Camping in Baden-Württemberg: Das sind die teuersten und die günstigsten Regionen

Baden-Württemberg gehört zu den beliebtesten Campingzielen Deutschlands. Eine Familie zahlt in der Sommer-Hochsaison 2026 durchschnittlich 44 € pro Nacht. Doch innerhalb des Bundeslandes gibt es große Unterschiede. Zwischen der günstigsten und der teuersten Region liegt eine Differenz von rund 8 € pro Nacht. Wo Camping im Südwesten am günstigsten ist – und wo und wann Familien am meisten zahlen, zeigt die aktuelle Preisanalyse von PiNCAMP, dem Campingportal des ADAC.
„Beliebte Ferienregionen mit hoher touristischer Nachfrage weisen häufig auch etwas höhere Campingpreise auf. Gleichzeitig bleibt Camping eine vergleichsweise erschwingliche Möglichkeit, Urlaub in beliebten Naturregionen zu verbringen.“
Uwe Frers, Campingexperte und Geschäftsführer von PiNCAMP©PiNCAMP
Deutliche Preisunterschiede zwischen den Regionen
Innerhalb Baden-Württembergs variiert das Preisniveau deutlich:
Günstigste Region: Odenwald / Neckartal, hier zahlen Familien durchschnittlich 39 € pro Nacht. Auf der Schwäbischen Alb 40 € pro Nacht
Am teuersten ist Camping im Schwarzwald mit durchschnittlich 47 € pro Nacht und Bodensee und von Oberschwaben mit jeweils 46 €
Die Differenz zwischen der günstigsten und der teuersten Region sind rund 8 € pro Nacht
Auch die Lage spielt eine Rolle. Campingplätze bis 150 Meter zu einer Bademöglichkeit am See sind im Durchschnitt 13 % teurer
Durchschnittspreise nach Regionen in Baden-Württemberg (Hochsaison, 2026)
| Region | Preis (aufsteigend) | Veränderung zum Vorjahr |
|---|---|---|
Odenwald / Neckartal | 39 € | +4% |
Schwäbische Alb | 40 € | +9% |
Bodensee | 46 € | -1% |
Oberschwaben | 46 € | -8% |
Schwarzwald | 47 € | +5% |
Preisentwicklung in Baden-Württemberg
Camping in Baden-Württemberg ist besonders in landschaftlich attraktiven Regionen gefragt. Der Schwarzwald, der Bodensee und Teile Oberschwabens ziehen jedes Jahr zahlreiche Familien und Naturliebhaber an. Mit durchschnittlich 44 € pro Nacht liegt Baden-Württemberg im oberen Bereich der Campingpreise. Die Preisentwicklung fällt dabei aber moderat aus: Gegenüber dem Vorjahr steigen die Preise nur um 5 %. Zum Vergleich: In anderen Bundesländern, wie etwa Nordrhein-Westfalen, schnellen die Preise mit 18 % deutlich stärker in die Höhe.
Deutschland: Durchschnittspreise nach Bundesländern (Hochsaison 2026)

Tipp: Nebensaison bietet Sparpotenzial
Camping ist besonders für Familien mit schulpflichtigen Kindern eine beliebte Urlaubsform – entsprechend hoch ist die Nachfrage in der Hauptsaison im Juli und August. Wer außerhalb der Sommerferien reist, kann deutlich sparen. In Baden-Württemberg liegen die Preise in der Nebensaison durchschnittlich 10 % unter dem Hochsaisonniveau.
Nebensaison-Ersparnis gegenüber Hochsaison

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