Mit dem Auto durch Dalmatien: Küstenroute von Zadar nach Dubrovnik

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Von Redaktion

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Die kroatische Küstenstraße Jadranska Magistrala
Roadtrip-Highlight: Die Küstenstraße Jadranska Magistrala mit Blick auf das türkisblaue Meer© iStock.com/LianeM

Diese Autoreise führt auf rund 350 Kilometern von Zadar über Split, die Inseln Hvar und Korčula sowie die Halbinsel Pelješac nach Dubrovnik. Die Route verbindet Dalmatiens Adriaküste mit historischen Städten, Nationalparks sowie Möglichkeiten für Baden und Wassersport.

  • Küstenstraße und Adria-Panorama zwischen Zadar und Dubrovnik

  • Historische Städte und Sehenswürdigkeiten in Dalmatien

  • Inseln Hvar und Korčula mit Stränden und Wassersport

Die Reise beginnt in Zadar mit der Altstadt und Sehenswürdigkeiten wie der Meeresorgel. Über die Küstenstraße führt die Route nach Split, wo der Diokletianspalast zum Unesco-Weltkulturerbe gehört. Split ist zugleich ein wichtiger Ausgangspunkt für Fährverbindungen zu den dalmatinischen Inseln.

Auf Hvar stehen die gleichnamige historische Stadt, die Küstenlandschaft sowie Weinbau und Lavendelfelder im Mittelpunkt. Dann führt die Route zur Insel Korčula, die für ihre mittelalterliche Altstadt, die Stadtmauer und die dalmatinische Küstenlandschaft bekannt ist.

Weiter geht es auf die Halbinsel Pelješac, die zu den bedeutenden Weinregionen Kroatiens zählt, und entlang der Küste nach Dubrovnik. Die von einer mächtigen Stadtmauer umgebene Altstadt zählt zum Unesco-Weltkulturerbe und bildet den südlichen Endpunkt der rund 350 Kilometer langen Autoreise.

Karte mit Highlights auf der Strecke

Der Roadtrip auf einen Blick

Der rund 350 Kilometer lange Roadtrip führt von Zadar über Split, Hvar, Korčula und die Halbinsel Pelješac bis nach Dubrovnik und verbindet die dalmatinische Küste mit Inseln, historischen Städten und Naturgebieten.

  • Route: Zadar – Split – Hvar – Korčula – Pelješac – Ston – Dubrovnik

  • Strecke: rund 350 Kilometer

  • Reisedauer: etwa 8 bis 10 Tage, abhängig von den Aufenthaltszeiten auf den Inseln

  • Beste Reisezeit: Mai bis Juni und September; Juli und August besonders für Baden und Wassersport

  • Inseln: Hvar und Korčula; beide lassen sich mit dem Auto und per Fähre in die Route integrieren

  • Natur & Landschaft: Adria-Küste, Inselbuchten, Biokovo-Gebirge, Weinbaugebiete von Pelješac und die Bucht von Mali Ston

  • Sehenswürdigkeiten: Altstädte von Zadar, Split und Dubrovnik, Diokletianspalast, Festung Fortica, Stadtmauer von Ston

  • Kulinarik: Weinanbau auf Hvar und Pelješac sowie Austern und Muscheln aus der Bucht von Mali Ston

Etappe 1: Zadar nach Split

Menschen auf dem Biokovo Skywalk
Tiefblick trifft Weitblick: Der Skywalk Biokovo ist nichts für schwache Nerven© Shutterstock/Irina WS

Die erste Etappe führt von Zadar nach Split entlang des dalmatinischen Adria-Ufers. Die Küstenstraße Jadranska Magistrala bietet dabei immer wieder Ausblicke auf das Meer und die vorgelagerten Inseln. Zu den wichtigsten Stationen gehören Primošten, Omiš und Split sowie der Skywalk Biokovo, der auf mehr als 1200 Metern Höhe eine weite Aussicht ermöglicht.

Split ist der kulturelle Schwerpunkt der ersten Etappe. In der Altstadt gehören der Diokletianspalast (Unesco-Weltkulturerbe), der Peristylplatz, die Kathedrale Sveti Duje und die engen Gassen rund um den ehemaligen römischen Palast zu den absoluten Highlights. Danach findet man im Waldpark Marjan mit seinen schattigen Wegen und Badestellen einen Platz zum Entspannen.

Entlang der Strecke gibt es lohnende Zwischenstopps. Omiš liegt an der Mündung des Flusses Cetina und ist für seine historische Altstadt, die Festungen und Outdoor-Aktivitäten wie Rafting und Ziplining im Cetina-Canyon bekannt. In Primošten laden die Altstadt und die Strände zu einer Pause am Meer ein.

