Immer Meer: Die schönsten deutschen Ostseeinseln

Runde Sache: Der Leuchtturm auf dem Dornbusch ist das Wahrzeichen von Hiddensee
Runde Sache: Der Leuchtturm auf dem Dornbusch ist das Wahrzeichen von Hiddensee © Thomas Riebesehl

Rügen, Usedom, Hiddensee und Fehmarn zählen zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen. Poel, Ummanz und Vilm hingegen sind weniger bekannt aber genauso sehenswert.

  • Beim Meer in der Kreide: Urlaub auf Rügen

  • Tierisch exklusiv: Besondere Vögel und freilaufende Pferde auf Poel

  • Und Action! Kitesurfing vor Fehmarn

Ob Naturerlebnis, Wellnesstrip, Aktivurlaub oder Familienferien – an der Ostseeküste ist all das möglich. Holen Sie sich Inspiration für Ihre nächste Reise in einer Bildergalerie zum Durchklicken:

Deutschlands Ostseeinseln im Überblick

Rügen – Insel für Leibeswohl und Seelenheil

Die Rügener verdanken der Schönheit der Ostsee viel. Und dem Gestein der Insel noch mehr. Die weißen Felsen wurden schon gemalt, besungen und in Gedichten gewürdigt. Die ganze Schönheit Rügens offenbart sich von der Aussichtsplattform Königsstuhl im Nationalpark Jasmund, mit 3000 Hektar Deutschlands kleinster Nationalpark. Auch im Nordwesten am Kap Arkona beeindruckt die Steilküste mit Kreidefelsen. Das Gestein kann aber viel mehr als nur optisch begeistern. Im Leben der Einheimischen spielt es eine wichtige Rolle: in der Industrie und in Heilbädern, als Farbpigment und Dünger, in Schönheitsbalsam und Zahnpasta. Und: Seebäder, Dörfer und Landschaften, alle ruhen auf dem berühmten Stein.

Rügener Weißheit: Heilkreide sorgt für körperliches und seelisches Wohlbefinden © Copyright 2017 Alena Ozerova/Shutterstock. No use without permission.

Wer mehr über die Geschichte des Steins erfahren möchte, kann sich im Kreidemuseum* in Gummanz informieren. Besucherinnen und Besucher können durch einen Tunnel ein kreidezeitliches Meer erkunden und Fossilien aus unterschiedlichen Erdzeitaltern betrachten. Bei einer Massage oder Wellnessanwendung kann man die wohltuende Wirkung der Insel besonders eindrucksvoll erleben: Eine Heilkreidepackung steigert nachweislich die Durchblutung, reinigt und pflegt die Haut. Frisch angerührt, wird das Gestein in Verbindung mit Algen, Sole oder Honig als medizinische Anwendung oder Körper- und Gesichtspackung genutzt. Infos gibt's beim Verein Rügener Heilkreide*.

Auf der Ostseeinsel Rügen gibt es aber noch mehr zu entdecken. Das Seebad Binz bietet eine Seebrücke, lange Strände und viel Natur. Sellin liegt malerisch auf einem Hochufer im Osten Rügens. Auf der Seebrücke verbreitet das Brückenhaus historischen Charme und das waldreiche Umland ist hervorragend zum Wandern geeignet. Das Fischerdorf Vitt gehört ebenso zu Rügens Attraktionen wie das Jagdschloss Granitz, dessen Turm man spektakulär über eine Wendeltreppe erreicht. Kilometerlange Sandstrände an der Schaabe eignen sich bestens für Erholungsbedürftige.

Hiddensee – für Naturliebhaber

Pferdekutschen und Fahrräder statt Autos, Trampelpfade anstelle von Schnellstraßen: Hiddensee ist ideal für Menschen, die es im Urlaub lieber ruhig angehen lassen. Etwa 1000 Einwohner leben in den vier Orten Kloster, Grieben, Vitte und Neuendorf. Insgesamt ist die autofreie Insel 17 Kilometer lang und – an der schmalsten Stelle – 250 Meter breit. Eine ausgezeichnete touristische Infrastruktur und die Zugehörigkeit zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft* bieten Urlaubern einen besonderen Mix aus Komfort und nahezu unberührter Natur.

Pläne muss man eigentlich nicht lange schmieden, um sich die Zeit hier zu vertreiben, es genügt, morgens vor die Tür zu gehen und sich von Lust und Laune leiten zu lassen. Bei einem Spaziergang am Fuß der Steilküste im Inselnorden kann man Versteinerungen, Hühnergötter, besondere Schwemmhölzer und Bernstein finden. Im Norden liegt auch der Leuchtturm am Dornbusch, das bekannteste Fotomotiv der Insel.

