Die schönsten Aussichtspunkte in NRW

Malerisch: Schloss Drachenburg vor dem Rhein-Panorama.
Malerisch: Schloss Drachenburg vor dem Rhein-Panorama.© AdobeStock/majonit

Ob Berggipfel, Aussichtsplattformen oder Turmspitzen – von oben lassen sich Schönheit und Vielfalt NRWs besonders gut überblicken. Die Aussicht aus luftiger Höhe auf die unter einem liegende Welt kann einen – zumindest für kurze Zeit – die Sorgen des Alltags vergessen lassen. Wir haben die schönsten Aussichtspunkte in NRW für Sie zusammengestellt:

Panarbora Waldbröl

Auch den Sonnenuntergang kann man bestens vom Panarbora-Aussichtsturm aus beobachten. © Panarbora

Auge in Auge mit den Wipfeln der Bäume – das erlebt man eher selten. Auf dem 1,6 Kilometer langen Baum­wip­fel­pfad im Na­tur­er­leb­nis­park Pan­ar­bo­ra im oberbergischen Waldbröl kann man hoch über dem Waldboden wandeln und den Bäumen in die Blätterkrone schauen. An verschiedenen Stationen erfährt man zudem einiges über Holz, Waldwirtschaft und Tiere. Wer sich noch höher hinaus wagen möchte, sollte den 34 Meter hohen Aussichtsturm in Angriff nehmen. Von hier bietet sich ein toller Rundumblick über die ganze Region.

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Drachenfels Königswinter

Ob zu Fuß oder per Zahnradbahn - die Aussicht vom Drachenfels auf das Rheintal aus ist genial. © Nicht veröffentlichen

Der Drachenfels ist ein Berg im Siebengebirge am Rhein. Er liegt zwischen Königswinter und Bad Honnef und ist 321 Meter hoch. Fitte Wanderer schaffen den teils ziemlichen steilen Weg hinauf in einer halben Stunde, allerdings gibt es unterwegs so viel zu gucken (zum Beispiel Schloss Drachenburg auf halber Strecke sowie einige Restaurants und Cafés zur Einkehr), dass man ein wenig mehr Zeit einplanen sollte. Wer es lieber gemütlicher mag, kann die Zahnradbahn nehmen, die jede halbe Stunde von Königswinter aus fährt. Oben auf dem Drachenfelsplateau angekommen bietet sich eine sagenhafte Aussicht auf das Rheintal mit den lautlos dahinfahrenden Schiffen auf dem Fluss. Wer es noch ein paar Meter höher auf die Bergspitze mit der Ruine der Burg Drachenfels schafft, wird bei gutem Wetter sogar mit einem Blick bis nach Köln belohnt.

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Gasometer Oberhausen

Vom Gasometer-Dach aus kann man Oberhausen, Duisburg und Bottrop überblicken. © AdobeStock/Roadfun

Der Gasometer in Oberhausen ist nicht nur eine der meistbesuchten, sondern auch die höchste Ausstellungshalle in Deutschland. Mit 117,5 Metern Höhe ist der ehemalige Scheibengasbehälter das Wahrzeichen der Stadt. Seit 1994 locken wechselnde Ausstellungen Besucher aus aller Welt in die "Kathedrale der Industrie". Ein Abstecher auf die Aussichtsplattform auf dem Dach – entweder per Aufzug oder über 592 Stufen – lohnt sich bei schönem Wetter besonders: Es wartet ein einmaliger Rundumblick über die Metropole Ruhr, bei klarem Wetter bis zu 35 Kilometer weit – von den Stahlwerken am Rhein bis zur Arena auf Schalke.

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Weser Skywalk

Ein herrliches Aussichtserlebnis bietet der Weser Skywalk auf den Hannoverschen Klippen. © AdobeStock/Schmutzler-Schaub

Seit 2011 lädt auf der östlichsten der sieben Hannoverschen Klippen der Weser Skywalk zum Innehalten und Blick-schweifen-lassen ein. Gratis und rund um die Uhr bietet sich von der stählernen Aussichtsplattform aus, die rund 80 Meter über der Weser schwebt, ein fantastischer Blick ins Wesertal, auf Burg und Kloster Herstelle sowie die Weserorte Herstelle, Würgassen und Bad Karlshafen. Der offene Gitterrost ragt mehr als vier Meter über die rotbraunen Felsen des Naturschutzgebietes mit seinen uralten Buchen und Eichen hinaus und erfordert vom Besucher schon ein wenig Mut und Schwindelfreiheit. Der Eintritt ist frei.

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Kahler Asten Winterberg

Zu jeder Jahreszeit eine Reise wert: der Kahle Asten im Sauerland. © AdobeStock/Elke Hötzel

NRWs zweithöchster Berg ist mit 841 Metern der Kahle Asten bei Winterberg im Hochsauerlandkreis. Der flache Bergrücken lädt im Frühling, Sommer und Herbst zu Spaziergängen, im Winter zum Rodeln ein. Wer die Aussichtsplattform des Astenturms in 862 Metern Höhe besteigt, dem bietet sich ein hervorragender Blick auf das umliegende Rothaargebirge. Die weitgehend ungestörte Aussicht liegt auch daran, dass die Bergkuppe größtenteils mit einer Hochheide bewachsen ist und nicht mit Bäumen. Aber Achtung: Das Klima auf dem Berg ist stark von den atlantischen Westwinden geprägt, was für häufigen Regen und Nebel sorgt. Besucher, die wegen der Aussicht kommen, sollten sich also im Vorfeld über die Wetteraussichten für den Kahlen Asten informieren.

