Reifenpanne auf dem Weg zur DTM: Gelber Engel hilft Rennfahrer

• Lesezeit: 3 Min.

Von Roman Breindl

Feedback

Porträt des DTM Pilot Maximilian Paul am Sachsenring
Kam trotz Reifenpanne dank der Hilfe des ADAC rechtzeitig zum Rennen: DTM-Pilot Max Paul© dpa/nordphoto GmbH

Eine Schraube im Reifen, ein Rennwochenende vor Augen: Eine Reifenpanne auf dem Weg nach Zandvoort drohte die Pläne von DTM-Pilot Maximilian "Max" Paul zu durchkreuzen. Zum Glück konnte ein Gelber Engel schnell helfen.

Der Weg nach Zandvoort führte Maximilian Max Paul und seinen Vater mit dem Wohnmobil von Dresden in Richtung niederländische Nordseeküste. Dort stand ein DTM-Wochenende auf dem Programm. Für den jungen Rennfahrer (26) bedeutete das: pünktlich ankommen, Teammeetings wahrnehmen, an Fahrerbesprechungen teilnehmen und sich auf die Rennen vorbereiten.

Plötzlich war die Luft raus

Doch unterwegs drohte eine einfache Schraube die Pläne zunichte zu machen: Sie hatte sich beim Fahren in die Lauffläche des Reifens gebohrt. Die Luft entwich, eine Weiterfahrt war nicht mehr möglich. Für Max war schnell klar, wer das Problem am besten lösen könnte: sein Club, der ADAC.

Gelber Engel löst Problem schnell

Nach einem kurzen Gespräch mit der Pannenhilfezentrale ließ die Hilfe nicht lange auf sich warten. Der Straßenwachtfahrer untersuchte den beschädigten Wohnmobil-Reifen, zog ihn ab und entfernte den Fremdkörper. Anschließend verschloss er die defekte Stelle mit einem speziellen Reparaturstopfen, der im Reifeninneren wie ein kleiner Pilz abdichtet. Danach pumpte er den Reifen wieder auf und montierte ihn.

Die gesamte Hilfe-Aktion dauerte weniger als eine Stunde. Max und sein Vater konnten mit ihrem Wohnmobil weiterfahren. Eine langwierige Suche nach einer Werkstatt und ein Abschleppen waren nicht notwendig. Max erreichte die Rennstrecke in Zandvoort und alle seine Termine rechtzeitig. Der provisorisch geflickte Reifen wurde später noch gewechselt.

Rennwochenende eng getaktet

"Das war eine sehr gute und hilfreiche Leistung", lautet Max Pauls Fazit. "Ohne den ADAC wäre ich zu spät gekommen." Denn ein Zeitplan für ein Rennwochenende ist eng und genau getaktet. Vor den Rennen warten Teamtermine und andere Verpflichtungen.

"Für solche Fälle bin ich Mitglied"

Für Max Paul bewies die Reifenpanne, warum eine ADAC Mitgliedschaft wichtig ist: "Für solche Fälle bin ich Mitglied." Ohne die Hilfe des Clubs hätte er auf einen Reifendienst hoffen müssen, der kurzfristig Zeit und einen passenden Reifen hat. Im ungünstigsten Fall wäre nur das Abschleppen geblieben.

Dank des Straßenwachtfahrers, der die Reifenpanne beheben konnte, erreichte Max Paul das DTM-Wochenende in Zandvoort rechtzeitig und konnte sich auf das konzentrieren, was er am liebsten macht: Rennen fahren.

Auch einem anderen Rennfahrer half der ADAC

Ein zerfetzer Reifen nach einer Panne der DTM Piloten Max Paul und Finn Wiebelhaus
Mit dem zerfetzten Reifen erreichte Finn Wiebelhaus sicher den Standstreifen© privat

Auch ein anderer Rennfahrer machte eine sehr positive Erfahrung mit der Straßenwacht. Finn Wiebelhaus, Nachwuchstalent im GT- und Tourenwagensport, blieb mit einer Reifenpanne hängen: Der 20-Jährige konnte seinen VW-Bus noch sicher auf den Seitenstreifen lenken und rief den ADAC. Der Club schickte einen Gelben Engel, der dafür sorgte, dass Bus samt Passagiere sicher nach Hause kamen.