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Die häufigsten Fragen zum ADAC Ambulance Service

 


  • Was ist ein Krankenrücktransport/Patientenrücktransport?

    Zum Krankenrücktransport/Patientenrücktransport wird jede Heimreise, auf der entweder eine medizinische Begleitung für den Patienten erforderlich ist oder eine medizinische Sondereinrichtung, wie Trage, Extrasitz im Flugzeug, Sauerstoff etc. 


  • Wann habe ich als ADAC-Mitglied/-Versicherte(r) Anspruch auf einen Krankenrücktransport?

    Ein Krankenrücktransport ist sowohl über die ADACPlus Mitgliedschaft als auch über die ADAC Auslandskrankenschutzversicherung abgedeckt. 

    Hier geht´s zu den Anträgen:

    ADAC Plusmitgliedschaft
    Auslandskrankenschutzversicherung

    Ein Anspruch besteht, wenn nach unvorhersehbaren Erkrankungen und Unfällen auf einer Reise der Patient die Rückreise aufgrund des Krankheitsbildes in absehbarer Zeit nicht wie vorgesehen antreten kann oder aus medizinischer Sicht vor Ort unterversorgt ist.


  • Welche Vorausetzungen gelten für einen Krankenrücktransport?

    Die wichtigste Voraussetzung für jeden Transport ist die Feststellung, ob der Patient aus medizinischer Sicht transportfähig ist. Dazu sprechen die ADAC-Ärzte mit den behandelnden Ärzten vor Ort. Das bedeutet, dass bei Krankheit oder Unfällen bereits eine Aufnahme im nächsten Krankenhaus erfolgt bzw. ein Arzt vor Ort konsultiert sein muss. Der ADAC Ambulance Service organisiert zwar Krankenrücktransporte weltweit, ist aber kein Erstrettungsunternehmen.

    Wann und wie nach der Erstversorgung ein Patient transportiert wird, entscheiden letztlich die ADAC-Ärzte, die zusätzlich in Transportmedizin geschult sind und die Verantwortung für den Transport übernehmen. Dabei wird natürlich immer bedacht, den Transport so früh wie möglich (wenn vom Patienten gewünscht), aber auch so sicher wie nötig durchzuführen.


  • Inwieweit sind meine Angehörigen mitversichert?

    Über die ADACPlus  Mitgliedschaft ist grundsätzlich immer die Familie mitversichert. Dazu gehören Ehegatte und minderjährige Kinder. Als Ehegatte gilt auch der Lebenspartner in eingetragener Lebensgemeinschaft.

    Ebenso versichert  sind Fahrer und Mitfahrer im PKW des Mitglieds.


  • Werden ausschließlich ADAC Mitglieder tranportiert?

    Nein, jeder Hilfesuchende kann sich jederzeit mit einer Transportanfrage an den ADAC wenden. 

    Sofern kein Leistungsanspruch durch die ADACPlus Mitgliedschaft bzw. ADAC Versicherungsleistungen besteht, müssen die anfallenden Kosten vom jeweiligen Auftraggeber übernommmen werden.


  • Wird ein Krankentransport nur aus dem Ausland durchgeführt?

    Nein, ein Krankenrücktransport wird bei ADAC-PlusMitgliedern/-Versicherten Personen generell ab einer Entfernung von 50 km vom Heimatort durchgeführt.


  • Wer entscheidet über den Transport von ADAC Versicherten?

    Die ADAC Ärzte entscheiden letztendlich über Transportmittel und Transportzeitpunkt für ADAC-PlusMitglieder/-Versicherten, da sie zusätzlich zur jeweiligen Fachrichtung speziell in Reisemedizin geschult sind. 

    Den Entscheidungen vorangegangen sind immer ausführliche Gespräche mit den behandelnden Ärzten vor Ort und – wenn erforderlich – mit dem Hausarzt in Deutschland.

    Die Art des Transports (Transportmittel) hängt vom Krankheitsbild des Patienten sowie der Länge der Transportstrecke ab.


