Sehenswürdigkeiten in Florida: Die besten Tipps

Hingucker am Strand von Miami Beach: Die bunten Häuschen der Rettungsschwimmer
Hingucker am Strand von Miami Beach: Die bunten Häuschen der Rettungsschwimmer© Shutterstock/Mia2you

Endlose Sandstrände und tolle Tauchreviere, wilde Natur, spektakuläre Themenparks und jede Menge Art-déco-Gebäude: Diese Highlights sollten Sie in Ihrem Florida-Urlaub nicht verpassen.

Caladesi Island State Park: Floridas bester Strand 2022

Der Strand von Caladesi Island State Park wurde zum schönsten Strand Floridas gewählt © Shutterstock/Joke van Eeghem

Seit über 30 Jahren erstellt der Wissenschaftler Dr. Stephen Leatherman, bekannt als "Dr. Beach", alljährlich eine Liste von "America‘s best Beaches". Der aus Quarzsand bestehende weiße Strand des Caladesi Island State Park* an der Golfküste nördlich von Clearwater Beach eignet sich prima zum Schwimmen im glasklaren Wasser und ist ein Paradies für Muschelsucher. 2022 listete Leatherman ihn als besten Strand Floridas und zweitbesten der USA.

Auch zum Wandern, für Kajak- und Kanutouren durch die Mangroven sowie zum Beobachten von Vögeln ist er ideal. Caladesi Island ist per Fähre vom nördlich gelegenen Honeymoon Island State Park zu erreichen. Viertbester Beach ist übrigens der im Florida Panhandle gelegene kilometerlange Strand des als State Park geschützten St. George Island* mit zuckerweißem Sand zum Golf von Mexiko hin und einer reichen Vogelwelt in den Sümpfen und Wäldern zur Festlandseite. 

Magic Kingdom: Bei Micky Maus und Donald Duck

Wie im Märchen: Feuerwerk über Cinderella’s Castle im Themenpark Magic Kingdom © imago images/ZUMA Press

Micky und Donald, Goofy und Pluto, die Meerjungfrau Arielle, Peter Pan und viele beliebte Comic- und Märchenfiguren sind die Stars des Magic Kingdom. Der weltweit meistbesuchte Themenpark begeistert seit 1971 Kinder und Junggebliebene. Hier gibt es eine Vielzahl an Karussells, ein Spukschloss und die Indoor-Achterbahn Space Mountain. Nachmittags tanzen die Comicfiguren in einer großen Parade durch die Disney-Version einer US-Kleinstadt. Abends erleuchtet ein Feuerwerk den Park, und Goldfunken rieseln auf Cinderella’s Castle nieder.

Universal Studios: Ride The Movies

Grusel garantiert: Die Show "Dark Arts at Hogwarts Castle" der Universal Studios in Orlando © Hamilton Pytluk/Universal Studios Hollywood

"Ride The Movies" ist das Motto des Themenparks der Universal Studios, die große Hollywood-Blockbuster der vergangenen Jahre in atemberaubende Fahrattraktionen verwandelt haben. Zu den Highlights gehören Harry Potters Welt der Zauberei, die man bei einer Achterbahnfahrt durchreist, außerdem ein Treffen mit den schelmischen Minions, bei dem Unerwartetes geschieht. Ein Darkride inklusive Sturz in den Abgrund erleben Achterbahnfahrende in "Revenge of the Mummy". Weitere Themenbereiche sind etwa Jurassic Park, Spider-Man, die Simpsons und das Reich von King Kong.

Kennedy Space Center: Auf ins Weltall

Im Apollo/Saturn V Center kann eine Saturn-V-Trägerrakete bewundert werden © Kennedy Space Center

Vom Kennedy Space Center startete Astronaut Neil Armstrong am 20. Juli 1969 seine Reise zum Mond – heute werden bemannte Flüge zum Mars vorbereitet. Bei der Besichtigung des berühmtesten Raumfahrtzentrums der Welt vergeht ein ganzer Tag wie im Flug. Im Rocket Garden recken Trägerraketen ihre Spitzen in den Himmel. Eine weitere Attraktion ist das originalgetreu nachgebaute, begehbare Modell der Raumfähre Explorer.

Vom Besucherzentrum starten Busse zu Rundfahrten über den riesigen Komplex. Am beeindruckendsten ist das Apollo/Saturn V Center, das die erfolgreichste Ära der US-Raumfahrt nachzeichnet. Simuliert werden der Start von Apollo 8 und die Landung der Mondfähre Eagle.

