ADAC Lexikon

Lexikon Finanzdienstleitungen

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A

Ablaufdatum

Das Ablaufdatum bezeichnet allgemein das auf einer Kreditkarte aufgedruckte oder aufgeprägte Datum (Monat und Jahr), bis zu dem die Kreditkarte gültig ist. Dieses Datum ist auch im Magnetstreifen und im Chip gespeichert. Nach diesem Zeitpunkt kann die Karte nicht mehr für Einkäufe oder Bargeldabhebungen eingesetzt werden. Ebenso ist es dem Händler untersagt, abgelaufene Karten zu akzeptieren. Kreditkarten-Inhaber erhalten von ihrer Bank rechtzeitig vor Erreichen des Ablaufdatums eine neue Kreditkarte.

 

Abrechnungsarten Kreditkarte

Kreditkarten-Herausgeber bieten ihren Kunden drei verschiedene Abrechnungsarten an:

  • eine Karte mit monatlicher Abrechnung, bei der alle Rechnungen und Belege einmal pro Monat abgebucht werden (Chargekarte)
  • eine Karte mit sofortiger Kontobelastung, bei der alle Rechnungen innerhalb weniger Tage vom Girokonto abgebucht werden (Debitkarte)
  • die Karte mit Kreditfunktion, bei der die Rechnungen auch in Teilbeträgen zurückgezahlt werden können (Revolving-Kreditkarte)

Acquirer

Der englische Begriff „Acquirer“ bezeichnet Unternehmen, die Akzeptanzstellen für Kreditkartenzahlung (z. B. Handel, Hotels, Gaststätten, Autovermieter, Fluggesellschaften) akquirieren und betreuen. Acquirer benötigen für ihre Tätigkeit von der entsprechenden Kreditkarten-Organisation eine Lizenz. 

 

Akzeptanzstelle

Akzeptanzstellen sind Unternehmen und Händler, die Zahlungen per Karte akzeptieren. Diese müssen mit den entsprechenden Kreditkarten-Organisationen einen Vertrag abgeschlossen haben.
Ob ein Geschäft Kreditkarten akzeptiert, ist an den Logos der jeweiligen Kreditkarten-Organisation im Fenster, im Eingangsbereich oder an der Kasse ersichtlich.

 

Alleinerziehungsberechtigte

Alleinerziehend sind Elternteile, die ihre minderjährigen Kinder alleine betreuen und erziehen. Es handelt sich dabei um Mütter oder Väter, die ledig, verwitwet, dauernd getrennt lebend oder geschieden sind.

 

ATM

ATM ist die Abkürzung für den englischen Begriff „Automated Teller Machine“ und steht für Geldautomaten.

 

Auslandseinsatzentgelt

Das Auslandseinsatzentgelt ist eine Gebühr, die für die Umrechnung eines Fremdwährungs-Umsatzes bei Kartenzahlungen, z. B. US-Dollar, in die inländische Währung, z. B. Euro, erhoben wird. Diese Gebühr wird in Prozent angegeben und beträgt meist zwischen 1 % und 3 % des jeweils getätigten Umsatzes. Sowohl bei bargeldlosen Transaktionen – also z. B. Zahlungen mit der Karte beim Händler oder Einkäufe im Internet, die in Fremdwährung abgerechnet werden – als auch bei Bargeldverfügungen am Geldautomaten wird ein Auslandseinsatzentgelt berechnet.

Innerhalb des Euro-Raumes fällt kein Auslandseinsatzentgelt an.

 

Autorisierung

Autorisierung ist die Prüfung einer Transaktion auf Zulässigkeit anhand diverser Kriterien. Dazu gehören z. B. Prüfung des Kartengültigkeitszeitraumes, Richtigkeit der Kartennummer, Abfrage einer Karten-Sperrliste, Richtigkeit der PIN, Einhaltung eines finanziellen Gesamtlimits je Monat/Woche, Einhaltung eines Maximalbetrages je Transaktion.

Diese Autorisierung wird meist online vorgenommen. Dabei werden die Daten der benutzen Kreditkarten direkt an das Rechenzentrum der Kreditkartenfirma weitergeleitet und dort auf Richtigkeit und Rechtmäßigkeit geprüft. Anschließend wird sofort eine Bestätigung oder Ablehnung zurück gesendet.

 

B

Bevollmächtigter

Der Bevollmächtigte ist zu allen Bankgeschäften rund um das Konto berechtigt – außer zur Kontoschließung. Sie gilt auch über den Tod des Kontoinhabers hinaus, sofern nichts anderes vereinbart wird. Die Kontovollmacht ist jederzeit vom Kontoinhaber ohne Angaben von Gründen mit sofortiger Wirkung widerrufbar. Bei den ADAC Kreditkarten können keine Bevollmächtigten eingerichtet werden.

 

Bonität

Bonität bezeichnet die Kreditwürdigkeit einer Person. Beantragt ein Kunde beispielsweise eine Kreditkarte oder einen Autokredit, prüft die Bank die Kreditwürdigkeit des Kunden.

 

Bonitätsprüfung

Die Bonitätsprüfung dient der Ermittlung der Kreditwürdigkeit einer Person. Hierfür werden verschiedene Daten wie z. B. die Schufa-Auskunft oder infoscore herangezogen. Gegebenenfalls werden weitere Informationen wie z. B. Einkommensnachweise angefordert.

 

Bonitätsunterlagen

Als Bonitätsunterlagen bezeichnet man die Dokumente, die von der Bank benötigt werden, um beurteilen zu können, ob der Antragssteller eines Kredites oder einer Kreditkarte kreditwürdig ist. Kreditwürdigkeit bedeutet, dass der Antragsteller ist in der Lage, die offenen Verbindlichkeiten fristgerecht zu begleichen. Beispiele für Bonitätsunterlagen sind Gehaltsnachweise, Betriebswirtschaftliche Auswertungen, Kontoauszüge etc.