Hier geht's rund auf zwei Rädern: Die Insel Hiddensee ist autofrei © Shutterstock/Nyokki

Die Dünenheide in der Inselmitte gehört zu den letzten großen Küstendünenheiden der deutschen Ostseeküste. Auf einer Fläche von 120 Hektar liegt sie zwischen Vitte und Neuendorf. Auf kleinen Sandwegen entdecken Besucher diese Landschaft zu Fuß. Die meterhohen Dünen sind mit Besenheide, Kriechweide und Krähenbeere bewachsen. In voller Blüte steht die Heide im August und September. Das Schwemmland Gellen im Süden ist zum größten Teil Vogelschutzgebiet und deshalb nicht zugänglich.

Weil zu Anfang des 20. Jahrhunderts viele Künstlerinnen und Künstler nach Hiddensee kamen – Käthe Kruse und Asta Nielsen, Carl Zuckmayer, Thomas Mann, Sigmund Freud und Gerhart Hauptmann –, wird Hiddensee Künstlerinsel genannt. Das Haus Seedorn in Kloster, das Hauptmann 1930 kaufte, beherbergt ein Literaturmuseum. Das Asta-Nielsen-Haus*, das die Stummfilm-Schauspielerin einst erwarb, ist ebenfalls ein Museum.

Und auch heutzutage sind Künstlerinnen und Künstler auf Hiddensee aktiv: Die Mitglieder des Hiddenseer Künstlerbunds stellen im Sommer ihre Werke in der Blauen Scheune in Vitte aus, ein niederdeutsches Hallenhaus aus dem 19. Jahrhundert, das die Malerin Henni Lehmann in den 1920er-Jahren blau strich und so zum künstlerischen Inselmittelpunkt machte.

Ummanz – nur die Ruhe

Ganz nah bei Rügen im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft liegt Ummanz. Beide Inseln sind durch eine Brücke verbunden. Ummanz ist klein, statt Entertainment und mondänen Promenaden gibt es hier ganz viel Ruhe und Natur. Das Eiland ist eine der am dünnsten besiedelten Regionen im Norden Deutschlands. 274 Einwohner und etwa 20 Haflinger teilen sich eine Fläche von etwa 4200 Hektar. Da die Landschaft flach ist, eignet sie sich besonders gut zum Radfahren – auch mit kleinen Kindern.

Richtungsweisend: Besucherinnen und Besucher suchen auf Ummanz die Beschaulichkeit des Inselalltags © LIANEM

Viel los ist hier wahrlich nicht – aber genau diese Beschaulichkeit des Alltags auf der Insel wissen Reisende hier zu schätzen. Morgens fahren Fischerboote hinaus in die Ostsee, ein Haflingerzüchter* bietet Kutschfahrten an, ein Schnapsbrenner* macht Obstbrände, und der Altar in der Kirche von Waase wartet mit kunstvollen Schnitzereien auf. Das perfekte Idyll für alle, die im Urlaub vor allem eins wollen: runter vom Gas.

Vilm – für Kurzentschlossene

 Vilm* hat eine Besonderheit, die es von den anderen Ostseeinseln unterscheidet: Es lässt sich nur im Rahmen eines Tagesausflugs erkunden. Besuchen kann man Vilm auf einer geführten Tour*, für die eine Anmeldung nötig ist. Der Trip startet zweimal täglich im Hafen von Lauterbach mit MS Julchen – Tickets am besten rechtzeitig online reservieren. Lohnenswert ist ein Besuch in jedem Fall, denn auf der kleinen Insel vor Rügen wächst einer der letzten Urwälder Deutschlands.

Einsame Insel: Übernachten darf man auf Vilm nicht, Besuche sind nur als Tagestrip möglich © imago stock & people

Interessant ist die Geschichte von Vilm: Vor etwa 3000 Jahren soll die heutige Insel noch zum Festland von Rügen gehört haben. 1955 wurde Vilm in den organisierten Tourismus der DDR integriert – bis die Insel so sehr unter der Menge an Besuchern litt, dass die Regierung sie im Jahr 1959 zum geschlossenen Ferienort für die DDR-Führungsriege erklärte. Für die Politprominenz entstanden elf Reetdach-Häuser im Stil einer Fischersiedlung. Auch Erich Honecker verbrachte damals Zeit auf Vilm.

Mit der Wende wurde Vilm Naturschutzgebiet. Die reetgedeckten Häuser stehen heute noch und werden vom Bundesamt für Naturschutz genutzt. Im Rahmen der geführten Tour passiert man sie auf dem einzigen Wanderpfad. Der Weg bietet die Gelegenheit, die nur 2,5 Kilometer lange Insel zu umrunden.

