Fahrrad-Riemen statt Kette: Warum immer mehr Radfahrende umsteigen

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Von Roman Breindl

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Eine Nahaufnahme eines Fahrradriemens statt einer Kette
Der Riemenantrieb ist die wartungsfreie Alternative zur öligen Fahrradkette© Shutterstock/OMfotovideocontent

Der Riemenantrieb ist für viele Radfahrende eine echte Alternative zur klassischen Kette: Er läuft leise, sauber und braucht kaum Wartung.

Wann sich der Riemenantrieb lohnt

Weil der Riemen ohne Öl auskommt, bleibt er unempfindlich gegen Regen, Salz und Schmutz – ideal für Pendler und Ganzjahresfahrer. Auch die hohe Lebensdauer überzeugt: Bis zu 20.000 Kilometer sind möglich, deutlich mehr als bei vielen Ketten. Dazu kommt ein ruhiges, ruckfreies Fahrgefühl und die Möglichkeit, mit einer Nabenschaltung sogar im Stand zu schalten – perfekt für den Stadtverkehr.

Wann die Kette im Vorteil ist

Doch der Riemen ist nicht für alle die beste Wahl. Sportlich ambitionierte Fahrerinnen und Fahrer profitieren oft mehr von der höheren Effizienz einer Kettenschaltung. Zudem lässt sich ein Umbau nur mit speziellen, teilbaren Rahmen und passenden Schaltungen realisieren – häufig lohnt sich daher eher ein Neukauf.

Für City-, Urban- und E-Bikes bleibt der Riemenantrieb jedoch eine komfortable, langlebige und fast wartungsfreie Lösung.

Hier lesen Sie, welche Vorteile der Riemenantrieb noch hat – und wann eine Kette die bessere Wahl ist.

Sie bleiben bei der Kette? Erfahren Sie hier, warum für viele Radfahrende Kettenwachs besser ist als Öl auf der Kette.