Sehenswürdigkeiten in Budapest: Die besten Tipps 2027
Von Redaktion, Andrea Steichele-Biskup

In Budapest trifft kaiserlich-königlicher Prunk auf hippen Shabby Chic. Die besten Tipps für eine Tour durch die ungarische Hauptstadt, zum Beispiel für drei Tage.
Budapest kulinarisch: Gulasch und Torten
Geheimtipps: Flippern und Antiquitäten
Nachtleben: Ruinenbars
Inhaltsverzeichnis
Budapest bietet von allem etwas: Kunst, Kultur und jede Menge Geschichte, noble Boutiquen und Antiquitätenläden zum Stöbern, wunderschöne Badeanstalten sowie weitläufige Gärten und Parks. Ein Überblick.

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Karte: Budapest auf einen Blick
Parlamentsgebäude: Budapests Wahrzeichen

Das Wahrzeichen von Budapest ist mit 18.000 Quadratmetern das drittgrößte Regierungsgebäude der Welt. Mit seinen 365 Türmen und Rundbögen erinnert der 268 Meter lange neugotische Parlamentspalast am Pester Donauufer an den Palace of Westminster in London. Beeindruckend ist auch die 96 Meter hohe Kuppel.
Gut 700 Räume besitzt das ungarische Parlament. Zu besichtigen lohnt sich vor allem der prunkvolle Kuppelsaal mit der ungarischen Königskrone. Sehenswert sind auch die Buntglasfenster von Miksa Róth. Die etwa 45-minütige Führung durch das Parlamentsgebäude startet ab dem unterirdischen Besucherzentrum.
Tipp: Zum stillen Gedenken lädt an der Donaupromenade zwischen Parlament und Kettenbrücke das Mahnmal "Schuhe am Donauufer" ein: 60 Paar Männer-, Frauen- und Kinderschuhe aus Gußeisen erinnern an die Massenerschießungen von ungarischen Juden am Donauufer während der faschistischen Pfeilkreuzler-Diktatur 1944/45.
St.-Stephans-Basilika: Gotteshaus mit Fußballergrab

Rund 300 Stufen führen auf die Galerie der Kuppel der St.-Stephans-Basilika. Die Aussicht von dort oben ist überwältigend. Wer sich den Aufstieg sparen möchte, kann den Aufzug nehmen. 54 Jahre hat der Bau der 1905 eingeweihten Kirche gedauert. Die Kuppel ist genauso hoch wie die des ungarischen Parlaments: 96 Meter. Im Innern des Gotteshauses finden bis zu 8500 Menschen Platz.
Die St.-Stephans-Basilika beherbergt die wichtigste Reliquie des katholischen Ungarns: die einbalsamierte rechte Hand des Heiligen Stephan, ungarischer König und Staatsgründer. Fußballfans mögen sich vielleicht eher für die letzte Ruhestätte des berühmtesten ungarischen Fußballspielers, Ferenc Puskás, interessieren.
Tipp: Mittwochs finden in der Basilika häufig Orgelkonzerte statt – die Akustik ist grandios.
Heldenplatz: Zwei sehenswerte Museen

Ehrfurcht gebietend blickt der Erzengel Gabriel von einer 36 Meter hohen Säule auf den Heldenplatz – sobald er nach einer umfangreichen Restaurierung wieder an seinen Platz zurückgekehrt ist. In einer Hand hält er die ungarische Krone, in der anderen das apostolische Doppelkreuz. Darunter sieht man die Reiterstatuen von Fürst Árpád und sechs weiteren Stammesfürsten. Sie sind die Helden aus der Zeit der ungarischen Landnahme um 896. Rechts und links von ihnen sind die späteren ungarischen Herrscher dargestellt.
Flankiert wird der größte Platz von Budapest auf der rechten Seite von der Kunsthalle, in der vornehmlich moderne ungarische Kunst zu sehen ist. Werke von Dürer, Raffael und Goya finden sich im Museum für schöne Künste auf der gegenüberliegenden Seite.
Große Synagoge: Europas größte Synagoge

