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Der ADAC

ADAC Fahrsicherheitstraining macht Charity-Rallye-Teilnehmer fit

zwei Männer stehen vor einem Volkswagen T4
© Team Friends For Africa

Bevor es für Siegfried Fernschild und Peter Heidt vom Team „Friends for Africa“ (FFA) bei der Charity-Rallye Dresden-Dakar-Banjul in 20 Tagen auf insgesamt 7.000 Kilometern durch sieben Länder nach Gambia in Westafrika geht, durfte das Team aus Nordbaden sein Können erst einmal auf dem anspruchsvollen Parcours beim ADAC Sicherheitstraining in Heidelberg beweisen.

7.000 Kilometer bis nach Gambia

Mit einem Fahrsicherheitstraining unterstützt der ADAC Nordbaden e.V. das Vorhaben von Siegfried Fernschild aus Straubenhardt und Peter Heidt aus Staffort. Die beiden „Abenteurer“ nehmen an der Charity-Rallye Dresden-Dakar-Banjul teil. Das heißt im Klartext: 7.000 Kilometer durch Deutschland, Frankreich, Spanien, Gibraltar, Marokko, Westsahara, Mauretanien und den Senegal bis in die Hauptstadt von Gambia – Banjul. Bei der Rallye kommt es zwar nicht darauf an, zuerst am Ziel einzutreffen – dennoch wird den Teilnehmern bei Wettbewerben in Sachen Geschicklichkeit und Orientierung einiges abverlangt. Nachdem die Teams in Banjul angekommen sind, werden alle Rallye-Fahrzeuge im Beisein der Fahrer unter behördlicher Aufsicht für den guten Zweck versteigert. Der Erlös und mitgebrachte Spenden kommen dann schulischen, medizinischen und gesellschaftlichen Projekten in Gambia zugute.

Team FFA beim ADAC Fahrsicherheitstraining in Heidelberg

Der Volkswagen T4 rutscht beim Fahrsicherheitstraining über Wasserfläche
Beim Fahrsicherheitstraining in Heidelberg konnte das Team FFA die Grenzen des VW T4 austesten. ∙ © Team Friends For Africa

Um die beiden Rallye-Neulinge auf die 7.000 Kilometer lange Fahrt durch Wüste und unbekannte Regionen vorzubereiten, lud der ADAC Nordbaden e.V. das Team FFA im Oktober auf die ADAC Fahrsicherheitsanlage in Heidelberg ein. Dort konnten die beiden die Grenzen ihres Volkswagen T4 Baujahr 2002 in sicherer Umgebung austesten. Auch der Spaß kam natürlich nicht zu kurz. So resümierte Fernschild einige Tage nach dem absolvierten Training: „Es war eine intensive Erfahrung für uns und vor allem für unser schon betagtes Fahrzeug.“ Die Fahrlehrerin habe das Team durch verschiedene und teils sehr anspruchsvolle Parcours sehr oft an seine Grenzen gebracht. „Für die uns bevorstehende 7.000 Kilometer lange Reise nach Gambia hat uns das Training schon deutlich fit gemacht.“

Start wegen Pandemie verschoben

Geplant war eigentlich, dass die Reise des Teams FFA Mitte November startet. Durch die weltweite Ausnahmesituation musste allerdings auch die Charity-Rallye verschoben werden, sodass Fernschild und Heidt nun voraussichtlich im April nächsten Jahres starten werden. Wer die beiden engagierten Rallye-Piloten oder die gute Sache unterstützen möchte, findet hier alle Informationen.

Bild/Video: © Team Friends For Africa