 

C

Chargekarte

Eine Charge Card ist eine Kreditkarte mit monatlicher Rechnungsstellung. Die Umsätze der Karte werden über den Monat gesammelt und am Ende des Abrechnungszeitraums in Rechnung gestellt. Diese ist in voller Höhe zu begleichen. Das geschieht in der Regel per Lastschrift von einem vorher angegebenen Konto oder per Überweisung.

Vorteil: Von der Transaktion bis zur Kontobelastung können bis zu fünf Wochen liegen, in denen der Kreditkarten-Inhaber keine Zinsen für die ausgegebenen Beträge zahlen muss.

Nachteil: Eine Begleichung der Abrechnung kann nur in einem Betrag erfolgen – eine Ratenzahlung ist nicht möglich.

In Deutschland handelt es sich bei den meisten Kreditkarten um Charge Cards.

 

Classic Karte

Die Visa Classic Karte ist das Vorgängermodell der aktuellen ADAC mobilKarten SILBER. Sie gehörte zur Standard-Produktpalette und ist für den täglichen Einsatz geeignet. Gezahlt werden kann damit z. B. an Tankstellen, Restaurants, in Hotels oder im Internet – und das weltweit.

 

Co-Branding

Unter Co-Branding versteht man eine Markenpartnerschaft. Bei einer Co-Branding-Kreditkarte handelt es sich zunächst einmal um eine "ganz normale" Kreditkarte, mit der man weltweit bezahlen, Bargeld am Automaten abheben oder im Internet einkaufen kann. Die Besonderheit ist, dass nicht die Kreditkarten-Organisation die Kreditkarte herausgibt, sondern eine Kooperation aus Kreditinstitut und Unternehmen. In der Regel werden beide Markennamen auf der Co-Branding-Kreditkarte abgebildet.
Unternehmen nutzen diese Möglichkeit häufig, um ihren Kunden über die Kreditkarte Rabatte, Bonuspunkte oder besondere Angebote bieten zu können.
Das ADAC Kreditkarten-Programm ist das größte Co-Branding-Kreditkarten-Programm in Deutschland. Der Kooperationspartner des ADAC ist dabei die Landesbank Berlin AG.

 

CPP

CPP ist die Abkürzung für „Card Protection Plan“. Dieser Service beinhaltet u. a. einen Dokumentenschutz, Schlüsselservice und einen Sperrservice für gestohlene oder verlorene Geld- und Kreditkarten.

 

CVC

Siehe "Kartenprüfziffer".

 

CVV

Siehe "Kartenprüfziffer".

 

D

Dauerauftrag

Der Dauerauftrag ist ein Überweisungsauftrag, den ein Kunde seinem Kreditinstitut erteilt, um künftig periodisch wiederkehrende Zahlungsverpflichtungen durch entsprechende Abbuchungen von seinem Konto und Überweisungen auf das Empfängerkonto sicherzustellen (z. B. Mietzahlungen, Sparbeträge o. ä.). Den Dauerauftrag kennzeichnen regelmäßige Zahlungen, deren Höhe feststeht und die grundsätzlich an den gleichen Empfänger mit immer gleicher Kontoverbindung gehen.

 

Debitkarte

Eine Debitkarte (engl. "debit": die Kontobelastung) ist eine Karte zur bargeldlosen Bezahlung oder Abhebung von Bargeld am Geldautomaten. Der Unterschied zwischen einer Debitkarte und einer Kreditkarte besteht darin, dass ein Einkauf oder eine Bargeldabhebung mit der Debitkarte sofort dem Kartenkonto belastet wird, während dies bei einer Kreditkarte erst verzögert erfolgt.
In Deutschland ist die gängigste Debitkarte die girocard oder ehemals ec-Karte (electronic cash), die meist in Verbindung mit einem Girokonto ausgegeben wird. Am häufigsten ist dabei die Maestro® von MasterCard, jedoch geben einige Banken eine girocard auf Visa-Basis heraus (V Pay).
Daneben gibt es aber auch MasterCard- und Visa-Debitkarten (vor allem in den USA verbreitet), die das Kreditkarten-Akzeptanzzeichen besitzen und daher als Kreditkarten anerkannt werden. Im Gegensatz zu Chargekarten oder Revolving-Karten wird bei der Debit-Kreditkarte kein erweitertes Zahlungsziel gewährt.
Einkäufe und Abhebungen am Geldautomaten werden i. d. R. mit der Eingabe einer PIN getätigt. Auch die Bezahlung im Internet ist mit Debit-Kreditkarten möglich.

 

Disagio

Disagio ist ein Abschlag vom Nennwert, der bei einer Kreditgewährung oder Ausgabe eines Wertpapiers vereinbart werden kann. Am Beispiel eines Kredits würde bei einem Disagio von 9 % auf einen Kreditbetrag von 100.000 Euro an den Kreditnehmer ein Betrag von 91.000 Euro ausgezahlt. Den Rest behält die Bank als Zinsvorauszahlung ein. Der zu verzinsende Betrag beläuft sich für den Kreditnehmer dabei aber auf die kompletten 100.000 Euro.
Im Kreditkarten-Geschäft stellt das Disagio eine umsatzabhängige Provision dar, die eine Akzeptanzstelle (z. B. ein Elektrogeschäft) an den Acquirer abführt.
Die Höhe des Disagio ist je nach Branche und Transaktionsvolumen unterschiedlich, wird i. d. R. vorgegeben und von der jeweiligen Akzeptanzstelle getragen.