Die zweitgrößte Synagoge der Welt wurde Mitte des 19. Jahrhunderts in einem reich verzierten orientalischen Stil erbaut. 1200 Quadratmeter misst die Grundfläche, die Türme sind 44 Meter hoch. Noch größer ist nur die Synagoge von Manhattan in New York. Besonders sehenswert ist die prachtvolle Fensterrose der Großen Synagoge.
Tipp: Innerhalb der Mauern befinden sich auch der jüdische Friedhof, der Gedenkpark und das jüdische Museum.
Café Gerbeaud am Vörösmarty-Platz

Der prächtige Vörösmarty-Platz unweit der Donaupromenade ist im Dezember Schauplatz eines Weihnachtsmarkts. Ein Muss an dem Platz ist das berühmte Café Gerbeaud, in dem nostalgisches K.-u.-k.-Ambiente herrscht. Holzvertäfelungen, Marmortische und vielfältige Kuchensorten – inklusive Schokoschnittchen mit dem Porträt von Sisi. Die österreichische Kaiserin, die 1867 zur ungarischen Königin gekrönt wurde, war Gerbeaud-Fan.
Tipp: Unbedingt ein Stück Dobostorte probieren. Sie besteht aus sieben Biskuit- und sechs Schoko-Buttercreme-Schichten und wird mit Karamell glasiert.
Váci-Fußgängerzone: Die Shoppingmeile der Stadt

Bereits im Mittelalter war die Váci-Straße so lang wie die gesamte Stadt Pest: 1300 Meter. Die wichtigste Shoppingmeile der ungarischen Kapitale verläuft parallel zur Donau. Auf der Váci utca, wie sie auf Ungarisch heißt, herrscht immer Trubel. Neben Boutiquen sind hier viele internationale Modeketten zu finden. Zahlreiche Restaurants und Cafés bieten sich für eine Pause an. Die Straße endet gegenüber der großen Markthalle von Budapest.
Große Markthalle: Köstliche Souvenirs

Ein Muss für Foodies ist Budapests Große Markthalle. Das beeindruckende neugotische Gebäude von 1897 gleicht mit seinen Seitenschiffen und Querkorridoren einer Basilika. Jedoch geht es darin alles andere als andächtig zu.
Zwischen Paprika in allen Varianten, armdicken und fingerdünnen Salamis und kitschigen Souvenirs fällt es schwer, den Überblick zu behalten. Hier werden Fans deftiger Genüsse glücklich. Am besten macht man es einfach den Markthändlern nach – und genießt eine Blutwurst mit Senf und sauren Gurken.
Café New York: Kaffeehauslegende von 1894

Eine der Spezialitäten im pompösen Café New York an der Erzsébet-Straße ist die Esterházy-Torte, ein Mandel-Schoko-Traum. Auf der Speisekarte heißt es denn auch ganz unbescheiden "the most beautiful café in the world" – das schönste Café der Welt.
Blattgold und Säulen, Plüsch, riesige Fenster und ein Klavierspieler – dieses Kaffeehaus von 1894 gilt zu Recht als eine Legende. Vor dem Eingang bildet sich regelmäßig eine Warteschlange (Reservierungen zu bestimmten Zeiten möglich). Der Begriff "Kaffeehaus" ist übrigens nicht wörtlich zu nehmen. Fast alle Budapester Cafés sind zugleich Restaurants.
Széchenyi-Bad: Traumhafte Thermenanlage

Budapest ist mit seinen zahlreichen Heil- und Thermalbädern die größte Kurstadt Europas. Das Széchenyi-Bad gilt derzeit als prachtvollste Therme. Die palastartige, 1913 eröffnete Neorenaissance-Anlage im Stadtwäldchen gehört zu den wichtigsten Budapester Sehenswürdigkeiten.
Besucherinnen und Besucher haben die Wahl zwischen drei Außenpools und 16 Innenbecken mit Wassertemperaturen zwischen 18 und 40 Grad. Zudem gibt es verschiedene Saunen und Dampfbäder. Auch Massagen sind buchbar. Kinder unter 14 Jahren können das Bad nicht besuchen.
Tipp: Im Széchenyi-Thermalbad finden regelmäßig Partys statt – mit Live-DJs und Lichtshow.
Das berühmte Gellért-Bad ist derzeit geschlossen wegen Renovierung, die Wiedereröffnung ist für 2028 geplant. Wieder für Besucher geöffnet ist nach langer Sanierung die Zitadelle auf dem Gipfel des Gellértbergs mit Panoramaterrasse, Grünflächen und Ausstellung zur ungarischen Geschichte.
Gundel: Ungarns berühmtestes Restaurant

