Rückruf bei VW ID.Polo: Beifahrergurt nicht sicher

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Von Regina Ammel

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Seitenansicht eines fahrenden VW ID.Polo
Kaum auf der Straße, schon vom Rückruf betroffen: Der neue VW ID.Polo© Volkswagen

Wieder ist VW von einem Rückruf betroffen. Dieses Mal geht es um die Sicherheit des Beifahrers. Der Gurt im ID.Polo ist mangelhaft und muss ausgetauscht werden. Auch Cupra-Modelle sind betroffen. Was Sie jetzt wissen müssen.

  • Bei VW aktuell nur der ID.Polo betroffen

  • Cupra ruft die Modelle Terramar und Raval zurück

VW hat eigentlich noch mit dem Rückruf vieler seiner Modelle aufgrund von Lenkungsproblemen zu kämpfen, da müssen schon die nächsten Fahrzeuge mit sicherheitsrelevanten Problemen in die Werkstatt. Doch auch die Tochtermarke Cupra muss einige ihrer Fahrzeuge wegen Problemen mit dem Gurtsystem zurückrufen.

VW ID.Polo: Verankerung des Beifahrergurts fehlerhaft

Deutschlandweit sind zwar nur 239 Autos betroffen, doch für diese VW ID.Polo-Fahrer und Fahrerinnen heißt es: So schnell wie möglich in die Werkstatt! Der Beifahrende kann sich nicht richtig anschnallen und ist somit gefährdet. In der Werkstatt wird das Gurtsystem überprüft und der Sicherheitsgurt auf der Beifahrerseite ausgetauscht.

Aufgrund einer fehlerhaften Verankerung des Beifahrer-Gurtsystem an der B-Säule wird die Rückhaltewirkung laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) stark eingeschränkt. Betroffen sind Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum 21. Juli 2026 bis 2. September 2026.

Die KBA-Referenznummer lautet 17099R, der Rückrufcode des Herstellers 69G1.

Cupra ruft Terramar und Raval zurück

Aus demselben Grund wie VW ruft auch die Tochtermarke Cupra 1936 Fahrzeuge in Deutschland zurück. Der Rückruf betrifft die Modelle Terramar und Raval aus dem Produktionszeitraum Juni 2025 bis September 2026. Hier ist aber nicht nur der Gurt des Beifahrer betroffen, sondern beide vorderen Gurte.

Die KBA-Referenznummer lautet 17072R, der Rückrufcode des Herstellers 69C8.