Campingtour Mosel – Saar - Nahe

Von ADAC Redaktion Rheinland-Pfalz

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Wohnmobile auf einem Stellplatz an der Mosel.
© Moselregion Traben-Trarbach Kröv

Eine Tour entlang von Nahe, Saar und Mosel für Weinliebhaber – und alle, die das Leben genießen!

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Von Bingen bis Idar-Oberstein – Reisebeginn im Rebenland

In Bingen ist der Startpunkt. Am Naheufer entlang ist bald Bad Kreuznach mit herrlicher Bäderarchitektur erreicht. Nun werden die Ufer steiler, und die Weinberge ziehen sich in die Höhe – hier beginnt das Reich der Reben. Wo einst schon die Römer Wein pflanzten, recken sich noch immer saftige Riesling-Trauben der Sonne entgegen.

© ADAC Mittelrhein e.V.

​Entlang kleiner Flüsse und durch Schmuckstädte

Bad Sobernheim verwöhnt mit Fachwerkbauten. Grüne Flussauen, malerische Flussschleifen und kleine Dörfer liegen auf dem Weg. Dann grüßt die Schmuckstadt Idar-Oberstein. In immer kleineren Schleifen windet sich die hier noch junge Nahe, bis zu ihrer Quelle in Nohfelden.

Barocke Impressionen und kurvige Strecken an der Blies

Die kleinen Sträßchen entlang der Blies führen nach Ottweiler und zahlreiche Flussschleifen später in die Barockstadt Blieskastel.

Von der Saar zur Mosel – Geschichte, Natur und Genuss

In Saarburg stürzt der Leukbach 17 Meter in die Tiefe.
In Saarburg stürzt der Leukbach 17 Meter in die Tiefe.© Dominik Ketz

Ab Saargemünd an der französischen Grenze folgt man der Saar. Saarbrücken, Landeshauptstadt des Saarlands, ist schnell erreicht. Einen ganz eigenen Charme hat Völklingen, das Industriegeschichte geschrieben hat. Sanft schlängelt sich die Saar durch herrliche Flussauen. Von einer Aussichtsplattform bei Mettlach ist die berühmte Saarschleife zu sehen. Kurve auf Kurve folgt bis nach Saarburg mit seiner pittoresken Altstadt. Kleine Dörfer schmiegen sich auf dem Weiterweg in die Flusslandschaft und zahlreiche Kurven weiter ist die Mündung in die Mosel bei Konz erreicht.

Tipp: Völklinger Hütte

Zehn Kilometer westlich von Saarbrücken gelegen, wurde die 1873 errichtete Völklinger Eisenhütte 1994 zum Weltkulturerbe erhoben. Bis 1986 war sie im Betrieb, seither steht sie unter Denkmalschutz. Führungen geben einen Einblick in die Welt von Eisen und Stahl.

Saarspektakel

Jedes Jahr Anfang August dreht sich beim Saarspektakel in Saarbrücken alles um Wasser und Wassersport. Spannende Wettkämpfe gibt es bei den Drachenbootrennen, dazu Stars live.

Das Herz des Weinlandes – Faszination Mosel

Jetzt schlägt das Herz jedes Weinfreunds höher: In Perl beginnt das Kurvengeschlängel entlang der Mosel, Deutschlands ältester Weinregion. Hier atmet die Landschaft Geschichte, über 2.000 Jahre Weinbautradition schwingen mit jedem Windhauch durch die Rebhänge.

​Trier, Steilhänge und römische Spuren

Porta Nigra in Trier
Die Porta Nigra in Trier.© Dominik Ketz

Bald taucht das römisch geprägte Trier mit der majestätischen Porta Nigra auf. Ab Mehring wirft die Mosel ausladende Schleifen – und in jedem Sonnenstrahl schimmert der Wein. An den Steillagen wachsen die Reben oft in fast unglaublicher Steigung: Der Bremmer Calmont etwa ist der steilste Weinberg Europas. Die Arbeit in diesen Terrassen ist Handwerk und Leidenschaft gleichermaßen – hier entstehen die wohl elegantesten Rieslinge der Welt.

