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Günstig Tanken wird schwieriger

29.09.2017

Morgens teuer, abends billig – an diesem Rat konnten sich sparsame Autofahrer vor der Fahrt zur Tankstelle bislang orientieren. Die gut kalkulierbaren günstigen Tageszeiten werden jedoch immer häufiger von zwischenzeitlichen Preisspitzen unterbrochen.

Die günstigste Zeit zum Tanken ist zwischen 21 und 22 Uhr.

Wie unsere aktuelle Untersuchung zeigt, sind die Preise für Benzin und Diesel wie bisher in den Nachtstunden am höchsten und sinken ab dem frühen Morgen bis zum späten Abend. Mittlerweile wird dieses Muster täglich durch zwei zwischenzeitliche Preisspitzen unterbrochen. 

Mehrere Preisspitzen

Die erste Preisspitze beginnt nach 12 Uhr und erreicht nach einem Anstieg von über zwei Cent um 13 Uhr ihren Höhepunkt. Gegen 15 Uhr sind die Preise wieder auf dem vorherigen Niveau und sinken weiter ab. Bei der zweiten, neuen Preisspitze geht die Kurve ab 17 Uhr um rund 1,5 Cent nach oben. Sie erreicht zwischen 17 und 18 Uhr ihr Maximum, danach sinkt der Preis wieder auf das vorherige günstige Niveau. 

Verschiedene Anbieter vergleichen

Die aktuelle Untersuchung hat ergeben, dass die günstigste Zeit zum Tanken zwischen 21 und 22 Uhr liegt. Für die Masse der Autofahrer alltagstauglicher und daher empfehlenswerter ist jedoch unverändert der Zeitkorridor zwischen 16 und 22 Uhr. Zwischen zwei und fünf Uhr morgens ist Tanken am teuersten – die Preise sind dann um mehr als zehn Cent höher als in der günstigsten Phase des Tages. Wer sparen will, sollte außerdem nicht vergessen, zwischen den verschiedenen Anbietern zu vergleichen. 

Bei der Untersuchung haben wir die Kraftstoffpreise des gesamten Augusts 2017 von allen rund 14.000 Tankstellen ausgewertet.

Informationen über die Spritpreise an den deutschen Tankstellen finden Sie in der Smartphone-App „ADAC Spritpreise“ und im Online-Preisvergleich.

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