 

E

Echte Kreditkarte

Bei einer „echte“ Kreditkarte (auch Revolving Card genannt) werden Kartenumsätze über einen bestimmten Zeitraum gesammelt und als Gesamtbetrag – meist monatlich – in Rechnung gestellt. Der Kreditkarten-Inhaber kann dann selbst entscheiden, bis zu welcher Höhe er den Rechnungsbetrag sofort ausgleichen und welche Restbeträge er als Ratenzahlung tilgen möchte. Oftmals gibt es einen mit der Bank festgelegten Mindestbetrag oder Mindestprozentsatz. Für den verbleibenden Kreditbetrag werden dem Kreditkarten-Inhaber Zinsen bzw. Finanzierungsgebühren berechnet. Sondertilgungen eines Teil- oder des Gesamtbetrages sind i. d. R. möglich.

 

ec-Lastschriftverfahren

Elektronische Zahlungs-Systeme, bei denen die Kunden mit ihrer Bankkundenkarte (früher ec-Karte) und Unterschrift (statt Geheimzahl) bezahlen können. Jeder Betrag wird einzeln per Lastschrift vom Konto des Kunden eingezogen.

 

Effektivzins

Der Begriff „Effektivzins“ (auch Effektivzinssatz) ist ein anderer Ausdruck für den effektiven Jahreszins und meint folglich die Angabe der realen Kosten eines Kredites in Prozent bezogen auf ein Jahr. Bei der Berechnung des Effektivzins werden sämtliche Kosten wie Zinsen, Bearbeitungsgebühren etc., die bei der Beantragung des Darlehens anfallen und keine Schätzgebühren darstellen, mit eingerechnet und die tatsächliche Laufzeit, Tilgungsmodalitäten, die reale Kredithöhe usw. zu Grunde gelegt.

Deshalb ist dieser Wert auch die Basis für den Kunden, um Vergleiche zwischen verschiedenen Kreditangeboten (allerdings mit gleicher Zinsfestschreibungsdauer) ziehen zu können, da er hieraus erkennt, welcher Kreditgeber die günstigeren Gesamtkosten anbietet.

 

Eigene Rechnung

Für "eigene Rechnung handeln“ bedeutet, dass der Kunde den Vertrag für sich selbst in eigenem wirtschaftlichen Interesse abschließt und mit seinen eigenen finanziellen Ressourcen handelt und nicht im Auftrag eines Dritten.
Die Gesetzgebung verlangt laut Geldwäschegesetz § 8 von Banken, Versicherungen, Anwälten usw., dass sie sich u. a. Gewissheit über die Identität des Kunden verschaffen. Dazu gehört auch, den wirtschaftlich Berechtigten zu erfragen bzw. ob der Kunde die Transaktion für sich selbst ausführt, also auf eigene Rechnung handelt, oder für einen Dritten.

 

Electronic Cash

System der deutschen Kreditwirtschaft, das Verbrauchern die elektronische Bezahlung im Handel und bei Dienstleistern erlaubt. Die Eingabe der PIN (Geheimzahl) durch den Kunden ist dabei zwingend vorgeschrieben. Das kartenausgebende Kreditinstitut übernimmt gegenüber der Akzeptanzstelle eine Zahlungsgarantie. Beim "herkömmlichen" electronic cash erfolgt bei jeder Transaktion eine Online-Autorisierung. Beim neuen ec cash mit Chip können die meisten Transaktionen offline mit Hilfe des Chips auf der Karte autorisiert werden.

 

 

Elektronische Geldbörse

Zahlungskarte (wie z. B. die GeldKarte), in der Werteinheiten gespeichert sind und die an unterschiedlichen Akzeptanzstellen (z. B. an Automaten und an Telefonen) einsetzbar ist. Eine Elektronische Geldbörse ist i. d. R. bis zu einem Maximalbetrag aufladbar. Sie ist vor allem für Kleingeld-Transaktionen gedacht und soll vorhandene Kartenzahlungs-Systeme ergänzen.

 

ELV

ELV ist die Abkürzung für "Elektronisches Lastschriftverfahren". Dabei handelt es sich um ein Zahlungssystem, bei dem die Kunden die Zahlung durch seine Unterschrift autorisiert anstatt durch Eingabe seiner PIN. Zu diesem Zweck wird vom Kassenterminal ein Beleg ausgedruckt. Diese Lastschrift wird elektronisch dem kartenausgebenden Institut zur Einlösung vorgelegt. Eine Zahlungsgarantie gegenüber der Akzeptanzstelle besteht nicht.

 

Mehr

Emittenet

Ein Emittent ist der Herausgeber einer Karte (Bank oder Kartenorganisation) oder ein Unternehmen, das gegenüber den Kunden als Herausgeber einer Karte auftritt.

 

EMV-Chip

Der EMV-Chip ist der Chip, der auf Kreditkarten eingesetzt wird. Die Buchstaben EMV stehen für die drei Gesellschaften, die den Standard entwickelten: Europay International (heute MasterCard Europe), MasterCard und Visa. Der EMV-Chip enthält dieselben Informationen wie der Magnetstreifen der Kreditkarte, jedoch sind diese Informationen verschlüsselt und können nicht ausgelesen werden. Dadurch ermöglicht der EMV-Chip sehr sichere Bezahlungen.

 

F

Fernabsatzgesetz

Zum 01.01.2002 wurden die Vorschriften des Fernabsatzgesetzes ins BGB integriert (§§ 312b ff. BGB). Danach steht dem Verbraucher ein Widerrufsrecht von 14 Tagen zu, wenn der Vertrag ausschließlich über Fernkommunikationsmittel (Internet, Telefon, Fax, Brief) geschlossen wurde. Dieses Widerrufsrecht gilt nur, wenn der Anbieter über ein für den Fernabsatz organisiertes Vertriebssystem verfügt (z. B. mit eigener Homepage, eigenem Katalog mit Bestellmöglichkeit, Telefonverkauf). Die Widerrufsfrist von 14 Tagen beginnt grundsätzlich erst, wenn der Käufer über das Widerrufsrecht auf der Homepage, schriftlich, z. B. per E-Mail,belehrt worden ist.

