Kurven, Steigen und viel Sehenswertes: Die knapp 200 Kilometer lange Schwäbische Alb bietet mit ihren idyllischen Tälern, markant felsigen Kanten und weiten Höhenzügen ein abwechslungsreiches Terrain, das Motorradfahrer sofort begeistert. Zwischen historischen Burgen, charmanten Fachwerkstädten und kulturellen Highlights warten kurvenreiche Steigen, die Natur, Erlebnis und Fahrspaß verbinden. Und für entspannte Pausen finden sich auf der Alb überall ruhige Orte zum Durchatmen. Motorradtour zu den schönsten Schlössern der Alb Die Schwäbische Alb begeistert mit einer Fülle spektakulärer Schlösser und Burgen – allen voran das märchenhafte Schloss Lichtenstein und die imposante Burg Hohenzollern. Ebenfalls lohnende Ausflugsziele sind die Burg Hohenneuffen, deren Ruine heute eine Falknerei beherbergt, sowie das prachtvolle Hohenzollernschloss Sigmaringen direkt an der Donau. Unmittelbar daneben befindet sich Europas größtes Zündapp Museum. Die 220 Kilometer lange Rundtour verbindet all diese touristischen Highlights und nimmt zugleich die schönsten Motorradstrecken der Region unter die Räder. Die schönsten Steigen der Tour Seeburger Tal mit vielen lang gezogenen Kurven und griffigem Straßenbelag Die Stettener Steige zählt zu den schönsten Anstiegen auf der Schwäbischen Alb. Eine malerisch gelegene Straße mit anspruchsvollen Kurven und gutem Belag verbindet hier Stetten am kalten Markt mit dem tiefer liegenden Donautal. Die Hanner Steige zwischen St. Johann und Bad Urach ist eine schmale, sehr kurvige und idyllische Strecke, auf der wegen manch unübersichtlicher Passagen und teils weit ausholender Autofahrer aber Vorsicht geboten ist. Schlössertour auf der Schwäbischen Alb – Tourbeschreibung Start- und Endpunkt der Motorradroute mitten durch die Schwäbische Alb ist das charmante Bad Urach, wo Fachwerkhäuser aus dem Spätmittelalter den Marktplatz zieren. Im Uhrzeigersinn führt die Rundtour zunächst zur Burgruine Hohenneuffen und nimmt auf der Steige ins Seeburger Tal Fahrt auf, bevor sie weiter nach Münsingen verläuft. In einem kurvenreichen Verlauf geht es weiter nach Sigmaringen, wo das mächtige Schloss der Hohenzollern inklusive Kunstschmiede und Waffenhalle besichtigt werden kann. In direkter Nachbarschaft zum Schloss erwartet Zweiradliebhaber im Zündapp Museum in Sigmaringen Europas größte Sammlung historischer Zündapp‑Fahrzeuge mit über 130 Modellen aus den Jahren 1917 bis 1984. Mehr als 250 Exponate – darunter Motorräder, Oldtimer, Mopeds und Roller – sowie seltene Raritäten und kuriose Sonderumbauten geben einen faszinierenden Einblick in die Geschichte der legendären Marke. Tipp: Wer sowohl das Hohenzollernschloss als auch das Zündapp Museum besichtigen möchte, kann dafür ein Kombi-Ticket erwerben. Nach dem Sightseeing machen die verschlungenen Straßen des Oberen Donautals ordentlich Spaß, ehe es die Stettener Steige bergauf geht. Über Meßstetten, Hechingen und Mössingen führt die Route in einem schwungvollen Bogen zurück nach Bad Urach. Dabei passiert man die auf dem Zollerberg über Hechingen thronende Burg Hohenzollern sowie das märchenhafte Schloss Lichtenstein – beide einen Boxenstopp wert – und schließt die Tour mit der kurvigen Hanner Steige ab. Motorradtour zum Blautopf Eine Motorradtour zum Blautopf in Blaubeuren auf der Schwäbischen Alb führt über kurvenreiche Strecken durch idyllische Täler wie das Schmiech- oder Lautertal und bietet mit der intensiv blauen Karstquelle sowie der historischen Altstadt von Blaubeuren besondere Highlights im Tourenkalender. Die schönsten Steigen der Tour Die Gutenberger Steige ist eine anspruchsvolle, aber gut ausgebaute Strecke vom Lenninger Tal zur Albhochfläche. Das Kurvenkarussell der Hepsisauer Steige – eine engere, waldreiche Passage Seeburger Tal: lange Schwünge mit viel Grip Tourbeschreibung – mit dem Motorrad zum Blautopf Das Tourengebiet erstreckt sich grob zwischen Reutlingen und Ulm und spannt sich nahezu über die gesamte Breite der Schwäbischen Alb. Von Münsingen aus führt die Rundtour zunächst über die Steige Seeburger Tal, wo lang gezogene Schwünge Richtung Bad Urach