Italienische Adria: Tipps für den Badeurlaub

Luftaufnahme vom Strand von Rimini
Die langen Sandstrände von Rimini sind ideal für einen Badeurlaub ∙ © Rytis Bernotas

Lange Badestrände, schwimmende Museen, bunt-fröhliche Märkte und rosafarbene Flamingos: Beim Bade- und Campingurlaub an der italienischen Adriaküste wird es nie langweilig.

Hier finden Sie die aktuellen Corona-Vorschriften für Italien.

Camping an der Adria

Strand in Mattinata im Nationalpark Gargano in Apulien
Unweit der Camper-Stellplätze gibt es weitläufige Sandstrände ∙ © Shutterstock/Petru Stan

Der Küstenstreifen südlich des Po-Deltas bis hinunter nach Rimini zählt mit kilometerlangen Sandstränden seit jeher zu den beliebtesten Adressen für Camping-Urlaub an der italienischen Adria. Kinder vergnügen sich im flachen Wasser und junge Leute durchtanzen in Rimini und Riccione die Nächte. Wer die Natur liebt, erkundet auf traumhaften Rad- und Spazierwegen das Feuchtgebiet des Po-Delta. Kunstfans sei ein Ausflug nach Ravenna empfohlen, wo sich in acht frühchristlichen Baudenkmälern, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen, schönste Mosaikkunst bestaunen lässt.

Info:
Eine Fülle ADAC geprüfter Campingplätze, viele nützliche Tipps und spannende Reiseberichte finden Camper auf PINCAMP*.

Top-Strand in Riccione: Die Playa del Sol

STrand mit Liegestühlen und Sonnenschirmen in Riccione an der Adria
Der nördliche Teil der Playa del Sol in Riccione gehört zu den beliebtesten ∙ © Shutterstock/Corrado Baratta

Die Playa del Sol* mit den Badezonen 108 und 109 gilt bei Adria-Urlaubern als der beste Strandabschnitt von Riccione. Der feine Sand lockt zu langen Spaziergängen entlang des Wassers. Wer gerne Sport treibt, powert sich bei Beachvolleyball und Zumba oder bei Aquagymnastik im 130 Quadratmeter großen Pool aus. Abwechslung zum Strandburgenbauen und Spielen am Wasser bieten den Kleinen die Aktivitäten des Kinderclubs – und den Eltern Zeit, sich auf der Strandliege oder im gepflegten Garten zu entspannen.

Das schwimmende Museum von Cesenatico

Historische Segelboote schmücken den Porto Canale von Cesenatico ∙ © Shutterstock/GoneWithTheWind

Historische Schiffe schaukeln auf dem Kanalhafen, der Cesenaticos Altstadt teilt. Mit Wappen alteingesessener Fischerfamilien auf den bunten Segeln bezeugen sie die lange Tradition des Fischfangs. Auf einem der Boote sind der große Laderaum und die engen Kabinen zu besichtigen. Neben dieser "schwimmenden" Abteilung erzählen im benachbarten Museo della Marineria* weitere typische Boote der Adria, Filme und 3-D-Animationen von der Schifffahrtsgeschichte des Ortes. Den Porto Canale hatte Anfang des 16. Jahrhunderts übrigens kein Geringerer als Leonardo da Vinci geplant.

Parco Regionale del Delta del Po: Das Reich der Flamingos

Flamingos stehen im Wasser
Flamingos haben im Parco Regionale del Delta del Po ein Zuhause gefunden ∙ © Shutterstock/FilippoPH

Reichlich Futter, Niedrigwasser mit idealem Salzgehalt und das Fehlen natürlicher Feinde machen das Po-Delta für Flamingos zu einer Top-Destination. In den Salzlagunen des Parco Regionale del Delta del Po, dem mit 66.000 Hektar größten Regionalpark* Italiens, verbreiten die hier lebenden Vögel Karibik-Flair. Bei Wander- und Radtouren, zu Pferd oder mit dem Boot kann die einzigartige Landschaft erkundet werden: Lagunen, Inseln, Dünen, Pinienwälder, Sümpfe und der Urwald von Mesola. Fernglas nicht vergessen, um auch die vielen anderen Vogelarten zu beobachten!

