Camping-Kurztrip Thüringer Wald & Rhön

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Idylle pur: Die Thüringer Rhön© Rasmus Schübel, Thüringer Tourismus GmbH

Imposante Städte, weitläufige Landschaften und ein atemberaubender Sternenhimmel: In Zusammenarbeit mit der Thüringer Tourismus GmbH wurde dieser Camping-Kurztrip durch den Thüringer Wald und die Rhön entwickelt.

© ADAC Hessen-Thüringen e.V.
Routenplanung Thüringer Wald & Rhön

Imposante Städte, weitläufige Landschaften und ein atemberaubender Sternenhimmel

Etappe 1: Barocke Schätze und idyllische Natur

Los geht´s in der Residenzstadt Gotha, eine der geschichtsträchtigsten Städte Deutschlands. Besonders beeindruckend ist das im Herzen der Stadt gelegene Schloss Friedenstein, dessen weitläufige Parkanlage und Orangerie zum Flanieren einladen. Mit dem Ekhof-Theater beherbergt die Schlossanlage eines der ältesten Barocktheater der Welt, das noch über eine funktionierende Bühnenmaschinerie aus dem 17. Jahrhundert verfügt.

Im angrenzenden Herzoglichen Museum* finden Kunstliebhaber (inter-)nationale Werke und Schätze, z.B. eine der ältesten europäischen Ägypten-Sammlungen mit Mumien und Grabfunden. Die berühmte Gothaer Wasserkunst – eine Wasserspiel- und Brunnenanlage, gelegen zwischen Schloss Friedenstein und dem Hauptmarkt – kann von Frühling bis Herbst bestaunt werden.

Veranstaltungs-Tipp: Vom 30. April bis 3. Mai 2026 findet in Gotha das Gothardusfest statt, zu dessen Beginn die Wasserkunst feierlich eröffnet wird. 

Blick auf Schloss Friedenstein und die Wasserkunst Gothas© Adobe Stock

Ein lohnendes Ausflugsziel für Naturfreunde und Familien ist der Tierpark Gotha*, wunderschön gelegen im Naturschutzgebiet am „Kleinen Seeberg“. Eine besondere Art, die Umgebung zwischen Gotha und Bad Tabarz zu entdecken, bietet eine Fahrt mit der Thüringerwaldbahn mit Halt an beliebten Ausflugszielen, unter anderem der Marienglashöhle*. Eine beliebte Wanderstrecke bietet die Gipfel- und Aussichtstour in Bad Tabarz*.

Auf der Weiterfahrt Richtung Ohrdruf lohnt ein Abstecher zu den drei mittelalterlichen Burgruinen „Drei Gleichen", die majestätisch auf benachbarten Hügeln thronen. Auf einem etwa 15 Kilometer langen Weg können alle Burgen erwandert werden.

In Ohrdruf angekommen, wo Johann Sebastian Bach fünf Jahre seiner Jugend verbrachte, kann an drei interaktiven Hörstationen originalen Bach-Werken gelauscht werden. Wer mehr über den Komponisten erfahren und dabei aktiv sein möchte, sollte sich auf die „Bach-Rad-Erlebnisroute"* begeben. Zu den weiteren Highlights in Ohrdruf gehört ein Besuch von Schloss Ehrenstein.

Etappe 2: Aktiv, aktiver – Oberhof und Suhl

Die zweite Etappe führt in das Herz des Thüringer Waldes. Oberhof ist vor allem als Paradies für Wintersportler bekannt, denn mit zahlreichen Spitzensportanlagen finden hier (amtierende) Weltmeister und Olympiasieger optimale Trainingsbedingungen. Aber auch abseits der kalten Jahreszeit gibt es in und um Oberhof viel zu entdecken: Durch die direkte Lage am berühmten Rennsteig ist es idealer Ausgangspunkt für Outdoor-Erlebnisse. Ob auf dem Fahrrad oder zu Fuß – auf dem Rennsteig sind atemberaubende Panoramablicke über den Thüringer Wald garantiert.

Ein weiteres beliebtes Ausflugsziel ist der Rennsteiggarten Oberhof*, wo Besucher auf einer Fläche von sieben Hektar rund 4.000 verschiedene Gebirgspflanzen bestaunen können. Mit 75 Kletterstationen für jedes Level und AdventureGolf auf 3.000 m² sorgt ein Besuch im Golfkletterpark für Spaß und Abwechslung. Und wer sich trotz allem nach dem Winter sehnt, kann in der LOTTO Thüringen Skisport-HALLE* selbst bei sommerlichen Temperaturen Ski fahren und in die Rolle eines Biathleten schlüpfen.

