Sommer, Sonne, Blechlawine

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© ADAC/Uwe Rattay

Sachsen. Eine Woche nach Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland startet auch ganz Mitteldeutschland mit drei weiteren Bundesländern in die Sommerferien. Am Freitag (3. Juli) tragen die sächsischen Schülerinnen und Schüler ihre Zeugnisse nach Hause und viele starten mit ihren Familien im Anschluss direkt in den Sommerlaub. Gerade auf den sächsischen Autobahnen wird sich der Sommerreiseverkehr massiv bemerkbar machen. Ohne Stau wird es ab der zweiten Wochenhälfte auf Sachsens Fernstrecken wohl nicht mehr gehen.

Sicher unterwegs

  • Verkehr umgehen: Sind Reisetag und Reisezeit flexibel planbar, empfiehlt sich ein antizyklischer Start in den Urlaub. Ausreichend ausgeruht, kann der Reiseantritt in den frühen Morgenstunden ausreichend sein, um der Reisewelle vorwegzufahren.

  • Gefährliche Hitze: Für Kinder, Tiere oder den Fahrer selbst ist die Fahrt bei kühleren Temperaturen deutlich gesünder. Der ADAC Sachsen empfiehlt, längere Autofahrten in die frühen Morgen- oder eben in die Abendstunden zu verlegen.

  • Ausreichend Flüssigkeit: Der ADAC Sachsen empfiehlt, bei Hitze täglich bis zu 3 Liter Wasser, Saftschorlen oder Tee zu trinken, um die Konzentration zu erhalten. Bewahren Sie Ihre Getränke vor direkter Sonneneinstrahlung auf und kühlen Sie diese.

  • Generell gilt für alle Baustellen: Aufgrund von schmaleren Fahrstreifen, wechselnder Spurführung und Geschwindigkeitsbegrenzungen erhöht sich die Unfall- und Staugefahr. Autofahrer sollten hier besonders aufmerksam, rücksichtsvoll und mit ausreichend Sicherheitsabstand fahren. In engen Baustellenbereichen mit deutlich schmaleren Fahrspuren ist es häufig nicht möglich, die Rettungsgasse korrekt zu bilden. Der ADAC Sachsen empfiehlt deshalb, mit genügend Abstand und versetzt zu fahren, um im Ernstfall in die rechte Spur einfädeln zu können. So kann der linke Fahrstreifen für die Rettungskräfte freigehalten werden.

  • Rettungsgasse: Sobald der Verkehr stockt, muss eine Rettungsgasse gebildet werden. Wer den linken Fahrstreifen befährt, weicht nach links aus, Autofahrer auf allen anderen Fahrstreifen fahren nach rechts. Ansonsten droht ein Bußgeld von 200 Euro, bei Behinderung, Gefährdung oder Sachbeschädigung sogar bis zu 320 Euro. Dazu gibt es einen Monat Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg. Wer durch die Rettungsgasse fährt oder sich an Einsatzfahrzeuge hängt, muss mindestens 240 Euro Strafe zahlen, bekommt zwei Punkte und einen Monat Fahrverbot.