 

Finanzierungssumme

Unter der Finanzierungssumme versteht man die Differenz von Kaufpreis des zu finanzierenden Fahrzeuges abzüglich der geleisteten Eigenmittel (z. B. Anzahlung, Inzahlungnahme Altfahrzeug etc.). Über diese Summe wird dann ein Kredit aufgenommen.

 

Flexibler Rechnungsaustausch

Inhaber der ADAC Kreditkarten SILBER und GOLD haben die Möglichkeit, ihren offenen Rechnungssaldo in monatlichen Teilbeträgen zurückzuzahlen. Nach der monatlichen Rechnungsstellung wird nicht der gesamte Rechnungsbetrag von ihrem hinterlegten Abrechnungskonto per Lastschrift eingezogen, sondern nur der vereinbarte Teilbetrag. Der restliche Sollsaldo verbleibt auf dem Kartenkonto. Mit der nächsten Abrechnung wird ein neuer, aktueller Saldo festgestellt und von diesem wird wiederum der entsprechende Teilbetrag berechnet und per Lastschrift eingezogen.

 

Freistellungsauftrag

Ein Freistellungsauftrag für Kapitalerträge ist in Deutschland die Anweisung eines Steuerpflichtigen an sein Kreditinstitut, anfallende Zinseinnahmen vom automatischen Steuerabzug (Abgeltungssteuer) freizustellen. Wurde kein solcher Auftrag erteilt oder gehen die Zinserträge darüber hinaus, führen die Banken grundsätzlich 25 % Abgeltungssteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag (5,5 % der Abgeltungssteuer) und ggf. Kirchensteuer an das Finanzamt ab. Der gesamte Freistellungsbetrag kann auf mehrere Kreditinstitute aufgeteilt werden. Auf die optimale und korrekte Verteilung muss der Steuerpflichtige selbst achten. Eheleute müssen jedem Kreditinstitut einen gemeinsamen Freistellungsauftrag erteilen, wenn sie gemeinsam steuerlich veranlagt sind.

 

G

GCAS

GCAS ist die Abkürzung für den englischen Begriff „Global Consumer Assistance Service“. Dies ist ein weltweiter Visa Notfall-Service, der 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag umgehende Hilfe, wie beispielsweise die Sperrung der Karte, Beschaffung einer Ersatzkarte oder Soforthilfe, gewährleistet.

 

Geldautomaten

In Deutschland stehen rund 50.000, weltweit nahezu 1 Million Geldautomaten (auch GAA genannt) für Bargeldauszahlungen rund um die Uhr zur Verfügung. Für die Abhebung wird eine persönliche Identifikationsnummer (PIN) für die eingesetzte Karte benötigt. Ob die Karte an dem jeweiligen Geldautomat akzeptiert wird, erkennt man an den Akzeptanzsymbolen der ausgebenden Karten-Organisation.

 

Geldkarte

Bezeichnung der deutschen Kreditwirtschaft für die von ihr entwickelte Elektronische Geldbörse.

 

Geldwäschegesetz (GwG)

Geldwäscherei bezeichnet die Einschleusung illegal erwirtschafteten (schwarzen) Geldes, bzw. Vermögenswerten allgemein, in den legalen Finanz- und Wirtschaftskreislauf. Dieses illegale Geld ist entweder das Ergebnis illegaler Tätigkeiten (z. B. Drogenhandel, Waffenhandel, in Deutschland auch Steuerhinterziehung) oder soll der Finanzierung illegaler Tätigkeiten dienen (z. B. Terrorismus). Geldwäsche ist ein Straftatbestand sowohl nach deutschem Strafrecht als auch dem Strafrecht anderer Länder. Die Bekämpfung der Geldwäsche wird als wichtiges Element im Kampf gegen organisierte Kriminalität und Terrorismus betrachtet. Das Geldwäschegesetz dient dem Aufspüren von Gewinnen aus schweren Straftaten und gilt in Deutschland seit dem 29.11.1993. Das GwG dient der gezielten Bekämpfung der organisierten Kriminalität.

 

Gesetzliche Vertreter

Gesetzliche Vertreter sind meist die Eltern für ihr minderjähriges Kind oder ein Vormund, wenn den Eltern die elterliche Sorge nicht zusteht. Miteinander verheiratete Eltern vertreten ihr minderjähriges Kind grundsätzlich gemeinsam. Nicht miteinander verheiratete Eltern können das gemeinsame Sorgerecht mit der sog. "Sorgeerklärung" (öffentlich beurkundet) vereinbaren.

 

Goldkarte

Die ADAC Kreditkarten GOLD (Visa und MasterCard) bieten Kreditkarten-Inhabern, die geschäftlich oder privat viel unterwegs sind, zusätzliche Leistungen, wie z. B. ausgewählte Versicherungsleistungen oder einen erhöhten Verfügungsrahmen.

 

H

Handelssperrliste

Die Handelssperrliste ist eine von Handelsunternehmen intern geführte Liste mit Zahlungskarten, die
z. B. wegen Rücklastschriften aus ec-Lastschriftverfahren nicht mehr akzeptiert werden. 

 

 

Händlervertrag

Vertrag zwischen Acquirer und Vertragsunternehmen, in dem sich Letzteres bereit erklärt, die Kreditkarte als Zahlungsmittel zu akzeptieren. 

 

I

Imprinter

Imprinter sind Geräte, die die Daten, die in eine Kreditkarte eingestanzt sind (Name, Kartennummer und Gültigkeit) auf einen Durchschlagbeleg übertragen (sog. „Ritsch-Ratsch“-Geräte). 

