
Amphicar
Das Projekt Amphicar markierte zwischen 1960 und 1965 den weltweit einzigen Versuch, ein ziviles Amphibien-Fahrzeug in Großserie zu fertigen. Basierend auf den Konstruktionen von Hans Trippel und produziert in Berlin sowie Lübeck, erreichte das Modell 770 eine Stückzahl von knapp 3.900 Einheiten, bevor die Fertigung aufgrund wirtschaftlicher Rahmenbedingungen eingestellt wurde. Ein technisches Kuriosum bleibt die Verwendung eines britischen Triumph-Motors für ein Fahrzeug, das primär für den US-Markt konzipiert war.
Vom Projekt zur Kleinserie
Die Entstehung des Amphicar ist eng mit der Person Hans Trippel verbunden, der sich bereits vor dem Zweiten Weltkrieg mit der Entwicklung von Schwimmwagen befasst hatte. Nach dem Krieg verfolgte er das Ziel, ein Freizeitfahrzeug zu entwerfen, das sowohl am Straßenverkehr teilnehmen als auch als Boot fungieren konnte. Im Jahr
