ADAC Pannenhilfe in Württemberg häufiger gefragt

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2025 hat die ADAC Pannenhilfe im Bereich Württemberg 296.195 Einsätze absolviert - 2,2 Prozent mehr als im Vorjahr.© ADAC/Martin Hangen

Die ADAC Pannenhilfe und seine regionalen Mobilitätspartner haben 2025 im Bereich Württemberg 296.195 Einsätze in der Pannenhilfe absolviert. Das bedeutet einen Anstieg um rund 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch im gesamten Bundesland Baden-Württemberg verzeichnete die ADAC Pannenhilfe ein erhöhtes Auftragsvolumen im vergangenen Jahr , die Gelben Engel wurden 490.532-mal zu Hilfe gerufen. 2024 waren es 479.183 Einsätze im Südwesten.

Minustemperaturen und Glatteis sorgten zu Beginn des letzten Jahres dafür, dass der Januar 2025 mit 26.755 Einsätzen der einsatzstärkste Monat für die Gelben Engel in der Region Württemberg war.

Ein Wintereinbruch mit niedrigen Temperaturen hat üblicherweise ein höheres Einsatzvolumen zur Folge. Die maßgebliche Ursache hierfür istdie Autobatterie, die dann die überwiegende Anzahl der Pannen ausmacht. Gerade ältere oder bereits vorgeschädigte Modelle fallen bei Minusgraden häufig aus.

Michael Prelop, Bereichsleiter der ADAC Straßenwacht in Württemberg©ADAC Württemberg e.V.

Der arbeitsreichste Tag für die württembergische ADAC Pannenhilfe ereignete sich ebenfalls im Winter, allerdings am Ende des Jahres: Am Montag, 29. Dezember 2025 wurde sie 1520-mal gerufen. Damit lag das Einsatzvolumen um 54 Prozent höher als an einem durchschnittlichen Montag. „Bereits im Normalfall ist der Montag bei uns der einsatzstärkste Wochentag“, erklärt Prelop. „Nach Weihnachten war es aber eine besondere Situation: Die längere Standzeit der Autos über die Feiertage führte im Zusammenspiel mit den kalten Temperaturen zu vielen Batterieausfällen.“

Nicht nur in den Wintermonaten erwiesen sich die Starterbatterien als besonders störanfällig. Sie waren im Jahresverlauf die Ursache für 45,4 Prozent aller Pannen.

Mit der zunehmenden Zahl an Elektroautos auf den Straßen steigt auch die Zahl der E-Auto-Pannen: 2025 registrierte der ADAC bundesweit 50.445 Einsätze bei rein elektrisch betriebenen Autos, ein Plus von rund 15 Prozent im Vergleich zu 2024. 59.985-mal gab es im letzten Jahr Hilfe bei Hybrid-Fahrzeugen, ein Zuwachs von rund 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch hier war eine defekte Starterbatterie bei rund der Hälfte aller Fälle die häufigste Ursache.

ADAC repariert auch Fahrräder und Pedelecs

Im Rahmen der Fahrrad-Pannenhilfe konnte der ADAC im vergangenen Jahr in der Region Württemberg 1005 defekte Fahrräder und Pedelecs an Ort und Stelle wieder flott machen. In Baden-Württemberg verzeichnete der ADAC insgesamt 1841 Fahrrad-Pannenhilfeeinsätze. Der Mobilitätsclub hilft mit diesem Service seinen Mitgliedern auch dann, wenn sie mit dem Fahrrad aufgrund eines Defektes nicht mehr weiterfahren können. Bei fast drei Viertel aller Hilfeleistungen war ein defekter Reifen Grund für den Einsatz.