einstimmen. Anschließend geht es über die Gutenberger Steige weiter – eine fahrerisch anspruchsvolle Passage, die vom Lenninger Tal über knackige Kurven auf die Albhochfläche hinaufführt. Auch nach Schopfloch reißt das für die Alb typische Auf und Ab nicht ab, und mit der Hepsisauer Steige wartet eine lustvolle Trainingseinheit auf Motorradfahrer. Der einst wassergefüllte Vulkanschlot des Randecker Maars gehört zu den eindrucksvollsten Landschaftsformationen der Schwäbischen Alb – und die Route führt direkt an diesem Natur-Highlight vorbei. Vom südlichen Rand des Maars öffnet sich ein weiter, beeindruckender Blick über das Albvorland. In Wiesensteig wird der Blinker rechts gesetzt, und die schwungvolle Motorradstrecke geht über Laichingen weiter in den Süden. Nach wenigen Kilometern erreichen Tourenfahrer das beliebte Ausflugsziel, zugleich Namensgeber der Rundtour: der Blautopf in Blaubeuren, ein mystisch türkisblau schimmernder See, der in 22 Metern Tiefe von Deutschlands zweitgrößter Karstquelle gespeist wird. Trotz laufender Sanierungsarbeiten (geplant bis 2028) ist das Blautopf-Areal weiterhin zugänglich. Unweit davon liegt das ehemalige Benediktinerkloster Blaubeuren, heute ein evangelisches Seminar. Mehr Tipps zu den Sehenswürdigkeiten nachfolgend unter "Die Motorradtour auf einen Blick“. Die Schmiech begleitet im gleichnamigen Tal mit seinen saftigen Wiesen, weiten, berauschenden Wäldern und samtigen Wacholderheiden die kurvenreiche Strecke zurück nach Münsingen. Motorradtour durch die Mitte der Alb Kurvige Strecken, knackige Anstiege, ein imposantes Schloss und eine geheimnisvolle Wasserhöhle – diese Motorradtour durch die Mitte der Schwäbischen Alb bietet nicht nur fahrerisch jede Menge Genuss, sondern verbindet eindrucksvolle Landschaften mit Kultur‑ und Naturhighlights. Die schönsten Steigen der Tour Die Stuhlsteige zwischen Sonnenbühl-Genkingen und Pfullingen gilt als fahrerisch anspruchsvolle Strecke. Die Hanner Steige zwischen Bad Urach und St. Johann bietet viel Fahrspaß in waldreicher Umgebung, zugleich empfiehlt sich aufgrund der schmalen Strecke und einiger unübersichtlicher Passagen eine besonders umsichtige Fahrweise. Tourbeschreibung – mit dem Motorrad durch die Mitte der Alb Die Kleinstadt Gammertingen im Landkreis Sigmaringen bildet Start und Ziel der Rundtour, die über rund 2800 Höhenmeter durch die hügelige Landschaft der Schwäbischen Alb führt. Vorbei an der ehemaligen Klosterkirche Mariaberg zieht die Strecke mit schönen Windungen nach Norden, nimmt dabei die Stuhlsteige unter die Räder und streift den südlichen Rand von Pfullingen. Wenige Kilometer weiter sorgt die Hanner Steige mit einer knackigen Serpentinenfahrt für reichlich Fahrspaß, bevor in Bad Urach der Pausenkaffee in einladendem Fachwerk-Ambiente genossen werden kann. Ab hier geht es wieder südwärts nach Münsingen. Durch das Lautertal führt die Strecke nicht nur an zahlreichen Burgruinen vorbei, sondern zeigt sich auch als landschaftliches Highlight der Schwäbischen Alb: Zwischen Wäldern und Wiesen zeigen sich immer wieder mächtige Felsformationen direkt entlang der gut ausgebauten Straße. Gleichzeitig empfiehlt es sich, im Lautertal besonders rücksichtsvoll und im gemäßigten Drehzahlbereich zu fahren, da die Strecke bei Motorradfahrern sehr beliebt ist und dies bei Anwohnern zu Unmut führt. Zwischen Hayingen und Zwiefalten gelegen, bietet die Wimsener Höhle – auch "Friedrichshöhle" genannt – als einzige mit dem Boot befahrbare Wasserhöhle Deutschlands die Gelegenheit, vom Motorradsattel aufs Boot umzusteigen und ein besonderes Naturerlebnis zu genießen: Auf einem Kahn bringt der Fährmann die Besucher rund 70 Meter weit in das geheimnisvolle Innere der Schwäbischen Alb und vermittelt dabei spannende Einblicke in die Geologie und Geschichte der Region (im Winter geschlossen). Rund um das Kloster in Zwiefalten gibt es zahlreiche gastronomische Möglichkeiten für einen spontanen Einkehrschwung, ehe der Blinker schließlich rechts gesetzt wird, um die Route zurück nach Gammertingen einzuschlagen. Weitere Motorradtouren auf der Schwäbischen Alb