Unfallgefahr: Rückruf bei fast 32.000 Honda-Pkw
Von Katharina Dümmer

Unfallgefahr durch fehlerhaft befestigte Räder: Der Autohersteller Honda ruft deutschlandweit fast 32.000 Autos zurück. Darunter sehr beliebte Modelle. Was Fahrzeugbesitzer jetzt wissen müssen.
Modelle der Baureihen Civic und HR-V betroffen
Unfallgefahr durch fehlerhaft gefertigte Räder
KBA: Bisher keine Personen- oder Sachschäden bekannt
Weltweit müssen rund 700.000 Autos von Honda in die Werkstatt. Allein in Deutschland sind es rund 32.000 Fahrzeuge, die überprüft werden müssen. Ein Fehler eines Auto-Zulieferers könnte zu Unfällen führen. Betroffen sind sehr beliebte Automodelle.
Unfallgefahr: Rückruf für Civic und HR-V
Insgesamt müssen 700.318 Fahrzeuge der Baureihen Civic und HR-V in den Werkstätten überprüft werden, davon 31.959 in Deutschland. Das teilte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) mit, das die Aktion überwacht (Referenznummer 15765R). Betroffen sind Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum November 2014 bis Juli 2021.
An einzelnen Fahrzeugen können fehlerhaft gefertigte Räder montiert worden sein. Radverschraubungen könnten sich lösen, die Räder im schlimmsten Fall abfallen.
Fahrzeuge müssen in die Werkstatt
Nach KBA-Angaben sind dem Hersteller bislang keine Sach- oder Personenschäden bekannt, die mit diesem Produktfehler in Verbindung stehen. Der Rückruf erfolgt vorsorglich.
Fahrzeugbesitzer und Fahrzeugbesitzerinnen werden gebeten, einen Termin bei einer Vertragswerkstatt zu vereinbaren. Dort prüfen die Mitarbeitenden die montierten Räder und tauschen sie gegebenenfalls aus. Für Fahrzeughalterinnen und -halter entstehen durch den Rückruf keine Kosten. Wie lange der Werkstattaufenthalt dauert, hängt davon ab, ob lediglich eine Kontrolle notwendig ist oder ein Austausch der Räder erfolgt.