​Bernkastel-Kues bis Traben-Trarbach – Das goldene Zentrum

Die Altstadt von Bernkastel-Kues.
Spaziergang durch die Altstadt von Bernkastel-Kues.© Dominik Ketz

In Bernkastel-Kues liegt das Zentrum der Region Mittelmosel, berühmt für seine verwinkelten Gassen und das funkelnde Gold im Glas. Hoch über der Altstadt wacht die Ruine der Burg Landshut. Zwei Moselschleifen weiter gelangt man nach Traben-Trarbach, wo der Charme prachtvoller Jugendstilhäuser lockt und die Zeit in einem Glas Wein stillzustehen scheint.

Moselcampingplätze bei PiNCAMP

Eine Auswahl an Campingplätzen entlang der Mosel finden Sie bei unserem Partner PiNCAMP.

​Zell, Cochem und die legendären Steillagen

Die Reichsburg in Cochem.
Blick auf die Reichsburg in Cochem.© Frederic Kruft / Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

Eng an den Flussverlauf geschmiegt führt die Straße weiter nach Zell. Hier reifen auf den mineralstoffreichen Schieferböden legendäre Rebsorten: allen voran der Riesling, der auf 62 Prozent der Rebfläche dominiert, dazu Müller-Thurgau und Elbling. Der Moselwein schimmert von zartem Grün bis golden in den Gläsern und begeistert mit einzigartiger Frische, Finesse und Mineralität. Stromabwärts liegt Cochem mit der stolzen Reichsburg hoch über dem Fluss. Wieder folgt Weinberg auf Weinberg.

​Burg Eltz und das Finale in Koblenz

Die Burg Eltz.
Blick auf die Burg Eltz.© Dominik Ketz / Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

Die berühmte Burg Eltz lugt geheimnisvoll aus den Wäldern hervor, während das Panorama aus Reben und Mäandern zum Innehalten und Genießen einlädt. Alle weiteren Orte ziehen sich am Wasser in die Länge. Dahinter steigen die Weinberge steil in die Höhe. Dann flachen die Höhenzüge von Eifel und Hunsrück ab, und nach wenigen Kilometern ist das Ende der Moselweinstraße erreicht – in Koblenz, wo Mosel und Rhein in einer großen Umarmung zusammenfließen.

Wandertipp: Koberner Burgpfad

Zwei Burgen und der Goloring, eine der größten europäischen Kultstätten aus der Keltenzeit, sind die Höhepunkte des Traumpfads Koberner Burgpfad. Die Tour beginnt am Pfarrhaus in Kobern, dann geht es zunächst stetig bergan mit großartigen Ausblicken auf die Mosel. Vorbei an Wiesen und Feldern führt der Weg anschließend ins Tal zur Gerlachsmühle. Hier beginnt das urwüchsige wildromantische Keverbachtal.

Die Mosel – ein Lebensgefühl aus Wein, Landschaft und Geschichte

Die Mosel ist mehr als ein Fluss: Sie ist ein Lebensgefühl, das nach Trauben, Schiefer, Sonne und Gastfreundschaft schmeckt – und in jedem Glas erzählt sie ihre Geschichte. Die Region Mosel verführt durch Vielfalt und Klasse ihrer Weine, spektakuläre Landschaften und authentische Winzertraditionen. Wein und Landschaft verschmelzen zu einer unvergesslichen Sinfonie für alle Sinne.

Wein-Events

Weinpräsentationen auf höchstem Niveau in tollen Locations, regionale Gastronomie und mitreißende Konzerte. An der Mosel gibt es viele Weinfeste, die begeistern. Wir haben einige für Sie ausgesucht:

Touristische Highlights entlang der Strecke

Zu Füßen des Niederwalds lockt das Winzerstädtchen mit Fachwerkromantik und Burgherrlichkeit. Die Drosselgasse mit ihren historischen Weingasthäusern und Gartenschänken ist eine der größten Touristenattraktionen in Deutschland.

Über dem 2000 Jahre alten Städtchen thront in luftiger Höhe Burg Klopp (13. Jh.), die herrliche Ausblicke auf Burg Ehrenfels, die einstige Zollstation Mäuseturm (13. Jh.) und das andere Rheinufer bietet. Lohnenswert ist ein Besuch im historischen Museum mit den Schwerpunkten »Hildegard von Bingen« und »Rheinromantik des 19. Jahrhunderts«.

Der 1108 gegründete Rotweinort an der romantischsten Stelle des Rheins verfügt über die größte zusammenhängende Spätburgunderfläche Deutschlands. Seit über 500 Jahren wird hier Wein angebaut.

