Osterferien: ADAC erwartet hohes Verkehrsaufkommen auf Bayerns Autobahnen
Von Redaktion Südbayern

Zum Beginn der Osterferien rechnet der ADAC Südbayern mit deutlich mehr Verkehr auf den Straßen im Freistaat. Besonders auf den Reiserouten in Richtung Süden müssen Autofahrerinnen und Autofahrer mit Staus und Verzögerungen rechnen.
Ferienstart sorgt für steigendes Verkehrsaufkommen
Mit dem Ferienbeginn kurz vor Ostern startet in Bayern erneut eine Reisewelle. Vor allem am ersten Ferienwochenende ab Freitag, 27. März, erwartet der ADAC Südbayern eine hohe Belastung der Autobahnen. Erfahrungsgemäß zählen auch die Osterfeiertage selbst sowie der Gründonnerstag (2. April) zu stark frequentierten Reisetagen.
Zusätzlich verschärft wird die Situation dadurch, dass zeitgleich in fast allen deutschen Bundesländern Schulferien sind. Auch in Österreich, Italien und Teilen Frankreichs beginnen Ferienzeiten, wodurch der Reiseverkehr über die Landesgrenzen hinweg deutlich zunimmt.
Richtung Süden besonders staugefährdet
Nach Einschätzung des ADAC Südbayern konzentriert sich die größte Staugefahr auf den klassischen Urlaubsrouten in Richtung Alpenraum und südliche Nachbarländer. Besonders rund um München sowie auf den Verbindungen nach Österreich, Italien und in die Schweiz ist mit stockendem Verkehr zu rechnen. Auch auf dem Fernpass dürfte sich das erhöhte Verkehrsaufkommen bemerkbar machen.
Stau-Strecken in Südbayern:
A7 Ulm – Füssen/Reutte
A8 München – Salzburg
A93 Inntaldreieck – Kufstein
A95/B2 München – Garmisch-Partenkirchen/Mittenwald
A99 Ostumfahrung München

Grenzübergänge und Baustellen als zusätzliche Belastung
Neben dem hohen Reiseaufkommen können weitere Faktoren die Fahrt verlängern. An Grenzübergängen nach Österreich sind Rückstaus möglich, zudem können Blockabfertigungen zeitweise für Verzögerungen sorgen.
Auch im Ausland ist mit Behinderungen zu rechnen. Baustellen, etwa an der Luegbrücke auf der Brennerautobahn A13, können den Verkehrsfluss zusätzlich beeinträchtigen. Kleinere Baustellen entlang der Strecke können ebenfalls spürbare Auswirkungen haben.
Gute Vorbereitung spart Zeit und Stress
Der ADAC Südbayern empfiehlt Reisenden, sich vor Fahrtantritt tagesaktuell über die Verkehrslage zu informieren und ausreichend Zeitreserven einzuplanen. Eine flexible Routenplanung kann helfen, Verzögerungen zu vermeiden.
Darüber hinaus sollte auch das Fahrzeug überprüft werden. Da Ostern in diesem Jahr früh stattfindet, sind in höheren und teilweise auch mittleren Lagen winterliche Straßenverhältnisse weiterhin möglich. In mehreren Alpenregionen gelten daher noch Vorschriften zur Winterausrüstung.
In Österreich besteht bei winterlichen Straßenverhältnissen eine Winterreifenpflicht bis zum 15. April. Verstöße können mit Bußgeldern von bis zu 5.000 Euro geahndet werden. Auch in Südtirol sind Fahrzeuge bei winterlichen Bedingungen nur mit entsprechender Ausrüstung erlaubt. Auf der Brennerautobahn A22 sowie im Stadtgebiet von Bozen gilt sogar bis 15. April eine allgemeine Winterausrüstungspflicht – unabhängig von der aktuellen Witterung.