Wer zum Essen original ungarisches Ambiente samt Live-Orchester erleben möchte, kommt am Gundel nicht vorbei. Das Restaurant neben dem Zoo ist eine Institution, viele berühmte Persönlichkeiten waren schon da. Den flambierten Palatschinken sollte man allerdings nicht allein den VIPs überlassen. Lust auf ein echtes Gulasch? Dann Obacht bei der Bestellung: Was in Deutschland als Gulasch bekannt ist, heißt in Ungarn Pörkölt.
Ein Pörkölt kann ein Ragout aus Fleisch, Fisch oder Pilzen sein. Wird es mit saurer Sahne verfeinert, ist es ein Paprikás. Verwendet der Koch schwarzen Pfeffer statt Paprika, handelt es sich um ein Tokány. Unter einem Gulyás versteht man wiederum eine deftige Fleischsuppe.
Liszt-Museum: So wohnte der Komponist

Ungarns berühmtester Komponist und Pianist Franz Liszt hat in Budapest gutbürgerlich gelebt. In seiner Wohnung an der Vörösmarty utca 35, in der er in seinen letzten Lebensjahren Schüler empfing, ist heute das Liszt Ferenc Memorial Museum untergebracht.
Zu sehen sind Liszts Möbel und Bücher, Noten und persönliche Gegenstände. Bemerkenswert sind auch die Originalinstrumente, darunter ein kurioses Pianino mit integriertem Harmonium. Und – als Sonderanfertigung des Hauses Bösendorfer – der Komponiertisch des Meisters.
Tipp: Bei Führungen in der Franz-Liszt-Musikakademie am Liszt Ferenc tér, wenige Gehminuten entfernt, kann man den prachtvollen Jugendstilpalast bewundern und viel über die Geschichte, die berühmten Gäste und den heutigen Studienbetrieb in dem traditionsreichen Haus erfahren, zum Abschluss gibt es sogar ein Minikonzert von Studierenden.
Burgpalast: Das größte Gebäude von Budapest

Die prunkvolle Residenz der ungarischen Könige überragt ganz Budapest. Der Burgpalast ist der Mittelpunkt des historischen Burgviertels auf der Buda-Seite der Donau. Über die Jahrhunderte wurde er immer wieder zerstört und neu aufgebaut.
Heute beherbergt der Palast die Nationalgalerie, die Nationalbibliothek und das Historische Museum von Budapest. Von der Aussichtsterrasse genießt man einen Traumblick auf die Stadt. Auch bisher nicht zugängliche prunkvolle Regierungsgebäude der Orbán‑Ära lässt Premier Peter Magyar nun für das Publikum öffnen.
Fischerbastei: Märchenhafter Aussichtspunkt

Auch die Fischerbastei bietet ein unvergleichliches Budapest-Panorama. Was sie besonders charmant macht: Die Festungsanlage mit ihren verspielt wirkenden Türmchen, Zinnen, Arkaden und Treppen könnte problemlos als Kulisse für einen Märchenfilm dienen.
Die Bastei, zwischen 1895 und 1902 zur gleichen Zeit wie das Parlament auf der anderen Donauseite erbaut, war schließlich nie als wehrhafte Festung konzipiert. Sie ist einzig und allein als spektakulärer Aussichtspunkt auf die Donau und den Stadtteil Pest gedacht. Der Name Fischerbastei soll von dem Fischmarkt kommen, der dort früher stattfand.
Matthiaskirche: Sehenswürdigkeit mit Geschichte