Romantisch zeigt sich die Kur- und Weinstadt an der Nahe in der Häuserzeile »Klein-Venedig« am Ellerbach und bei der Alten Nahebrücke. Imposante Zeugen der Geschichte sind die Römerhalle mit Mosaikböden einer römischen Villa (3. Jh.) und die Nikolauskirche.

Die eindrucksvolle Geschichte der Edelstein- und Schmuckverarbeitung in der Stadt an der Nahe lässt sich heute an vielen Stellen nachvollziehen. Sehenswert sind die Edelsteinminen im Steinkaulenberg und die mehr als 10 000 Exponate im Deutschen Edelsteinmuseum.

Oberhalb von Nohfelden-Selbach entspringt die Nahe, die von hier aus ihren 112 Kilometer langen Weg bis nach Bingen antritt, wo sie in den Rhein mündet. Die Quelle ist ein Ausflugsort für die ganze Familie. Kinder freuen sich besonders über das nahe gelegene Wildgehege. Hier können sie die Tiere beobachten und sogar füttern.

Die ehemalige Residenz einer Nebenlinie der Grafen von Nassau-Saarbrücken bezaubert mit ihrer historischen Altstadt. Vom Ring der Stadtmauer ist der 48 Meter hohe ehemalige Bergfried mit dem Helm aus glänzenden Schieferplättchen erhalten (»Zibbelkapp«), der heute der evangelischen Pfarrkirche als Glockenturm dient. Sehenswert ist das »Hesse-Haus« (um 1590) am Schlosshof mit seinem Renaissancegiebel.

Die Geschichte der zweitgrößten Stadt des Saarlands wurde jahrhundertelang von der Montanindustrie geprägt. Graf Albrecht von Ottweiler gründete hier 1593 die erste Eisenhütte. Ab 1858 baute Karl-Ferdinand Stumm das Werk zu einem weltbekannten Eisen- und Stahlimperium aus. An die »Eisenzeit« erinnert der Hüttenpark, durch den der 1991 eröffnete Hüttenweg führt.

In der einstigen Bergwerksstadt erzählt das Grubenmuseum im Hindenburgturm, einem alten Wasserturm, die Geschichte des Steinkohlebergbaus. Eine besondere Attraktion ist die unterirdische Schaubergwerksanlage mit originalen Maschinen. Von der obersten Turmetage blickt man auf den »Monte Barbara«. Auf der Spitze der begrünten ehemaligen Schlackenhalde wurde eine acht Meter hohe Statue der heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute, aufgestellt.

Der französische König Ludwig XIV. ließ Stadt und Schloss Ende des 17. Jahrhunderts durch seinen Baumeister Vauban zu einer Festung ausbauen. Darin inbegriffen war auch ein außergewöhnliches Höhlensystem. Der Kulturpark Homburg erinnert mit der Ruine der Festung Hohenburg, Schloss Karlsberg, der Klosterruine Wörschweiler sowie der Merburg in Kirrberg und der Gustavsburg in Jägersburg an die wechselvolle Vergangenheit.

Weithin sichtbar thront auf einem Buntsandsteinfelsen die Burg Kirkel (11. Jh.), das Wahrzeichen der Stadt. Sie diente der Überwachung der alten Heerstraße von Metz nach Mainz. Im 16. Jahrhundert wurde die Burg zum Schloss um- und ausgebaut. Heute zieht die mittelalterliche Burgruine zum Kirkeler Burgsommer Besucher an.

Der rund 5000 Jahre alte, fast sieben Meter hohe Gollenstein auf dem Blieskasteler Berg gilt als der größte Menhir in Mitteleuropa und ist das Wahrzeichen der Stadt. Unter Reichsgräfin Maria Anna von der Leyen wurde Blieskastel im 18. Jahrhundert als Barockstadt gestaltet. Sehenswert sind das Rathaus (18. Jh.), die Altstadt mit dem Herkulesbrunnen (1691) sowie die Schlosskirche.