 

infoscore

Die infoscore Consumer Data GmbH ist ein Unternehmen, das unter anderem Bonitätsprüfungen anbietet. Die Datenbasis der infoscore Consumer Data GmbH bietet den Zugriff auf objektive, nachprüfbare Informationen. Das sind einerseits Eintragungen in die öffentlichen Schuldnerverzeichnisse der Amtsgerichte sowie Veröffentlichungen im Bundesanzeiger und andererseits Informationen, die sich aus laufenden und bereits betriebenen Inkassovorgängen der Vertragspartner von infoscore ergeben. Dies sind z. B. Vollstreckungsbescheide oder Zwangsvollstreckungsverfahren. 

 

Issuer

Issuer ist der englische Begriff für den Emittent einer Karte. 

 

J

Jahresgebühr/-beitrag

Jährlich erhobenes Entgelt, das der Karteninhaber an den Emittenten zu entrichten hat. Dieses wird vom kartenausgebenden Geldinstitut individuell festgelegt. 

 

K

Kartenprüfziffer

Auf der Rückseite der Visa oder Mastercard ist im Unterschriftsfeld die dreistellige Kartenprüfziffer aufgedruckt – auch Card Validation Code (CVC) oder Card Verification Value (CVV) genannt. 

 

Kontaktlos Bezahlen

Ohne die Kreditkarte aus der Hand  zu geben, werden beim kontaktlosen Bezahlen die Zahlungsinformationen per Funk übermittelt, sobald die Karte mit maximal 4 cm Abstand an ein Terminal gehalten wird. Bis zu einem Betrag von € 25,00 muss bei kontaktlosen Zahlungen keine Unterschrift vom Karteninhaber geleistet werden. Bei höheren Beträgen wird die Unterschrift als Legitimation verlangt.

Die Technologien PayPass (MasterCard) und payWave (Visa) ermöglichen das kontaktlose Bezahlen über einen Funkchip auf der Kreditkarte. Akzeptanzstellen für kontaktloses Bezahlen erkennen Sie u. a. an diesen beiden Logos:

 

Kontoauszug

Der Kontoauszug ist ein Schriftstück, welches den Überblick über die aktuelle Buchungslage auf einem Giro-, Spar-, Kredit- oder Kreditkartenkonto darstellt. Er enthält den Anfangssaldo und den Endsaldo für den entsprechenden Zeitraum sowie alle Buchungen. Durch die Bereitstellung des Kontoauszuges kommt das Kreditinstitut seiner Pflicht nach, seine Kunden über Kontobewegungen zu informieren. Kontoauszüge können per Post oder elektronisch verschickt werden. 

 

L

Lastschrifteinzug

Die Lastschrift ist ein Instrument des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Bei der Ausführung einer Lastschrift erteilt der Zahlungsempfänger (z. B. ein Händler) seiner Bank den Auftrag, vom Konto des Zahlungspflichtigen (z. B. des Kunden) bei dessen Bank einen bestimmten Geldbetrag abzubuchen und seinem Konto gutzuschreiben. Die Abwicklung der Lastschriften erfolgt in Deutschland nach zwei unterschiedlichen Verfahren, dem Einzugsermächtigungsverfahren oder dem Abbuchungsauftragsverfahren. Im Abbuchungsauftragsverfahren erteilt der Zahlungspflichtige der Bank den Auftrag, Lastschriften eines bestimmten Zahlungsempfängers einzulösen. Im Einzugsermächtigungsverfahren hingegen löst der Zahlungsempfänger die Buchung aus, ohne dass der Zahlungspflichtige seiner Bank gegenüber irgendetwas veranlassen müsste. Der Unterschied zum Dauerauftrag oder zur Überweisung besteht darin, dass hier nicht der Schuldner den Überweisungsvorgang in Gang setzt, sondern der Zahlungsempfänger. 

 

Laufzeit Autokredit

Zwischen Kreditnehmer und Kreditgeber wird eine bestimmte Zeit als Laufzeit eines Kredites festgelegt, in welcher der Kredit inklusive Zinsen zurückgezahlt werden muss. Beim ADAC AutoKredit kann das Mitglied die Laufzeit nach seinen persönlichen Bedürfnissen wählen. Sie beträgt maximal 84 Monate.

 

 

Laufzeit Kreditkarte

Die Laufzeit einer Kreditkarte ist der Gültigkeitszeitraum. Nach Ablauf der Gültigkeitsdauer erhält der Kreditkarten-Inhaber automatisch eine Folgekarte mit neuer Gültigkeit von dem herausgebenden Kreditinstitut.

 

Legitimation

Legitimation meint den Identitätsnachweis einer Person. Die Abgabenordnung (§ 154 AO) schreibt vor, die Identität des Kunden bei der Kontoeröffnung zu prüfen und festzuhalten. Dabei verschafft sich die Bank anhand gültiger Legitimationspapiere (Personalausweis oder Reisepass) direkt Gewissheit über die Personenidentität und die aktuelle Anschrift des Kunden. 

 

Limit

Vom Emittenten festgesetzter Kreditrahmen des Karteninhabers. Als Grundlage dienen hierzu die im Kreditkartenantrag angegebenen persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse (z. B. Jahreseinkommen, Monatsgehalt).  

 

M

Maestro

Maestro ist das weltweite System von MasterCard für Debitkarten. Es ist vergleichbar mit dem deutschen girocard-System. Der Kunde gibt bei der Zahlung jeweils seine Geheimnummer ein. Die Zahlung wird auf Kontodeckung und Gültigkeit der PIN geprüft.
Bei Zahlungsbestätigung am Terminal übernimmt das kartenausgebende Institut eine Zahlungsgarantie. 

 

 

Magnetstreifen

Auf allen deutschen Kreditkarten befindet sich ein Magnetstreifen. Dieser enthält die Kartenkontodaten des jeweiligen Kreditkarten-Inhabers. Die Daten können von einem Terminal ausgelesen und in einer Autorisierungsanfrage an die kartenausgebende Bank übertragen werden. Der Magnetstreifen wird in Zukunft vom EMV-Chip abgelöst. 