Gleich neben der Fischerbastei steht die erste Kirche von Buda. Im 13. Jahrhundert errichtet, ist die Matthiaskirche ein Meisterwerk der Gotik. Aus dieser Zeit ist noch ein Teil des Marientors zu besichtigen. Als die Osmanen 1541 die Stadt eroberten, wurde die Kirche in eine Moschee umgewandelt.
Nach der Vertreibung der Osmanen erstrahlte das Gebäude unter der Regentschaft der Habsburger im üppigen Barockstil. Schließlich gestaltete der Architekt Frigyes Schulek die Kirche wieder neogotisch um. 1867 wurden dort Franz Joseph I. und Sisi gekrönt, 1916 Karl IV. und Zita zum letzten ungarischen Königspaar.
Tipp: Wer Budapest aus der Vogelperspektive erleben möchte, sollte die 197 Stufen auf den Kirchturm erklimmen (nur möglich mit Ticket für einen Zeit-Slot).
Kettenbrücke: Romantisch bei Nacht

Die kunstvoll gestaltete Kettenbrücke wurde von 1839 bis 1849 erbaut. Initiator war der ungarische Staatsreformer Graf István Széchenyi, dessen Namen sie bis heute trägt.
Das 375 Meter lange Bauwerk war die erste dauerhafte Verbindung zwischen den historischen Städten Buda und Pest. Es gilt als Nationalsymbol und ist auf einigen ungarischen Briefmarken sowie Forint-Münzen abgebildet. Seit der 2023 abgeschlossenen Sanierung ist die Brücke nicht mehr für den Autoverkehr geöffnet, nur noch für BKK-Busse, Taxis, Motorräder, Radfahrer und Fußgänger.
Besonders stimmungsvoll präsentiert sich die Brücke nach Einbruch der Dunkelheit, wenn ihre Lichterketten funkeln. Am schönsten kurz vor Sonnenuntergang: eine Schiffstour auf der Donau. Auf der Brückenseite von Buda ist es nicht weit bis zur Seilbahn auf den Burgberg.
Tipp: Ein besonders prächtiges Feuerwerk wird traditionell am ungarischen Nationalfeiertag, dem 20. August, über der Donau in Budapest gezündet, auf einer Länge von mehr als fünf Kilometern zwischen Margareten- und Petőfi-Brücke. Zur Projektionsfläche werden auch die Kettenbrücke und das Parlament, wo zudem eine riesige Drohnen-Lichtshow funkelt, alles bewundert von Tausenden Zuschauern auf beiden Uferseiten.
Margareteninsel: Nur die Ruhe

Keine Privatautos, stattdessen ganz viel Ruhe: Die Margareteninsel in der Donau ist eine grüne Oase mitten in Budapest. Das 2,6 Kilometer lange und bis zu 600 Meter breite Eiland beherbergt unter anderem einen großen Rosengarten, einen japanischen Garten, einen Musikbrunnen mit Lichtshow, einen Minizoo und das Palatinus-Strandbad, welches über ein Wellenbad und mehrere Rutschen verfügt. Die Insel lässt sich prima zu Fuß oder per Bus erkunden. Alternativ kann man auch Fahrräder und Elektrofahrzeuge mieten.
Was sind die Geheimtipps für Budapest?
Burg Vajdahunyad im Stadtwäldchen

Die Burg Vajdahunyad, zwischen 1901 und 1907 auf der Insel im Stadtwäldchensee errichtet, ist ein Hingucker. Architekt Ignác Alpár kombinierte hier nicht nur Elemente aus Romanik, Gotik, Renaissance und Barock. Vielmehr zitiert die fantasievolle wie kuriose Anlage ganz konkret berühmte Bauwerke des historischen Ungarns.
Schon seit 1907 beherbergt die Burg das ungarische Landwirtschaftsmuseum. Zu sehen sind etwa Landmaschinen, bäuerliches Handwerkszeug, historische Jagdwaffen und eine große Trophäensammlung.
Falk Miksa: Die Straße der Antiquitäten