Als Mosaikkünstler in Ravenna

Mann bastelt an kleinem Blumen-Mosaik
Ein bisschen Geduld braucht, wer selbst ein Mosaik anfertigen will ∙ © Studio Koko Mosaico

Funkelnde Traumwelten erleben Besucher der Basilica di San Vitale oder des Mausoleo di Galla Placidia – zwei von acht UNESCO-Kulturdenkmälern* Ravennas, ausgestattet mit frühchristlichen Mosaiken vom Feinsten. Selbst kreativ werden kann, wer sich im Studio Koko Mosaico* in die Geheimnisse der alten Mosaikkunst einführen lässt. In Halbtages-, Ganztages- und Familienkursen fertigt man nach einer Einführung ein eigenes kleines Mosaik und nimmt es als ganz besonderes Souvenir mit nach Hause.

Der Zwergstaat San Marino

Eine Burg in San Marino auf dem Berggipfel im Abendlicht
Über San Marino thront auf dem Monte Titano die Festung La Rocca ∙ © Shutterstock/Caminoel

Nur eine Autostunde von Rimini entfernt, entführt San Marino mit der historischen Altstadt, mit verwinkelten Gassen, mittelalterlichen Fassaden und drei Festungen in eine andere Welt. Die kleinste und zugleich auch älteste Republik der Welt liegt spektakulär auf dem Gipfelkamm des 749 Meter hohen Monte Titano. Wer den Treppenweg zu den Stadtburgen nicht scheut, genießt von dort einen einmaligen Blick auf den Apennin, die Adriaküste und die Hügel der Emilia Romagna – besonders romantisch bei Sonnenuntergang.

Weitere Infos beim Tourismusverband von San Marino*.

Shopping in Bologna

verschiedene Gemüse in einem Laden
Bologna ist mit seinen Märkten ein Schlaraffenland ∙ © Shutterstock/Timofey Zadvornov

Ein Ausflug von der Küste nach Bologna lohnt sich für Feinschmecker und Schnäppchenjäger gleichermaßen. Feinkostläden in der Altstadt wie Tamburini* und Ceccarelli Amedeo* öffnen die Türen zu den kulinarischen Köstlichkeiten der Region: frische Pasta, Käse, Schinken, Wurst und Weine. Wer Straßenmärkte mag, die es reichlich in Bologna gibt, bummelt freitags und samstags an den mehr als 400 Ständen im Montagnola Park und auf der Piazza VIII Agosto entlang. Hier, auf dem Markt La Piazzola*, suchen Kleidung, Schuhe, Accessoires, Schmuck, Töpferwaren und vieles mehr ihre Liebhaber.

Weitere Märkte finden Sie auf der Website der Tourist-Information Bologna Welcome*.

Modena: Die roten Flitzer von Ferrari

Eine Übersicht im Enzo Ferrari Museum
Traumautos und Rennwagen im Museo Enzo Ferrari ∙ © Shutterstock/Fed Photography

Modena ist nicht nur ein Muss für Liebhaber des Aceto balsamico, sondern auch für Fans der roten Edelkarossen mit dem springenden Ross. Das Museo Enzo Ferrari* erzählt die spannende Geschichte des Autobauers und seines Erfolgs mit rasanten Wagen und Rennautos. Unter dem von einer Motorhaube inspirierten Dach des futuristischen Museumsbaus sind einige der schönsten Automodelle ausgestellt. Wer sich wie ein Rennfahrer fühlen möchte, nimmt in einem Formel-1-Einsitzer Platz und dreht mittels eines Simulators ein paar Runden auf berühmten Rennstrecken.

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Cornelia Schubert
Fach-Autorin
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