 

MasterCard® SecureCodeā„¢

Zur Erhöhung der Sicherheit von Kreditkartenzahlungen im Internet hat MasterCard das Sicherheitsverfahren MasterCard® SecureCode™ eingeführt. Durch den SecureCode soll über die Abfrage eines Kennwortes bei der Kreditkartenzahlung im Internet sichergestellt werden, dass es sich beim Käufer auch tatsächlich um den rechtmäßigen Inhaber der Kreditkarte handelt. Eine SMS-TAN wird nur in den Fällen versandt, in denen die Landesbank Berlin AG ein erhöhtes Betrugsrisiko erkannt hat.

 

Merchant

Merchant ist der englische Begriff für „Händler“. Er dient als Sammelbegriff für Geschäfte des Einzelhandels, Hotels, Restaurants, Fluggesellschaften, Tankstellen usw., die die Visa Karte als Zahlungsmittel für Waren und Dienstleistungen annehmen.

 

O

Offline Autorisierung

Die Offline-Autorisierung ist die Genehmigung einer Zahlung durch Datenaustausch zwischen Zahlungskarte und dem Händler-Terminal. Eine Verbindung zur kartenausgebenden Bank zur Überprüfung der Daten wird dabei nicht hergestellt. 

 

OLV

OLV ist die Abkürzung für "Online Lastschriftverfahren". Dabei handelt es sich um ein Zahlungssystem, bei dem die Kunden sich statt per Geheimzahl durch ihre Unterschrift ausweisen.

 

Online-Autorisierung

Die Online-Autorisierung ist die Genehmigung eines Kartenumsatzes aufgrund einer Online-Anfrage der Bank des Händlers bei Visa oder MasterCard. Die Autorisierung entscheidet darüber, ob eine Transaktion am Geldautomaten oder im Handel genehmigt oder abgelehnt wird. 

 

Onlinebanking

Beim Onlinebanking erfolgt die komplette Abwicklung von Finanzdienstleistungen wie z. B. das Tätigen von Überweisungen, das Anzeigen von Kontoumsätzen usw. über das Internet. Bei den ADAC Kreditkarten sprechen wir vom "Kreditkarten-Banking".

 

Online-Terminal

Ein Terminal im Handel arbeitet dann online, wenn es mit einem anderen (oft externen) System arbeitet und einen aktiven Dialog zwischen beiden Systemen ermöglicht. 

 

P

Partnerkarte

Inhaber einer ADAC Kreditkarte können für eine weitere Person (z. B. Ehepartner oder Lebensgefährten) eine Partnerkarte beantragen. Diese zusätzliche Kreditkarte wird auf den Namen des Partnerkarten-Inhabers ausgestellt, aber über das Kreditkartenkonto der Hauptkarte abgerechnet. Beide Karteninhaber teilen sich das Limit des Hauptkarteninhabers. 

 

 

Phishing

Phishing bezeichnet eine Methode des Diebstahls vertraulicher Daten von Internet-Nutzern, z. B. Kreditkartennummern, Bankverbindungen, PIN oder auch Zugangsdaten zu Internetdiensten. Der Begriff „Phishing“ stammt dabei aus der Hacker-Szene: Der Angreifer präsentiert dem Internetnutzer einen Köder (eine gefälschte Webseite) und "fischt" so dessen persönliche Daten ab.
“Phishing“ ist ein Kunstwort aus den englischen Begriffen „password“ und „fishing“. 

 

PIN

PIN ist die Abkürzung für „persönliche Identifikationsnummer“ (engl. personal identification number). Die PIN dient zur Identifikation gegenüber einer Maschine, wie z. B. eines Bankautomaten. 

 

PIN-Pad

Tastatur am Händlerterminal zur Eingabe der PIN. 

 

POS

„Point of Sale“ ist der englische Begriff für Verkaufsstelle. Es handelt sich um die Stelle, an der die Karte als Zahlungsmittel eingesetzt wird – meist an der Kasse. 

 

PostIdent-Verfahren

Das PostIdent-Verfahren ist eine Methode der sicheren persönlichen Identifikation von Personen, die durch die Mitarbeiter der Deutschen Post AG vorgenommen wird. Das Verfahren wurde zur möglichst bequemen Gewährleistung der Auflagen des Geldwäsche-Gesetzes eingeführt, dass Banken gesetzlich verpflichtet, die Identität des Kunden bei der Kontoeröffnung festzuhalten. Zur Identitätsfeststellung legt die Person einen gültigen Personalausweis oder Reisepass vor. Der Mitarbeiter der Deutschen Post AG füllt ein Formular aus, das von der zu legitimierenden Person in der Gegenwart der Postmitarbeiter unterschrieben wird. Der Vordruck wird zusammen mit den einzureichenden Anträgen (z. B. ADAC AutoKredit-Antrag) in einem gesonderten Umschlag an die Bank geschickt.
Es besteht auch die Möglichkeit sich vom Postboten zu Hause legitimieren zu lassen. Bei den ADAC Kreditkarten beispielsweise, bringt der Postbote die Kreditkarte zum Mitglied nach Hause und nimmt dort vor Ort die Legitimation vor.
Für die ADAC Finanzprodukte kann die Legitimation auch durch eine Geschäftsstelle vorgenommen werden. 

 

POZ

"Point of Sale ohne Zahlungsgarantie"; von der deutschen Kreditwirtschaft entwickeltes elektronisches Lastschriftverfahren (im Gegensatz zu den von einzelnen Dienstleistern angebotenen Verfahren ELV und OLV). 

 

 

Prepaid Card

„Prepaid card“ ist der englische Begriff für vorausbezahlte Karte ("pay before"), auch unter dem Namen Wertkarte bekannt. 

