Streckenwart im ADAC Ortsclub: Ein Ehrenamt an der Rennstrecke

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Von Tanja Echter

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Julia Fritsche a einer Reinnstrecke bei ihrem Ehrenamt Job als Sportwart
Streckenwartin Julia Fritzsche auf ihrem liebsten Posten© Privat

Wenn die Ampel auf Grün springt, haben sie alles im Blick: Sportwarte an der Rennstrecke. Sie sorgen dafür, dass die Veranstaltungen überhaupt stattfinden können. Ein Einsatz für die Gemeinschaft.

  • Ehrenamt mit Lizenz als Sportwartin

  • Ohne Streckenposten kein Motorsport

  • Für Ehrenamtliche Julia Fritzsche ein Kindheitstraum

Schon als Kind an der Rennstrecke

Bereits als Kind wusste Julia Fritzsche, dass sie später mal an der Rennstrecke stehen wollte. Der Motorsport war in ihrer Familie immer wichtig. Mit ihren Eltern besuchte sie Auto- und Motocross-Rennen. Schon damals wollte sie möglichst nah am Geschehen dran sein. Auf dem Lausitzring zeigte sie auf die Sportwarte hinter dem Zaun: "Das will ich auch."

Ohne Sportwarte geht es nicht

2011 stand sie dann zum ersten Mal selbst als Sportwartin an der Strecke – zum Ausprobieren. Ein Jahr später trat sie dem Verein Scout e.V. bei, machte die Lizenz. Seit 2019 ist Fritzsche Vorstandsvorsitzende und organisiert mit dem Team vor allem das, was im Hintergrund passieren muss, damit Rennen sicher laufen: Schulungen und Ausbildungen für Lizenzen im Deutschen Motor Sport Bund (DMSB).

"Mit 18 Jahren habe ich die Ausbildung zum Sportwart der Streckensicherung gemacht", erzählt Fritzsche. "Jetzt organisiere ich die Schulungen am Dekra Lausitzring mit." Aus ihrem Verein gehen Sportwarte hervor, die auch bei großen internationalen Events im Einsatz sind, zum Beispiel bei Klassikern in Le Mans oder Macau. Scout e.V. hat rund 135 Mitglieder und freut sich über tatkräftige Verstärkung.

Ehrenamt im ADAC – Gemeinsam mehr bewegen!

Ob Motorsport, Oldtimer, Verkehrssicherheit oder Tourismus – das Ehrenamt beim ADAC bietet viele Möglichkeiten, sich aktiv einzubringen. Ehrenamtliche organisieren Veranstaltungen, fördern den Nachwuchs, setzen sich für mehr Sicherheit ein und halten die Gemeinschaft am Laufen. Jeder kann mitmachen und einen wertvollen Beitrag leisten!

Ehrenamt mit Teamspirit

Die Belohnung für den Einsatz: das Erlebnis, möglichst nah an der Strecke zu sein. Das Wichtigste sei aber das Gemeinschaftsgefühl, so Julia Fritzsche. Nach einem Renntag sitzt das Team oft noch zum Essen zusammen und lässt dabei den Tag Revue passieren. Manchmal schauen dann sogar die Fahrerinnen und Fahrer vorbei.