Leistungsstark und zukunftsfest: Die Fakten zur Beitragserhöhung beim ADAC
Von Redaktion

Der ADAC setzt sich als Verein vor allem für die Mobilität seiner Mitglieder ein. Um seine Leistungen auch künftig in hoher Qualität anbieten zu können, ist 2027 eine Beitragsanpassung geplant.
Es sind beeindruckende Zahlen: Insgesamt 3,7 Millionen Mal hat der ADAC im vergangenen Jahr Mitgliedern geholfen, die mit ihrem Fahrzeug eine Panne oder einen Unfall hatten. Alle 9 Sekunden ist im Schnitt ein Gelber Engel zur Stelle und hilft in Notfällen. Der Ambulanz-Service hat 2025 rund 47.600 verletzten und kranken Urlaubern geholfen, für 9922 organisierte er einen Krankenrücktransport in eine Klinik in der Heimat.
Auf den ADAC ist Verlass. Und immer mehr Menschen vertrauen auf die Hilfe des ADAC. Auch im vergangenen Jahr ist die Zahl der Mitglieder erneut angestiegen. 22,7 Millionen Mitglieder verlassen sich auf Hilfe, Schutz und Rat vom ADAC.
Erste Beitragsanpassung seit über sechs Jahren
Sechs Jahre lang hat es der ADAC geschafft, die Beiträge für seine Mitglieder stabil zu halten. In dieser Zeit sind die Kosten insgesamt stark gestiegen. Das trifft auch den ADAC – etwa mit Blick auf die Aufwände für Energie, Ersatzteile, Personal, Abschlepp- und Werkstattleistungen: Seit der letzten Beitragsanpassung im Jahr 2020 haben sich die Lebenshaltungskosten bis 2026 um 24,4 Prozent erhöht. Für eine einzelne Pannenhilfe muss der ADAC inzwischen im Durchschnitt sogar 27 Prozent mehr ausgeben.
Der ADAC entwickelt die Mitgliedschaft außerdem kontinuierlich weiter und ergänzt sein Angebot um neue Leistungen wie etwa den Schlüsselnotdienst oder die Fahrradpannenhilfe. Ziel ist es, Mitglieder künftig noch gezielter zu unterstützen und ihre vielfältigen Bedürfnisse abzudecken.
Um diese Leistungen und Verbesserungen auch künftig in gewohnt hoher Qualität und für immer mehr Menschen anbieten zu können, sollen nun die Beiträge erhöht werden. Das hat die ADAC Hauptversammlung am 23. Mai 2026 beschlossen.