 

Prepaid-Karte

Eine Prepaid-Karte ist eine vollwertige Kreditkarte, die vor der Benutzung mit Guthaben aufgeladen werden muss (ähnlich wie ein Prepaid-Handy). Transaktionen mit einer Prepaid-Karte müssen immer online autorisiert werden. Da die Karten nicht hochgeprägt sind (die Kartennummer ist nicht eingestanzt), ist eine Verwendung mit den sogenannten „Ritsch-Ratsch“-Geräten (Imprinter) nicht möglich.

 

Processing

Zahlungstechnische Abwicklung des Kreditkartengeschäfts (Autorisierung, Sperrenmanagement, Umsatzabrechnung über interne Clearingstelle oder extern beauftragtes Unternehmen).

 

Processing-Center (Processor)

Unternehmen, welches das Kreditkarten-Geschäft abwickelt, d. h. Transaktionen prüft und genehmigt (Autorisierung) und für den Zahlungsverkehr sorgt (Clearing). Bei Kreditkarten unterscheidet man zwischen Issuer-Processing (Abwicklung des Kartengeschäftes für einen Kartenemittenten) und Acquirer-Processing (Abwicklung des Kartengeschäftes mit den Akzeptanzstellen).

 

R

Ratenkredit

Der Ratenkredit ist ein Darlehen über einen festen Betrag, der in Raten zurückgezahlt wird. Ratenkredite sind meistens standardisiert und werden i. d. R. von Privatkunden nachgefragt. Die Rückzahlung erfolgt in gleichbleibenden Monatsraten. Diese Monatsraten enthalten die Kredittilgung, die Zinsen und ggf. die Gebühren des Kreditinstitutes. 

 

Revolvierender Kredit

Bei Kreditkarten, die nicht nach einem Monat komplett abgerechnet werden (Charge-Karte), sondern nur teilweise, spricht man von revolvierenden Karten oder von einem revolvierenden Kredit. Da der Kreditbetrag der Karte nicht vollständig beglichen wird, erneuert sich der Kredit im nächsten Monat und das Limit kann erneut ausgeschöpft werden. Dieser Prozess wiederholt sich so lange, bis die Kreditschuld mit den monatlichen Raten getilgt ist.

 

Ritsch-Ratsch-Gerät

Siehe "Imprinter".  

 

S

SCHUFA

Die SCHUFA (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) ist ein privatwirtschaftlich organisiertes Kreditbüro, das von der Kredit gebenden Wirtschaft getragen wird. Ihr Zweck ist, ihre Vertragspartner vor Kreditausfällen zu schützen. Die SCHUFA ist eine Sammelstelle für Daten, die Banken und andere Vertragspartner des Unternehmens über ihre Kunden liefern. Hierzu ist eine Einwilligung des Kunden nötig. Außerdem speichert die SCHUFA auch Daten aus öffentlichen Quellen wie z. B. den Schuldnerverzeichnissen der Amtsgerichte.

 

SCHUFA-Eintrag

Bei der SCHUFA werden von jedem Kreditnehmer Daten gespeichert. Dazu gehören z. B. Girokonten, Kreditkarten, laufende oder bereits erledigte Kredite.
Als Negativeinträge gelten zum Beispiel:

  • Einzug einer Kreditkarte oder die Kündigung eines Girokontos wegen Missbrauchs
  • Die vorzeitige Kündigung eines Kredites durch die Bank oder Telefon- bzw. Mobilfunkvertrages wegen Zahlungsverzug oder Vollstreckungsmaßnahmen
  • Eröffnung eines Verbraucher-Insolvenzverfahrens, eidesstattliche Versicherungen usw.

Wichtig: laufende Kredite sind keine Negativeinträge!

 

Sicherheit

Bei Verlust Ihrer Karte haftet der Karten-Inhaber gar nicht oder nur bis zu einem mit dem Emittenten vertraglich vereinbarten Betrag.

 

Sicherheitsübereignung

Der Begriff Sicherungsübereignung bezeichnet eine Möglichkeit der Kreditsicherung. Dabei erhält die Bank das Eigentum an einem Sicherungsgut und vereinbart mit dem Kreditnehmer ein Besitzkonstitut, das ihm die weitere Nutzung des Gegenstandes ermöglicht. Eine Übergabe zur Erlangung des Eigentums erfolgt nicht. Nachdem der Kredit vollständig zurückbezahlt worden ist, überträgt die Bank das Eigentum an den Sicherungsgeber/den Kreditnehmer zurück.

 

Skimming

Unter Skimming versteht man das unbefugte Auslesen eines Magnetstreifens beim Einsatz der Kreditkarte. So wird z. B. am Eingabeschlitz für die Karte an einem Geldautomaten ein Zusatzgerät angebracht, das die Daten des Magnetstreifens liest. Mit diesen Daten wird dann Kartenmissbrauch betrieben, indem z. B. Kartenkopien angefertigt und illegal genutzt werden. 

 

T

Telefonbanking

Beim Telefonbanking werden Kontostandsabfragen, Überweisungen, oft auch Wertpapiergeschäfte, über das Telefon abgewickelt. 

 

Terminal

Möchte der Kreditkarten-Inhaber in Geschäften bargeldlos bezahlen, muss der Handel für die Durchführung von elektronischen Transaktionen ein Terminal installiert haben. Das Terminal kann offline oder online arbeiten.

 

Transaktion

Der einzelne Vorgang, bei dem eine Karte zum Kauf von Waren oder Dienstleistungen oder zur Abhebung von Bargeld bei einem Geldautomaten bzw. bei einer Bank eingesetzt wird. 

 

U

Überweisung

Unter einer Überweisung im Zahlungsverkehr versteht man die Übertragung von Geld von einem Konto bei einem Kreditinstitut auf ein Konto bei demselben oder einem anderen Kreditinstitut.

Dazu erteilt der Kontoinhaber seiner Bank den Auftrag, einen bestimmten Geldbetrag von seinem Konto auf das begünstigte Konto zu übertragen. Die benötigten Angaben für die Überweisung sind – neben den Daten des überweisenden Kontoinhabers – der Empfängername, die IBAN des Empfängers und dem BIC Code des Empfängerkontos, der Betrag und der Verwendungszweck.