In der kleinen Gemeinde im Bliesgau wird Geschichte lebendig. Hier erstreckt sich der etwa 70 Hektar große Europäische Kulturpark Bliesbruck-Reinheim, in dem ganze Handwerkerviertel, Thermen und Fundamente einer römischen Villenanlage freigelegt wurden. Daneben befindet sich eine Nekropole aus der Keltenzeit (um 400 v. Chr.) mit nachgebautem Hügelgrab. In Gersheim-Rubenheim lohnt ein Besuch im Museum für dörfliche Alltagskultur, das in einem alten Bauernhaus beheimatet ist.

Die Universitätsstadt entstand 1909 aus dem Zusammenschluss von Saarbrücken, St. Johann a. d. Saar und Malstatt-Burbach. Einer der berühmtesten Architekten seiner Zeit, Friedrich Joachim Stengel, hat mit der Ludwigskirche, dem Ludwigsplatz sowie den umliegenden Palais und Beamtenhäusern eines der weltweit bedeutendsten Barockensembles geschaffen. Die Alte Brücke von 1546 ist die älteste Brücke des Saarlands. Von der Brücke gelangt man zum schönen St.-Johanner Markt.

Seit 1997 wächst im Norden Saarbrückens der »Urwald vor den Toren der Stadt«. In diesem rund 1000 Hektar großen Waldschutzgebiet, das in den Saarkohlenwald eingebettet ist, wird auf Forstbewirtschaftung verzichtet, sodass sich die Natur entfalten kann und zahlreiche Tierarten hier ungestört leben können.

Zwischen dem südlichen Stadtrand von Saarbrücken und der Grenze zu Frankreich liegt im Deutschmühlental, auf einem Teil des Schlachtfelds des Deutsch-Französischen Kriegs von 1870/71, der 50 Hektar große Deutsch-Französische Garten, eine große Parkanlage mit Themengärten, Wasserlandschaften und Kleinbahn, geschaffen als Symbol der Versöhnung.

Eine bizarre Silhouette von rostbraunen Hochöfen und Schloten bestimmt das Stadtbild von Völklingen. Über ein Jahrhundert lang schlug das Herz der Stadt in der Völklinger Hütte. 1986 wurde sie stillgelegt und 1994 als erstes Industriedenkmal aus der Blütezeit der Industrialisierung in die UNESCO-Weltkulturerbeliste aufgenommen. Der rund sieben Kilometer lange Rundgang über das denkmalgeschützte Gelände führt an den gigantischen Stahlöfen vorbei und gibt spannende Einblicke in die Eisen- und Stahlerzeugung einer vergangenen Zeit.

Die sechstgrößte Stadt im Saarland wurde als Grenzfestung von »Sonnenkönig « Ludwig XIV. gegründet. Er ließ Saarlouis zum Schutz der im Frieden von Nimwegen 1679 erworbenen lothringischen Gebiete vom Festungsbaumeister Vauban errichten. Als einstige Wasserfestung noch erkennbar, befindet sich Saarlouis an einem Altarm der Saar rings um die Vauban-Insel.

Der Wolferskopf über dem Haustadter Tal bei Beckingen ist das größte Naturschutzgebiet im Saarland. Auf etwa 337 Hektar wird die traditionelle Muschelkalk-Kulturlandschaft samt Streuobst- und Orchideenwiesen mithilfe eines ökologischen Nutzungskonzepts reaktiviert. Hier wachsen seltene Blumen und Pflanzen; bedrohte Tierarten wie Gelbbauchunke und Feuerfalter sind hier beheimatet.

Dillingen liegt an der Mündung der Prims in die Saar und blickt auf eine mehr als 2000-jährige Geschichte zurück. Der 1910 bis 1913 mit neuromanischen und neugotischen Anklängen erbaute »Saardom « ist die größte Kirche des Saarlands. Einen Besuch wert ist auch das Museum für Vor- und Frühgeschichte, das sich in einem ehemaligen Bauernhaus im Stadtteil Pachten befindet und Funde aus der ehemaligen Römersiedlung Vicus Contiomagus zeigt.

Eingebettet in die Höhen des Saargaus liegt Merzig, das »Tor zum romantischen Saartal «. Mit der Kirche St. Peter (13. Jh.) besitzt Merzig die einzige romanische Basilika des Saarlands. Ein besonderes Schmuckstück in der Fußgängerzone ist das Stadthaus, im 17. Jahrhundert für den Trierer Kurfürsten und Erzbischof Philipp Christoph von Sötern erbaut.