Dabei geht es auch zur Steilküste, durch Wiesen mit seltenen Blumen wie Schwalbenwurz, Milchkraut oder Leberblümchen. Entlang des Weges wachsen uralte Bäume, bizarr geformte Eichen und Buchen. In hohlen Stämmen brüten kleine Säugetiere und Vögel. Seit fast 500 Jahren ist der Insel-Urwald sich selbst überlassen, der letzte große Holzeinschlag fand 1527 statt. Manche Baumriesen sind 650 Jahre alt und verleihen dem Wald eine mystische Atmosphäre.

An der Nordspitze der Insel kann man mit etwas Glück Kormorane beobachten, sogar Seeadler leben auf Vilm. Nach ein paar Stunden ist der Kurztrip vorbei, das Schiff bringt Besucherinnen und Besucher zurück nach Rügen. Es geht ihnen wie den Wildschweinen, die regelmäßig die Strecke von 1,5 Kilometern zwischen den Inseln hin- und herschwimmen: Auf der einen finden sie Ruhe und Abgeschiedenheit, auf der anderen das reichhaltigere Nahrungsangebot.

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Fehmarn – wo die steife Brise weht

Raus aus dem Büro! Lassen Sie sich die frische Brise um die Nase wehen, und zwar direkt vor Fehmarn. Die Insel ist seit Jahren ein bekanntes Ziel für Surfer, zum Kiten, Angeln und für fast jeden anderen Wassersport geeignet. Mit 17 unterschiedlichen Revieren für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis im Kite- oder Windsurfen, mit Schulen und optimalen Windverhältnissen bietet Fehmarn für jedes Niveau ideale Voraussetzungen. Wer gern segelt, findet hier einen guten Startpunkt, um von fünf Häfen aus die dänische Südsee, die schleswig-holsteinische Bucht, die Bucht von Mecklenburg-Vorpommern oder andere Ostsee-Anrainerstaaten zu erkunden.

Gegen den Wind: Für Kitesurfing und andere Wassersportarten ist Fehmarn ideal © Shutterstock/Juergen Wackenhut

Auch Trendsportarten wie Stand-Up-Paddling oder Wingsurfing lassen sich auf Fehmarn prima testen und das Leitsystem "Gelbe Planke" führt zu den Surfspots in Gold, Gollendorf, Lemkenhafen und am Grünen Brink: Wer den Schildern folgt, muss vor Ort nicht lange nach der entsprechenden Wassersportzone suchen. 

Mit verschiedenen Bootshallen, Motorservice und Segelmachern finden Wassersportlerinnen und -sportler alles, was sie für den nächsten Turn benötigen. In den Häfen stehen moderne Servicegebäude mit sanitären Anlagen, Schiffskränen und Bunkerstationen für Diesel und Benzin zur Verfügung. Oft gibt es ganz in der Nähe Surf- und Segelschulen, Restaurants, Supermärkte oder auch Grill- und Spielplätze.

Usedom – für die ganze Familie

Weil auf der Sonneninsel Usedom die meisten Sonnenstunden im Jahr in Deutschland gezählt werden, ist ein Familienurlaub hier eine besonders gute Idee – auch jenseits der Sommerferien. Gemütliche Strandkörbe, ein gut ausgebautes Radwegenetz und jede Menge Events bieten Inspiration für familienfreundliche Unternehmungen. Die Liste ist lang: Am Strand spielen, schwimmen gehen, Strandspaziergänge machen, Muscheln sammeln oder Drachen steigen lassen gehören darauf.

Eine stimmungsvolle Kulisse bieten die drei Kaiserbäder Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin mit ihrer noblen Bäderarchitektur, die sich auf einem etwa einstündigen Spaziergang entdecken lassen. Für Laufrad und Kinderwagen ist die Strecke bestens geeignet. Eine weiße Villa nach der anderen säumt die Promenade; Erker, Türmchen, Stuck und Balustraden, Balkone, Freitreppen, Säulen – all das gibt es auf dem Weg zu bestaunen. Unterwegs kann man jederzeit Fischbrötchen essen oder eine Rutschpartie auf einem Spielplatz einlegen.

Familientauglich: Im Kaiserbad Bansin auf Usedom kommen auch kulturinteressierte Erwachsene auf ihre Kosten © Shutterstock/Mickis-Fotowelt

Auch eine Bootsfahrt ist ein schönes Erlebnis für die ganze Familie. Kinder freuen sich über das rege Schiffstreiben, und die Aussicht auf Ostsee und Bäderarchitektur ist beeindruckend. Die Schiffe der Reederei Adler* etwa bieten verschiedene Touren an, wie mit der "Adler-Mönchsgut" von Usedom nach Rügen oder entlang der Promenade bis zu den polnischen Orten Swinemünde und Misdroy.