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Schutz im Pelican Island National Wildlife Refuge

Weniger als 100 Pelikanpaare brüten im Pelican Island National Wildlife Refuge © Shutterstock/Brian Lasenby

An Land wirkt der Braune Pelikan plump und unbeholfen. Doch er kann hervorragend schwimmen und gleitet pfeilschnell durch die Luft, um ins Wasser zu tauchen und Fische zu fangen. Das 1903 eingerichtete Pelican Island National Wildlife Refuge*, das älteste Schutzgebiet für wild lebende Tiere der USA, sichert den Bestand des Braunen Pelikans und anderer Wasservögel.

Von November bis März finden auf der Insel Tausende von Vögeln ihr Winterquartier. Besucherinnen und Besucher können auf drei Wegen das Verhalten der Tiere von Beobachtungsstationen aus studieren.

Sarasota: Erinnerung an einen Zirkuskönig

Venezianisch inspiriert: Cá d’Zan, die Winterresidenz der Ringlings © imago images/alimdi

John Ringling (1866–1936) gilt als der größte Zirkus-Impresario in der Geschichte der USA. Als Besitzer des Ringling Bros. and Barnum & Bailey Circus verdiente er ein Vermögen – und investierte es in den Erwerb europäischer Kunst von Rubens über Van Dyck bis Velázquez. Gezeigt wird sie in dem venezianisch anmutenden Ringling Museum of Art. Auch Ringlings luxuriöse Residenz Cá d’Zan direkt am Meer erinnert mit ihrer farbigen Fassade und der Anordnung der Fenster an venezianische Architektur.

Kinder begeistern sich für den detailgetreuen Miniaturnachbau von John Ringlings Zirkus und für die fantasievollen Kostüme im Circus Museum

Hier finden Sie weitere Infos zum Ringling-Anwesen*

Fort Myers: Besuch bei Edison und Ford

Zeitreise ins 19. Jahrhundert: Das Forschungslabor des Erfinders Edison © Edison and Ford Winter Estates

Dank des milden Klimas im Winter haben viele Amerikaner aus dem Norden des Landes ihren Zweitwohnsitz in Fort Myers. Auch der Erfinder Thomas Alva Edison wohnte hier ab 1885 den Winter über. In Edisons Haus sind die ältesten Glühbirnen, die erste sprechende Puppe und die ersten Tonaufnahmen Edisons ausgestellt, der sich im Laufe seines Lebens 1093 Erfindungen patentieren ließ. Auch das Forschungslabor des Tüftlers mit den originalen Apparaturen und seine Gärten mit Pflanzen aus aller Welt stehen Besuchern offen. 

Gleich nebenan lohnt sich ein Blick in das Winterdomizil des Automobilmagnaten Henry Ford, der eng mit Edison befreundet war. 

Muschelsuchen auf Sanibel Island

Sanibels Schätze: Die enorme Vielfalt schönster Muscheln © iStock.com/JackVandenHeuvel

Hauptattraktion der für sanften Tourismus bekannten Insel Sanibel sind ihre Traumstrände am warmen Golf von Mexiko, die im Wind schaukelnden Palmen und massenweise farbenprächtige Muscheln. Bei Ebbe türmen sich Berge vor dem quer zur Strömung liegenden Eiland auf, das sich des größten Muschelvorkommens der USA rühmt. Als beste Sammelstellen gelten Bowman's Beach und die Meerenge Blind Pass.

Nicht vergessen: Beim Strandspaziergang einen kleinen Beutel mitnehmen und Schuhe anziehen, denn die Schalen der Meerestiere sind scharfkantig. Die beste Zeit zum Muschelsuchen ist bei Ebbe, ein Blick auf die Gezeitentabelle* hilfreich. Das Bailey-Matthews National Shell Museum* zeigt die schönsten Prachtexemplare aus aller Welt. 

Wynwood: Street-Art im In-Viertel von Miami

Hoch die Wände: Künstler in Miamis Stadtviertel Wynwood bei der Arbeit © laif/hemis/Vincent Frances

Früher ein trister Stadtteil mit Lagerhallen nördlich des Zentrums von Miami, heute ein angesagtes Viertel mit Galerien, Clubs und Restaurants: Wynwoods Wandel setzte zu Beginn der 2000er-Jahre ein, als Kunstschaffende die Hallen als Ateliers zu nutzen begannen. Heute kommt ein Bummel entlang der Northwest 2nd Avenue und ihrer Seitenstraßen dem Besuch einer Open-Air-Galerie gleich.