Der idyllische Ort an der Saar ist Hauptsitz des traditionsreichen Keramikunternehmens Villeroy & Boch. 1809 nahm die Fayencerie ihren Betrieb in der ehemaligen Benediktinerabtei auf, deren Barockfassade aus rotem Sandstein sich oberhalb der Saaranlegestelle erstreckt. Heute befindet sich hier das Erlebniszentrum Villeroy & Boch. Im Park thront stolz der älteste Sakralbau des Saarlands, der 994 als Grabkapelle für den hl. Luitwinus errichtete »Alte Turm«.

Kurz hinter Mettlach trifft die Saar auf die westlichen Ausläufer des Hunsrücks und vollzieht in engem Radius eine spektakuläre 180-Grad-Wende. Den romantischen Blick auf das Wahrzeichen des Saarlands genießt man am besten aus der Vogelperspektive vom hoch über dem Fluss gelegenen Aussichtspunkt Cloef in Orscholz.

Die historische Altstadt dieses reizenden Städtchens steht komplett unter Denkmalschutz, mit Fachwerk- und Fischerhäusern, Barockfassaden, einer Burgruine und romantischen Gassen. Eine Hauptattraktion der Stadt ist der künstlich angelegte Wasserfall am Buttermarkt. Fast 20 Meter stürzt er über Felsen in die Tiefe.

Der Weinort liegt an der Mündung der Saar und war einst Sommerresidenz des römischen Kaisers Valentinian. Sehenswert sind das Freilichtmuseum Roscheider Hof sowie die Ruinen der römischen Kaiservilla (4. Jh.). Im Ortsteil Tawern auf dem Metzenberg wurde eine römische Tempelanlage rekonstruiert.

In der ältesten Stadt Deutschlands, gegründet 16 v. Chr., stößt man noch auf zahlreiche Spuren der Römerzeit: Das ab 170 n. Chr. Errichtete Stadttor Porta Nigra gilt als ältestes Baudenkmal seiner Größe in Deutschland; die Kaiserthermen geben Einblicke in die einstige Badekultur. Vom Markt mit Kopfsteinpflaster und herausgeputzten mittelalterlichen Häusern gelangt man zum Dom. Ein weiteres Highlight ist das Spielzeugmuseum.

Der Ort rechts der Mosel, wird beherrscht von der Burgruine Landshut und ist berühmt durch die Lage »Bernkasteler Doctor«. In Kues am anderen Moselufer fällt der Blick auf den mittelalterlichen Komplex des Cusanus-Stifts mit herrlicher Kapelle und Bibliothek. Kloster Machern lockt mit Brauhaus, Weinbistro und Museum.

Sehenswert ist die spätgotische Kirche. Im Mittelmosel-Museum erfährt man Interessantes über Weinbau und Stadtgeschichte. Eine Attraktion ist auch die von einer malerischen Flussschlinge umgebene Barockfestung Mont Royal, die der französische Sonnenkönig Ludwig XIV. von seinem Baumeister Sébastien Le Prestre de Vauban ab 1687 errichten ließ.

Dominiert von der mächtigen Reichsburg mit ihrer 1000-jährigen Geschichte, beeindruckt Cochem mit einer der reizvollsten Stadtansichten an der Mosel. Schöne alte Häuser stehen an der Moselpromenade und am Marktplatz mit dem barocken Rathaus. Von dort aus lohnt der Aufstieg zum Klosterberg mit Blick auf Burg, Mosel und Altstadt.

Über dem Eltzbachtal, umgeben von Wäldern, thront das Paradebeispiel deutscher Burgenromantik – mit trutzigen Mauern, romantischen Türmchen und Erkern. Seit dem 12. Jahrhundert ist die Anlage durch zahlreiche Anbauten und Veränderungen entstanden. Sie überstand alle Kriege ohne Schäden.

Seine Blütezeit erlebte das Stift in der Zeit des Spätmittelalters. Im Inneren der romanisch-gotischen Stiftskirche (12.–15. Jh.) und heutigen Pfarrkirche beeindrucken der spätgotische, reich vergoldete Flügelaltar, die barocke Orgel sowie die Freskenmalerei an der Nordwand des Querschiffs.

Am Zusammenfluss von Rhein und Mosel wurde aus »Castellum apud Confluentes« der Name »Koblenz «. Schön ist eine Fahrt mit dem Schiff über den Rhein.