Kanaren: Sturm legt Kanarische Inseln lahm

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Von Sabrina Doschek

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Sturm auf der kanarischen Insel, Tenerrifa
Kanaren: Sturm "Therese" bringt extreme Wetterbedingungen – von Schneefall in den Bergen bis hin zu Riesenwellen an der Küste© picture alliance / imageBROKER

Stürmische Zeiten auf den Kanaren: Durch den heranziehenden Sturm "Therese" drohen bis zu fünf Meter hohe Wellen, heftige Regenfälle und Überschwemmungen. Auch der Flug- und Fährverkehr könnte beeinträchtigt sein. Was Reisende jetzt wissen sollten.

  • Tiefdruckgebiet bringt starke Böen, Starkregen und Riesenwellen

  • Schulen schließen, Behörden raten zu Homeoffice

  • Flug- und Fährverkehr ist beeinträchtigt

Angesichts des drohenden Unwetters haben die Kanaren weitreichende Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Auf Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro bleiben bereits am heutigen Donnerstag, 19. März, Schulen und Kindergärten geschlossen. Am Freitag, 20. März, gilt dies dann für alle kanarischen Inseln. Zudem riefen die Behörden dazu auf, falls möglich, im Homeoffice zu arbeiten.

Kanaren: Sturmtief "Therese" bringt Inseln ins Wanken

Der spanische Wetterdienst Aemet warnt vor Sturmböen von bis zu 90 km/h sowie heftigen Niederschlägen in höheren Lagen. In tieferen Regionen seien Überschwemmungen möglich, in den Bergen sogar Erdrutsche und Schneefall (über 1800 Meter). An den Küsten könnten Wellen von bis zu fünf Metern Höhe auftreten. Das Tiefdruckgebiet ziehe von Westen nach Osten über die Inseln und könnte das Wetter auch am Wochenende noch prägen.

Flugausfälle auf den Kanarischen Inseln möglich

Wegen des Sturmtiefs "Therese" wird auch mit Flugausfällen gerechnet. Mehrere Maschinen, vor allem Richtung La Palma und El Hierro, mussten bereits auf andere Flughäfen ausweichen. Auch Fährverbindungen zwischen den Inseln könnten aus Sicherheitsgründen eingestellt werden.

Was jetzt für Kanaren-Reisende gilt

Sollte Ihr Flug aufgrund schlechten Wetters annulliert werden, können Sie unter Umständen eine Entschädigung geltend machen, sofern das Wetter nicht als extrem oder völlig außergewöhnlich (Naturkatastrophe) eingestuft wird. Betroffene sollten sich am besten direkt mit der Airline oder dem Reiseveranstalter in Verbindung setzen.

Mit Material von dpa.