Farbenfrohe Wandgemälde zieren Mauern und Außenwände der Lagerhallen, machen die Wynwood Walls* mit rund 50 Bildern international bekannter Street-Art-Künstler wie Frank Shepard Fairey, Kenny Scharf, How and Nosm, Retna oder Tristan Eaton zu einem Muss. Wer die farbstarken Wände ohne Besucherscharen fotografieren möchte, sollte früh kommen.

Art déco am South Beach von Miami Beach

Am Tag bonbonfarben, nachts neonbunt: Das Art-déco-Viertel von Miami Beach © Shutterstock/Sean Pavone

Glitzernde Hochhäuser und karibisches Flair haben Miami zu einer beliebten Urlaubsdestination gemacht. Miami Beach auf der anderen Seite der Biscayne Bay punktet mit schneeweiß-pastelliger Art-déco-Architektur und ist Nightlife-Hotspot. Am South Beach erstreckt sich rund um Ocean Drive und Collins Avenue mit rund 800 denkmalgeschützten Häusern das größte Art-déco-Ensemble der Welt.

Der Baustil entwickelte sich ab 1920 und bezaubert mit originellen Details wie Bullaugenfenstern mit Augenbrauen. Die Miami Design Preservation League* bietet Touren durch das Viertel an. Nachts erleuchten Neonreklamen die Straßen.  

Alligatoren und Anhingas im Everglades National Park

Im seichten Wasser der Everglades fühlen sich Alligatoren wohl © Shutterstock/Simon Dux

Wasser, Graslandschaften und Mangrovenwälder: Der Everglades National Park schützt die größte subtropische Wildnis der USA. Während der Trockenzeit von November bis Mai lässt sich die gigantische Feuchtsavanne, die mehr als doppelt so groß wie das Saarland ist, am besten erkunden. Am Royal Palm Visitor Center im Park beginnt der Anhinga Trail (ca. 1,2 Kilometer).

Mit etwas Glück bekommen Besucherinnen und Besucher entlang des Plankenwegs Alligatoren, Schildkröten und Anhingas, die Amerikanischen Schlangenhalsvögel zu sehen. Mit ausgebreiteten Flügeln sitzen die schwarzen Tiere oft auf den Bäumen am Pfad. Die 61 Kilometer lange Straße durch den Nationalpark endet in Flamingo. Von hier bieten sich Touren durch das Naturparadies zu Fuß, per Fahrrad, Kanu oder Ausflugsboot* an. 

John Pennekamp Coral Reef State Park: In Nemos Reich

Die bunte Unterwasserwelt des John Pennekamp Coral Reef State Park © Shutterstock/EB Adventure Photography

Wie an einer Perlenkette aufgereiht liegen die Florida Keys vor der Südspitze des "Sunshine State". Der südlichste Abschnitt des Highway 1, der legendäre Overseas Highway, führt vom Festland aus über 180 Kilometer und 42 Brücken nach Key West. Die Gewässer vor den über 800 strahlend weißen Eilanden sind bekannt für ihre einzigartige Unterwasserwelt. Der John Pennekamp Coral Reef State Park, erreichbar von Key Largo, bewahrt das größte Korallenriff der kontinentalen USA, zugleich das drittgrößte der Welt.

Bestaunen können Schnorchler und Taucherinnem hier bei organisierten Ausflügen Fische und Korallen in allen Farben, Meeresschildkröten, algenüberwucherte Wracks und eine drei Meter große, versenkte Christusstatue. Auch von Glasbodenbooten aus lässt sich das bunte Reich Nemos bewundern. 

Gute Gründe für Key West

Mit Musikuntermalung versinkt die Sonne vor Key West im Golf von Mexiko © Shutterstock/Ondrej Bucek

Für die einen ist der Name Hemingway der Grund, die anderen kommen wegen der Sunset Celebration in die südlichste Stadt der kontinentalen USA. Allabendlich versammeln sich Tausende Urlauber auf dem Mallory Square von Key West, um zuzusehen, wie die Sonne blutrot im Meer versinkt. Während der Sunset Celebration sorgen Musiker und Akrobaten für Unterhaltung.

Ernest Hemingway lebte von 1931 bis 1940 in 907 Whitehead Street. Heute tummeln sich Reisende und Nachkommen seiner Hauskatzen in dem hübschen Haus im spanischen Kolonialstil und im tropischen Garten. An dem runden Schreibtisch im Gartenhaus des Ernest Hemingway Home and Museum verfasste der Autor Meisterwerke wie "Tod am Nachmittag" oder "Haben und Nichthaben".  

USA 2022: Alles zu Einreisebestimmungen und Corona-Inzidenz

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