  • Wie ist der Ablauf eines Krankenrücktransportes für ADAC-PlusMitglieder/-Versicherte?

    Nachdem der Patient bzw. dessen Angehörige den ADAC Ambulance Service über die Situation informiert haben, wird zunächst der Leistungsanspruch geprüft.

    Während die ADAC Ärzte mit den behandelnden Ärzten vor Ort die medizinische Situation klären, werden Patienten und deren Angehörige in dieser Ausnahmesituation individuell betreut und unterstützt.

    Sobald eine Verlegung absehbar ist, entscheiden die ADAC Ärzte über die am besten geeignete Transportart. Die Bandbreite reicht dabei vom Transport mit ADAC- eigenen Ambulanzflugzeugen, die auch für Intensivtransporte eingesetzt werden können, über Linien- und Charterflüge bis hin zu Krankenwagen und PKW.

    In jedem Fall garantiert ein hoch qualifiziertes Begleitpersonal mit Medizinern aller Fachrichtungen und Rettungsassistenten die optimale Versorgung während des Transports. 

    Um eine lückenlose Betreuung zu sichern, organisiert der ADAC Ambulance Service die Aufnahme im gewünschten und für die Weiterbehandlung bestgeeigneten Krankenhauses am Heimatort.

    Auch den Angehörigen hilft der ADAC Ambulance Service bei der Heimreise z. B. mit Hotel- und Flugbuchungen oder Gepäckversand sowie Rat bei allen auftauchenden Problemen. 


  • Wie lange dauert es bis zum Krankenrücktransport eines ADAC-PlusMitglieds/-Versicherten?

    Das ist unterschiedlich.

    Wenn die ADAC-Ärzte eine medizinischen Unterversorgung vor Ort feststellen und es im Reiseland keine adäquat versorgende Klinik gibt, so kann innerhalb weniger Stunden ein Ambulanzflugzeug starten.

    Das ist allerdings sehr selten der Fall.

    Da der ADAC kein Primärretter, sondern ein Sekundärtransporteur ist, wird der Zeitpunkt für den Krankenrücktransport zwar so früh wie möglich festgelegt, aber unter verantwortungsvoller Abwägung des gesundheitlichen Risikos für den Patienten durch den Transport. 

    Aus logistischen Gründen kann es – v. a. bei Ambulanzflügen - auch ab Transportfähigkeit des Patienten noch einige Tage dauern, bis der Transport tatsächlich stattfindet. 


  • Kann ich auf einen Krankenrücktransport bestehen?

    Nein, die Entscheidung, ob und wie ein Transport durchgeführt wird, liegt ausschließlich bei den ADAC-Ärzten, die diesen Transport auch verantworten.


  • Wie kommt meine Familie nach Hause wenn ich einen Krankenrücktransport bekomme?

    Der ADAC organisiert auf Wunsch ebenfalls die Rückreise der Angehörigen. Z. B. können ihre Rückflüge auf Wunsch zeitgleich oder zeitnah mit dem Krankenrücktransport gebucht werden.


  • Muss ich als ADAC-Versicherter bei ambulanter Behandlung immer in Vorleistung treten?

    Bei ambulanter Behandlung vor Ort tritt der Versicherungsnehmer zunächst in Vorleistung und reicht die Rechnung anschließend beim ADAC ein.


  • Was bedeutet Lotsentransport?

    Fand die Anreise zum Reiseort mit Auto/Wohnmobil statt und darf der Patient nach Erkrankung oder Unfall aus medizinischen Gründen auch drei Tage nach dem geplanten Rückreisetermin nicht selbst fahren, organisiert der ADAC Ambulance Service einen Lotsen, der den Patienten mit seinem Fahrzeug an den Heimatort zurückfährt, sollte dies den Angehörigen des Patienten nicht möglich sein. 


  • Was muss ich berücksichtigen, wenn bei einem Lotenstransport ein Hund dabei ist?

    Haustiere dürfen nur in einer dafür vorgesehenen Box transportiert werden. Der Lotse darf die Rückführung sonst aus versicherungstechnischen Gründen nicht durchführen.


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