Wer einen Abstecher ins Landesinnere einplant, kann von Skradin aus den Nationalpark Krka mit dem Wasserfall Skradinski Buk besuchen – einst Drehort für Szenen im Film "Der Ölprinz".

Etappe 2: Zwei Inseln erkunden

Blick auf die Altstadt von Korcula auf der Insel Korcula
Korčula verzaubert mit historischen Gassen und türkisfarbenem Wasser© iStock.com/traveler1116

Weiter führt die Route über eine oder, wenn man möchte, gleich zwei kroatische Inseln: Hvar und Korčula. Mehrmals täglich setzen Fähren Reisende mit Auto von Split auf die Inseln Hvar oder Korčula über.

Hvar ist bekannt für eine pulsierende Altstadt, exklusive Beachclubs und die Festung Fortica, die einen schönen Blick über die Pakleni-Inseln bietet. Die sonnenverwöhnte Insel lockt mit Lavendelfeldern, Weinbergen und versteckten Buchten wie dem Strand von Dubovica.

Die Insel Korčula hingegen wird oft als "Kleines Dubrovnik" bezeichnet und besticht mit mittelalterlichen Mauern, engen Gassen und dem (angeblichen) Geburtshaus von Marco Polo. Die Insel ist ein Paradies für Genießer und Naturfreunde – insbesondere in den Weingütern von Lumbarda, wo die seltene Grk-Traube gedeiht. Abseits der Altstadt bietet Korčula einsame Strände wie Pupnatska Luka sowie Möglichkeiten zum Windsurfen und Kajakfahren.

Etappe 3: Pelješac bis Dubrovnik

Blick auf die kroatische Stadt Dubrovnik
Die Altstadt von Dubrovnik mit ihrer gut erhaltenen Stadtmauer © Shutterstock/DaLiu

Von der Insel Korčula aus führt die Route auf die Halbinsel Pelješac und damit auch wieder aufs Festland. Nach einer kurzen Fährfahrt von Korčula nach Orebić betritt man eine zerklüftete, grüne Region, umgeben von türkisblauem Wasser. Der Weg führt vorbei an steilen Berghängen und durch die berühmten Weinbaugebiete von Dingač und Postup, wo einige der beliebtesten kroatischen Rotweine produziert werden. Ein Stopp in einem der traditionellen Weingüter lohnt sich für eine Degustation des kräftigen Dingač-Weins.

Kulinarische Highlights erwarten Reisende auch in der Bucht von Mali Ston, die für ihre Austern- und Muschelzucht bekannt ist. Die imposante Mauer von Ston, eine der längsten Festungsmauern Europas, bietet zudem einen tollen Ausblick auf die Salinen und die Küste.

Von Ston führt die Küstenstraße weiter in Richtung Dubrovnik. Kurz vor der Ankunft lohnt es sich, einen Halt an einem der Aussichtspunkte einzulegen, um das erste beeindruckende Panorama auf Dubrovnik zu genießen. Die Reise endet in der Altstadt, die von einer vollständig erhaltenen Stadtmauer umgeben ist und zum Unesco-Weltkulturerbe gehört. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen außerdem die Flaniermeile Stradun, der Rektorenpalast und der Sponza-Palast.

Häufig gestellte Fragen

Für die gesamte Route eignen sich vor allem Mai, Juni und September. In diesen Monaten sind die Bedingungen für Stadtbesichtigungen, Wanderungen und Ausflüge meist angenehmer als im Hochsommer. Juli und August sind besonders für Badeurlaub und Wassersport geeignet, allerdings ist an der dalmatinischen Küste mit höheren Temperaturen und mehr Reiseverkehr zu rechnen.

Im Freizeitpark Dalmaland bei Biograd na Moru warten Fahrgeschäfte und ein Wasserpark, während der Nationalpark Krka mit seinen beeindruckenden Wasserfällen auch für Kinder ein echtes Naturerlebnis ist. In Omiš können Familien je nach Alter die Cetina-Schlucht beim Rafting, Kajakfahren oder auf einer Zipline erleben. In Dubrovnik gehören die Stadtmauer und die Fahrt mit der Seilbahn auf den Srđ zu den besonderen Erlebnissen.

Auf Pelješac gehören Prapratno und Divna zu den beliebten Badestopps. In Viganj treffen sich Kitesurfer und Windsurfer. Auch eine Wanderung im Nationalpark Mljet lässt sich mit Baden und Wassersport verbinden. Wer die Reise um einen Abstecher zu den Elaphitischen Inseln erweitert, kann dort weite Buchten und Strände erkunden.

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