Galerien randvoll mit alten Gemälden, klassischen Möbeln, Büchern, Schmuck und antiken Waffen: Die Falk Miksa utca auf der Pester Donauseite ist die Antiquitätenstraße von Budapest. Hier reihen sich kleinere und größere, teure und günstige Geschäfte zum Stöbern aneinander.
Seit 2014 findet sich zudem eine Bronzeskulptur des US-Schauspielers Peter Falk in seiner Rolle als "Columbo" auf der Meile. Gerüchteweise soll er mit dem ungarischen Politiker und Publizisten Miksa Falk, nach dem die Straße benannt ist, verwandt gewesen sein.
Flankiert wird die Szenerie von der Kieselbach-Galerie, die große Auktionen mit historischen und zeitgenössischen Kunstwerken veranstaltet, sowie dem BÁV, einem dreistöckigen Pfandleihhaus mit langer Firmentradition.
Pinball-Museum: Zum Ausflippern

Anfassen und ausprobieren erwünscht: Im Budapester Pinball-Museum an der Radnóti-Miklós-Straße sind Flipper-Automaten und deren Vorläufer aus der Zeit von 1800 bis heute ausgestellt. Die Sammlung umfasst mehr als 140 Geräte, die vor allem aus den USA und einigen europäischen Ländern stammen. Viele Flipper kann man selbst testen.
Wohin Ausgehen in Budapest?
Ruinenbars auf der Partymeile Kazinczy utca

Auf der Partymeile Kazinczy utca und in den benachbarten Gassen spielt sich Budapests Nachtleben ab. Eine Besonderheit sind die Ruinenbars mit Möbeln vom Sperrmüll in alten Wohnhäusern, Lagerhallen und ausrangierten Fabriken.
Die wohl berühmteste Ruinenbar ist das Szimpla Kert: jede Menge Räume, gute Stimmung, internationales Publikum. Das Instant Fogas bildet in der Akácfa-Straße einen Partykomplex über mehrere Etagen – mit mehreren Clubs, Dancefloors und 15 Bars.
Im Mazel Tov gibt es zudem New Jewish Kitchen und Konzerte im begrünten Innenhof. Fans guter Mixgetränke schwören auf die Warmup-Cocktailbar in der Nagy-iófa-Straße. Statt einen der üblichen Barklassiker zu ordern, können die Gäste ihre Getränkevorlieben äußern und sich dann überraschen lassen.
Weinbars: Pinot Noir und Tokajer
In Sachen Weinqualität haben Ungarns Winzer einen gewaltigen Sprung gemacht. Die landestypischen Kékfrankos (Blaufränkischer) und Kékoportó (Blauportugieser), dazu Pinot Noir und Cabernet Franc sowie die berühmten süßen Tokajer – in vielen Budapester Restaurants und Bars kann man Spitzenweine zu günstigen Preisen verkosten. Nette Weinbars sind zum Beispiel Cintanyeros und Kardarka.
Drei Tage in Budapest: Was lohnt sich?
Die Auswahl an Sehenswürdigkeiten in Budapest ist riesig, wie könnte ein gutes Programm für drei Tage aussehen?
Tag 1: Auf der Buda-Seite mit der Standseilbahn auf den Burgberg, zum Burgpalast, der Matthiaskirche und der Fischerbastei, durch die kurvigen Straßen des Burgviertels wieder hinunter zur Donau und dann vielleicht zur Stärkung in Felix Kitchen & Bar in einem imposanten Neorenaissance-Bau.
Tag 2: Auf der Pest-Seite von der Margaretenbrücke zur Antiquitätenstraße Falk Miksa Utca, zum Parlament und zu den Schuhen am Donauufer, zur Stephans-Basilika, ins Café Gerbeaud, Palastviertel und am Donaukorso mit seinen Straßencafés zur Kettenbrücke.
Tag 3: Vom Heldenplatz durch den Stadtwald zur Burg Vajdahunyad, vielleicht zum Lunch ins Restaurant Gundel, ins Széchenyi-Thermalbad, ins jüdische Viertel zur Synagoge und in die Große Markthalle.
Mehr Infos zu diesen Vorschlägen für einen Drei-Tage-Städtetrip in Budapest liefert die ADAC Trips App. Die konkreten Programm-Tipps für eine Kurzreise mit Sehenswürdigkeiten und Restaurants gibt die App auch zu zahlreichen weiteren Städten.
Text: Hans Schloemer
