Fun-Fact: Der Thüringer Rennsteig wird auch als „Kümmeläquator“ bezeichnet: Nördlich davon wird die Thüringer Bratwurst mit Kümmel verfeinert, südlich davon, zum Beispiel in Meiningen, nicht.

Ein Camping-Trip durch den Thüringer Wald verspricht Ruhe, Entschleunigung und ganz viel Natur© Anna Monterroso Carneiro, Thueringer Tourismus GmbH

Von Oberhof führt der Camping-Kurztrip nach Suhl – mit über 450 km Rad- und Wanderwegen ein Paradies für Naturfreunde. Wer sich für die Geschichte des Fahrzeugbaus interessiert, sollte dem Fahrzeugmuseum* einen Besuch abstatten.

Etappe 3 & 4: Über Meiningen in das Land der offenen Fernen

Weiter geht´s in die Theaterstadt Meiningen, unter anderem bekannt für Schloss Elisabethenburg mit Schlosspark und Museum. Die direkte Lage an der Werra lädt zum Entspannen und Spazierengehen ein und ist idealer Startpunkt für Ausflüge in die Region, zum Beispiel auf dem Werratal-Radweg. Nur eine kurze Wanderung entfernt lockt das Diezhäuschen – “Meiningens schönster Balkon” – mit einem großartigen Blick auf die Stadt.

Kulturinteressierte können sich bei hochkarätigen Aufführungen im renommierten Staatstheater* verzaubern lassen. Ebenfalls beeindruckend: Ein Besuch der Goetz-Höhle, Europas größter begehbarer Kluft- und Spalthöhle. Nach der etwa 40-minütigen Wanderung “unter Tage” lohnt ein Besuch des angrenzenden Wirtshauses „Zur Spalte" mit Biergarten und Ausblick auf Meiningen.

Veranstaltungs-Tipp: Vom 7. bis 23. August findet in Meiningen das Grasgrün-Festival statt.

Schloss Elisabethenburg in Meiningen© Thüringer Tourismus GmbH, Alexander Michel

Die Hohe Geba ist mit fast 751 Metern die höchste Erhebung der Vorderen Rhön und aufgrund der großartigen Aussicht ein beliebtes Ausflugsziel. Beim Blick über die Landschaft wird schnell deutlich, warum die Rhön als “Land der offenen Fernen” bezeichnet wird: Offene Hochflächen mit nur wenigen Bäumen ermöglichen traumhafte Panaromablicke.

Wer mehr über diese besondere Region erfahren möchte, findet in der Arche Rhön in der Erlebniswelt Rhönwald spannende Informationen über die regionale Natur- und Tierlandschaft. Kleine Besucher können sich auf zahlreichen Spielmöglichkeiten austoben und in einer großen Rutsche das Museum hinabsausen. Wer dem circa sechs Kilometer langen Entdeckerpfad “Hohe Rhön” folgt, erreicht “Noahs Segel”: Der Aufstieg auf den 21 Meter hohen Turm wird mit einem weiteren, tollen Ausblick belohnt.

Die Rhön fasziniert jedoch nicht nur am Tag. Nach Einbruch der Dunkelheit können in einer klaren, mondlosen Nacht bis zu 6.000 Sterne am Himmel erstrahlen – perfekt für Reisende, die mit dem Wohnmobil unterwegs sind. Seit 2014 trägt das UNESCO-Biosphärenreservat Rhön offiziell den Titel internationaler Sternenpark.

Zum Vergleich: In Frankfurt am Main sind in einer klaren Nacht gerade einmal 200 Sterne zu sehen. Das gesamte Jahr über werden geführten Sternenparkwanderungen angeboten. Ein besonderes Erlebnis: Im Schlafsack auf einer der Wellenliegen unter freiem Sternenhimmel übernachten.

Veranstaltungs-Tipp: Vom 1. bis 23. August 2026 finden im Sternenpark Rhön die Sternenparkwochen* statt.

Die Rhön eignet sich hervorragend zum Sternebeobachten© Alexander Martin, Rhön GmbH

Über Dermbach führt der Camping-Kurztrip nach Geisa, wo sich mit Point Alpha eine wichtige Gedenkstätte zum Kalten Krieg und der Teilung Deutschlands befindet. ADAC Mitglieder erhalten hier 10% Rabatt auf den Eintrittspreis.

Tipp für Fahrrad- und Wanderfans: Die ADAC Grenztouren, die entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze entlang und durch wunderschöne Landschaften führen.

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