Überweisungen in Euro zwischen verschiedenen Kreditinstituten dauern zwischen 1
und 3 Bankgeschäftstagen. Überweisungen in Nicht-Euro-Währung dauern i. d. R. 4 Bankgeschäftstage.

Für Überweisungen in Papierform wird 1 Bankgeschäftstag zusätzlich gerechnet.

 

V

V Pay

V Pay ist das Debitkartensystem von Visa. V Pay-Karten sind mit dem sicheren EMV-Chip ausgestattet und können in ganz Europa eingesetzt werden.

 

Variabler Zinssatz

Im Unterschied zum Festzins, der den Zinssatz für eine bestimmte Laufzeit festschreibt, werden beim variablen Zinssatz die Zinsen regelmäßig an den aktuellen Marktzinssatz angepasst.

 

Verfügungen

Barverfügungen aus Guthaben bei den ADAC Kreditkarten sind auf 10.000 Euro pro Tag begrenzt. Höhere Verfügungen sind nach telefonischer Anmeldung möglich.

 

Verfügungsrahmen

Der Verfügungsrahmen wird dem Kunden von der Bank eingeräumt und ist der Höchstbetrag, bis zu dem der Kunde Umsätze in einem Abrechnungszeitraum von seinem Konto vornehmen kann. Falls alle Umsätze monatlich vollständig beglichen werden, steht in jedem Monat der volle Verfügungsrahmen bereit. Den Verfügungsrahmen legt die Bank bei Genehmigung des Kreditkartenantrags fest. Dieser Verfügungsrahmen kann nicht überschritten werden. Bei Zahlung mit der Kreditkarte wird online geprüft, ob noch freier Verfügungsrahmen vorliegt; falls nicht, wird die Zahlung abgelehnt. Der Verfügungsrahmen kann individuell durch Guthabeneinzahlung vom Kreditkarten-Inhaber erhöht werden.

 

Verified by Visa

Verified by Visa schützt die Visa Karte mit einem persönlichen Kennwort und stellt damit sicher, dass nur der Kreditkarten-Inhaber mit seiner Visa Karte im Internet zahlen kann. Dazu ist es nötig, dass der Kreditkarten-Inhaber sich bei seiner Bank für dieses Verfahren registriert. Bei den ADAC Kreditkarten wird nach der Registrierung bei einer Bezahlung im Internet eine SMS-TAN auf das Handy des Karteninhaber geschickt, wenn die Online-Bestellung einem bekannten Betrugsmuster ähnelt und eine zusätzliche Identifizierung nötig ist.

 

Verlust der Karte

Die Notfallnummer für Deutschland lautet 0800-814-9100 (zum Ortstarif). Bei Verlust im Ausland können Kunden ein kostenloses R-Gespräch führen unter der Nummer (001) 410/581/3836.

 

Visa Notfallservice

Dieser mehrsprachige Service steht Kreditkarten-Inhabern im Fall des Verlusts oder des Diebstahls der Karte weltweit 24 Stunden am Tag und an 365 Tagen im Jahr zur Verfügung. Bei Verlust im Ausland beinhaltet er ein kostenloses R-Gespräch unter der Nummer (001) 410/581/3836. Die Notfallnummer für Deutschland lautet 0800-814-9100 und ist ebenfalls gebührenfrei. 

 

VisaNet

Die Bezeichnung für das internationale Visa Telekommunikations- und Computernetzwerk.

 

W

Währungen

Die ADAC Kreditkarte macht Karteninhaber im Ausland unabhängig von den Fremdwährungen. Rechnungen können einfach mit der Karte bezahlt werden. Die Währungsumrechnung erfolgt dabei meist zum sehr günstigen Devisenbriefkurs. Dies ist daher fast immer günstiger, als Bargeld bei einer Bank umzutauschen und auf jeden Fall vorteilhafter, als der Umtausch in einer Wechselstube.

 

Z

Zahlungsschutz

Der Zahlungsschutz übernimmt die Rückzahlung der Kreditkartenumsätze, wenn der Karteninhaber dazu vorübergehend oder dauerhaft nicht in der Lage sein sollte. Dies kann z. B. der Fall ein bei unverschuldeter Arbeitslosigkeit oder Arbeitsunfähigkeit. Im Todesfall schützt der Zahlungsschutz die Erben. 

 

Zinseszinseffekt

Der Zinseszins ist der Zins, der für bereits gutgeschriebene, sogenannte kapitalisierte Zinsen eines früheren Berechnungszeitraumes gezahlt wird. 

 

Zinsgutschrift

Die Gutschrift von anfallenden Zinserträgen während eines Kalenderjahres nennt man Zinsgutschrift. Bei den ADAC Kreditkarten werden Zinsen monatlich gutgeschrieben. Eine Verfügung über die Zinsen ist ohne Einschränkung möglich.

 

Zinssatz p.a.

Der Zinssatz ist der in Prozent ausgedrückte Preis für geliehenes oder angelegtes Kapital und wird üblicherweise auf ein Jahr bezogen (p. a. = per annum). 

 

Zusatzkarte

Die Zusatzkarte ist eine Karte, die zum Beispiel an volljährige Kinder, Lebenspartner oder andere nahestehende Personen auf Antrag des Hauptkarteninhabers ausgegeben wird. Der Zusatzkartenantrag muss sowohl vom Hauptkarteninhaber als auch vom Zusatzkarteninhaber unterschrieben werden. Sämtliche Leistungen der Hauptkarte können grundsätzlich auch vom Zusatzkarteninhaber in Anspruch genommen werden. Die Abrechnung der Umsätze des Zusatzkarteninhabers erfolgt immer über das Konto des Hauptkarteninhabers.

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