf den Vordersitzen verhindert, diese hat im Euro NCAP-Test gut abgeschnitten. Der mittlere Airbag ist am Fahrersitz montiert, schützt aber bei einem Seitenaufprall beide Vordersitzinsassen. Tests an den Vordersitzen und Kopfstützen zeigten einen guten Schutz vor Schleudertraumata bei einem Heckaufprall. Eine geometrische Analyse der Rücksitze ergab ebenfalls einen guten Schleudertrauma-Schutz. Der RZ verfügt über ein fortschrittliches e-Call-System, das im Falle eines Unfalls die Rettungsdienste alarmiert. Das Fahrzeug verfügt auch über ein System, das nach einem Aufprall die Bremsen betätigt, um Folgekollisionen zu vermeiden. Lexus demonstrierte, dass die Türen und Fenster des RZ lange genug funktionstüchtig bleiben, um den Insassen die Flucht zu ermöglichen, wenn das Auto ins Wasser stürzt.

Frontalcrash fahrende BarriereFrontalcrash fahrende Barriere

Frontalcrash fahrende Barriere 5,8 von 8 Punkten

(Aufprall 2x 50 km/h mit 50% Überdeckung)
Front volle Überdeckung

Front volle Überdeckung 7,1 von 8 Punkten

(Aufprall 50 km/h mit 100% Überdeckung)
Seite

Seite 6 von 6 Punkten

(Seitenaufprall mit 60 km/h)
Pfahl

Pfahl 5,4 von 6 Punkten

(Anprall 32 km/h)
FarsideFarside

Farside 4 von 4 Punkten

(Verletzungsrisiko auf crashabgewandter Seite)
Heck

Heck 3,7 von 4 Punkten

(HWS-Schutz, 16 km/h und 24 km/h)

Rettung 3,0 von 4 Punkten

(Unterstützung Insassenrettung)
Icon Kindersicherheit

Kin­der

Mit Serienausstattung 43,0 von 49 Punkten
87 %
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Kin­der

Sowohl beim versetzten Frontal- als auch beim Seitencrashtest wurden alle kritischen Körperbereiche der beiden Kinderdummys gut geschützt, der Lexus RZ erreichte in diesem Teil der Bewertung die maximale Punktzahl. Der Beifahrer-Airbag kann deaktiviert werden, um die Verwendung eines rückwärtsgerichteten Kindersitzes in dieser Sitzposition zu ermöglichen. Der Fahrer erhält klare Informationen über den Status des Airbags. Der RZ ist mit einer Anwesenheitserkennung für Kinder ausgestattet, einem System, das eine Warnung ausgibt, wenn es erkennt, dass ein Kind oder Kleinkind im Auto zurückgelassen wurde. Das System erfüllte die Anforderungen von Euro NCAP. Alle Kinderrückhaltesysteme, für die der RZ ausgelegt ist, konnten ordnungsgemäß eingebaut und im Fahrzeug untergebracht werden.

Kinder Front

Kinder Front 16 von 16 Punkten

(Aufprall 2x 50 km/h mit 50% Überdeckung)
Kinder Seite

Kinder Seite 8 von 8 Punkten

(Seitenaufprall mit 60 km/h)

Sicherheitsausstattung 7,0 von 13 Punkten

(Kindersicherheitsausstattung des Fahrzeugs)

Einbauprüfung 12 von 12 Punkten

(Montage der Kindersitzsysteme)
Icon Fussgängerschutz

Ungeschützte Ver­kehrs­teil­nehmer

Mit Serienausstattung 53,4 von 63 Punkten
84 %
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Ungeschützte Ver­kehrs­teil­nehmer

Der Schutz des Kopfes eines angefahrenen Fußgängers oder Radfahrers war überwiegend gut oder ausreichend. Nur an den steifen A-Säulen wurden ungenügende Ergebnisse erzielt. Der Schutz des Beckens war an allen Teststellen gut und der des Oberschenkels mindestens ausreichend. Allerdings war der Schutz des Knies und des Schienbeins im mittleren Bereich der Fahrzeugfront ungenügend. Das autonome Notbremssystem (AEBS) des Lexus kann sowohl auf ungeschützte Verkehrsteilnehmer als auch auf andere Fahrzeuge reagieren. Das System schnitt bei den Tests zur Reaktion auf Fußgänger gut ab und erhielt die volle Punktzahl bei den Tests zur Reaktion des Systems auf Radfahrer, einschließlich Dooring, bei dem das Auto das Öffnen der Türen verhindert oder davor warnt, wenn sich ein Radfahrer von hinten nähert. Ähnlich gut schnitt das AEB-System in allen Tests zur Reaktion auf Motorradfahrer ab und erhielt auch dort die volle Punktzahl.