Ein Besuch der Schmetterlingsfarm*, Abenteuer auf dem Piratenspielplatz* in Trassenheide (gehört zum Hotel Seeklause, offen für alle Besucher), Filme und Sterne gucken im Open-Air-Kino* oder Trecker fahren im Freizeitpark Karls Erlebnisdorf*, besser bekannt als Karls Erdbeerhof* – die Insel Usedom hat so viel für Familien zu bieten, dass man in einem einzigen Aufenthalt wahrscheinlich gar nicht alles unterbringt. Der nächste Urlaub? Schon gebucht.

Poel – tierisch exklusiv

Poel liegt gut zehn Kilometer nördlich der Hansestadt Wismar in der Ostsee. Flach und mit 37 Quadratkilometern eher klein, kann man die Insel prima mit dem Fahrrad erkunden. Zwischen reetgedeckten Häusern und kleinen Gutshöfen findet sich eine weitgehend intakte Tier- und Pflanzenwelt, Teile der Insel stehen unter Naturschutz, wie das Gebiet Fauler See – Rustwerder im Südwesten. Die Salzwiesen dort bieten seltenen Tieren und Pflanzen einen idealen Lebensraum. Außerdem grasen hier Pferde und Rinder.

Insel mit drei PS: Pferde im Naturschutzgebiet am Faulen See © imago images/Sabine Gudath

Die kleine Insel Langenwerder im Norden Poels ist seit 1910 Schutzgebiet für Seevögel und darf nicht betreten werden. Vogelfreunde können Langenwerder aber außerhalb der Brutzeiten mit einer ornithologischen Führung* in kleinen Gruppen erkunden. Am Gollwitzer Ufer zeigen Infotafeln, welche Tiere auf Langenwerder leben und wann die nächsten Führungen beginnen. Von dort aus kann man viele Vögel beobachten, denn die Insel liegt in Sichtweite.

Fragen und Antworten

Welche Ostseeinsel eignet sich am besten für einen erholsamen Urlaub?

Immer mit der Ruhe – so scheint das Lebensmotto auf mehreren Ostseeinseln zu lauten. Auf Ummanz gibt es kein Entertainment oder Promenaden, dafür viel Natur. Von Poel aus kann man ein Vogelschutzgebiet besuchen und Hiddensee garantiert stressfreie Ferien: Die Insel ist autofrei.

Welche Ostseeinsel ist besonders familienfreundlich?

Fast jede! Lange Sandstrände, Muscheln suchen, in der Sonne ein Fischbrötchen essen oder an der Promenade mit dem Laufrad entlang fahren: Das geht auf vielen Ostseeinseln. Empfehlenswert ist Usedom mit seiner fantastischen Bäderarchitektur, Open-Air-Kino, einem Piratenspielplatz und vielen Angeboten für Bootstouren. Auch Rügen ist prima für Familien geeignet. Genau wie auf Usedom gibt es hier die Möglichkeit, auf Karls Erlebnisdorf Trecker zu fahren. Fehmarn ist ideal für Familien, die gern Wassersport machen oder es lernen wollen. Wer gern gemütlich radfährt, kann das auf Hiddensee oder Ummanz tun.

Welche Ostseeinseln sind mit dem Auto erreichbar?

Rügen ist die größte deutsche Insel – und per Pkw erreichbar über die größte deutsche Schrägseilbrücke, die sogenannte Rügenbrücke.

Auch die Insel Fehmarn erreichen Reisende mit dem Auto über die Straßen- und Eisenbahnbrücke Fehmarnsundbrücke, die auch eine Anreise mit der Bahn ermöglicht.

Nach Usedom geht es mit dem Pkw aus Berlin kommend am besten über die Zecheriner Klappbrücke. Die Wolgaster Anbindung empfiehlt sich für Anreisende aus dem Raum Hamburg.

Auch Ummanz ist über Rügen mit dem Auto erreichbar: In Samtens Richtung Gingst abbiegen, in Gingst in Richtung Insel Ummanz.

Poel ist über einen Damm mit dem Festland verbunden: Vom Kreuz Wismar geht es über die A14, B105 und die Inselstraße L12 auf das Eiland.

Autofrei ist dagegen die Insel Hiddensee. Fähren nach Hiddensee starten mehrmals täglich von Schaprode auf Rügen.

Vilm ist ein reines Naturschutzgebiet und kann lediglich per Boot im Rahmen einer geführten Tour erreicht werden. Touristische Übernachtungsmöglichkeiten gibt es auf Vilm nicht.

Text: Sandra Michel

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