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:terra nova Tagebau Hambach

Ein Blick in die größte Braunkohlegrube Europas ist immer wieder atemberaubend. © AdobeStock/CC-IMAGES

Wer am Aussichtspunkt :terra nova in Elsdorf steht und über die riesige Grube blickt, die die Bagger im Laufe der Jahre hinterlassen haben, fühlt sich ziemlich klein. Man kann den Blick kaum abwenden von den unterschiedlichen Erd- und Gesteinsfarben in dem großen Loch, den wie Spielzeuge anmutenden Schaufelradbaggern und der enormen Weite. Auf Informationstafeln Können Besucherinnen und Besucher die Geschichte des Tagebaus nachlesen, Sitzmöglichkeiten laden zum Innehalten ein. Außerdem gibt es ein Restaurant/Café sowie einen Kinderspielplatz.

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Sparrenburg Bielefeld

Die Sparrenburg liegt auf dem 180 Meter hohen Sparrenberg im Teutoburger Wald und überragt Bielefelds Stadtzentrum um gut 60 Meter. © AdobeStock/midgardson

Die Sparrenburg ist das Wahrzeichen von Bielefeld. Sie thront rund 60 Meter über dem Stadtzentrum auf dem 180 Meter hohen Sparrenberg. Wenn man dann noch den 37 Meter hohen Burgturm erklimmt, kann man eine wunderbare Aussicht über die unter einem liegende Universitätsstadt sowie den Teutoburger Wald genießen. Für Wanderer ist die Sparrenburg besonders gut gelegen: Der Hermannsweg führt direkt an ihr vorbei. Für eine kurze Stippvisite bietet sich der oberirdische Teil der Burganlage an, der kostenlos zu besuchen ist.

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Tetraeder Bottrop

Ungewöhnliches Bauwerk mit außergewöhnlichem Ausblick: der Tetraeder. © AdobeStock/PattySia

Sie ist weithin sichtbar und von ihrer Spitze aus kann man weithin sehen: Die stählerne Pyramide des Tetraeders auf der ehemaligen Halde der Schachtanlage Prosper in Bottrop ist schon allein wegen ihres ungewöhnlichen Aussehens überregional bekannt. Die rund 50 Meter hohe Konstruktion lockt mit ihren Stahlrohren, Treppen und Aussichtsplattformen seit 1995 zahlreiche Besucher in die Ruhrgebietsstadt. Vom Tetraeder aus öffnet sich der Blick auf die Stadtlandschaft entlang der Emscher. Vier Infotafeln erklären dabei, in welche Richtung welcher Teil des Ruhrgebiets zu sehen ist. Tipp: Im Dunkeln ist das Tetraeder beleuchtet und damit ein tolles Fotomotiv. Der Eintritt ist frei.

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Biggeblick Attendorn

Ein unvergleichlicher Panoramablick über den Biggesee ist von der Aussichtsplattform "Biggeblick" garantiert. © AdobeStock/Daniel Wirtz

Sie hat ein wenig die Anmutung eines Ufos – die Aussichtsplattform Biggeblick, die in 90 Metern Höhe über dem Biggesee zu schweben scheint. Wer den recht steilen Anstieg hinauf zur Plattform bewältigt hat, muss zunächst den zehn Meter langen Stahl-Steg passieren, bevor er auf die frei hängende runde Konstruktion tritt. Auch wenn es aufgrund des Gitterbodens ein wenig Überwindung kostet - die Aussicht über den See mit der Gilberginsel sowie der Burgruine Waldenburg, über Hügel und Felder der sauerländischen Landschaft entschädigt alles. Besonders ist auch die Atmosphäre am Abend: In der Dunkelheit beleuchten blaue LED-Lampen den unteren Ring der Plattform und die in der Mitte platzierte “Nadel” auf der Plattform wird von weißem Licht in Szene gesetzt. Der Eintritt ist frei.

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Bruchhauser Steine Olsberg

Die Bruchhauser Steine bilden das auffälligste Bergpanorama des Sauerlandes. © AdobeStock/Pixel62

Sie sind ein echter Hingucker – die vier steinernen Zeugen der Vergangenheit: Der Bornstein, der Ravenstein, der Goldstein und der Feldstein sind die beeindruckenden Hauptfelsen der Felsformation Bruchhauser Steine im Hochsauerlandkreis. Die Steine sind vulkanischen Ursprungs und als Naturschutzgebiet und archäologisches Reservat ein schützenswerter Raum. Der in der Formation am höchsten gelegene Feldstein kommt auf eine Höhe von 45 Metern und ist als einziger der vier Felsen für die Öffentlichkeit zugänglich. Sein Gipfel befindet sich auf rund 756 Metern Höhe. Eine in den Stein gearbeitete Treppe mit Absicherung führt nach oben zum Gipfelkreuz. Den Bergsteiger erwartet eine grandiose Aussicht vom Sauerland bis nach Ostwestfalen.

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Ruine Volmarstein Wetter

Die Ruine Volmarstein zeugt von einer historisch bedeutsamen Burganlage des Hoch- und Spätmittelalters. © AdobeStock/Marco Wicke

Ein wunderbarer Panoramablick erwartet die Besucher der Ruine Volmarstein – Überbleibsel einer historisch bedeutsamen Burganlage des Hoch- und Spätmittelalters. Die gesamte parkähnliche Anlage ist heute ein beliebtes Ausflugsziel. Die Wege hinauf zur Bergkuppe, auf der die Ruine liegt, sind bestens ausgebaut. Von oben kann man wunderbar den Blick über die Ruhr, die Stadt Wetter, den Harkortsee und das Ardeygebirge schweifen lassen. Kamera nicht vergessen!

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Julia Spicker
Julia Spicker
Redakteurin ADAC Nordrhein
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