Fußgänger Kopfaufprall 11,0 von 18 Punkten

(Simulierter Kopfaufprall)

Fußgänger Beckenanprall 4,5 von 4,5 Punkten

(Simulierter Beckenanprall)

Fußgänger Oberschenkelanprall 4,4 von 4,5 Punkten

(Simulierter Beinanprall)

Fußgänger Unterschenkelanprall 7,0 von 9 Punkten

(Simulierter Knie- + Unterschenkelanprall)

AEBS Fußgängererkennung 8,5 von 9 Punkten

(Notbremsassisstent mit Fußgängererkennung)

AEBS Radfahrererkennung 9 von 9 Punkten

(Notbremsassisstent mit Radfahrererkennung + Dooring)

AEBS Motorraderkennung 9 von 9 Punkten

(Notbremsassisstent mit Motorraderkennung Bremsen + Überholen)
Icon Sicherheitssysteme

Sicher­heits­assisten­ten

Mit Serienausstattung 14,7 von 18 Punkten
81 %
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Sicher­heits­assisten­ten

Das autonome Notbremssystem (AEBS) des Lexus RZ schnitt bei Tests zur Reaktion auf andere Fahrzeuge gut ab, auch bei Frontalunfallszenarien. Ein Gurt-Erinnerungssystem ist serienmäßig auf den vorderen und hinteren Sitzen angebracht. Das Fahrzeug ist mit einem System zur Erkennung von Müdigkeit des Fahrers ausgestattet, wie z. B. Schläfrigkeit und lange Ablenkung, bei der sich der Fahrer nicht auf die Fahraufgabe konzentriert. Kurzzeitige Ablenkung oder die Nutzung des Telefons erkennt das System nicht. Der Spurhalteassistent korrigiert sanft die Fahrspur, wenn das Fahrzeug von der Spur abweicht, und greift auch in kritischeren Situationen ein. Das Geschwindigkeitsassistenzsystem erkennt die örtliche Geschwindigkeitsbegrenzung, der Fahrer kann wählen, ob das System den Begrenzer automatisch einstellen soll.

Insassensüberwachung 1,3 von 3 Punkten

Geschwindigkeitsbegrenzer 2,1 von 3 Punkten

Notbremsassistent 8,3 von 9 Punkten

Spurhalteassistent 3 von 3 Punkten

(Aktive Systeme)

Verletzungsrisiko

Sehr gering
Gering
Mittel
Hoch
Sehr hoch
1 von 1
Frontaler Offset-Crash gegen eine entgegenrollende Barriere mit Deformationselement (beide je 50 km/h)
Nach dem Offset-Crash
Full-Frontal-Crash bei 50 km/h und 100% Überdeckung an die harte Wand
Nach dem Full-Frontal-Crash
Seiten-Crash mit dem 60 km/h schnellen Barrierewagen und Deformationselement
Nach dem Seiten-Crash
Interaktion von Beifahrer und Fahrer im Seiten-Crash
Pfahlanprall mit 32 km/h
Nach dem Pfahlanprall
Frontaler Offset-Crash gegen eine entgegenrollende Barriere mit Deformationselement (beide je 50 km/h)
Nach dem Offset-Crash
Full-Frontal-Crash bei 50 km/h und 100% Überdeckung an die harte Wand
Nach dem Full-Frontal-Crash
Seiten-Crash mit dem 60 km/h schnellen Barrierewagen und Deformationselement
Nach dem Seiten-Crash
Interaktion von Beifahrer und Fahrer im Seiten-Crash
Pfahlanprall mit 32 km/h
Nach dem Pfahlanprall