Welches Automodell bremst am besten?

06.10.2016

Wir haben die Bremswerte von mehr als 500 Automodellen geprüft. Das Ergebnis: Das Porsche Carrera 911 Cabriolet gewinnt, es steht schon nach 31,3 Metern. Der große Verlierer ist der Citroen Jumper Combi. Er braucht ganze 47,8 Meter von 100 auf 0.


In den vergangenen vier Jahren haben wir im Rahmen unserer Autotests mehr als 500 Fahrzeuge auf ihre Bremswerte hin untersucht. Ergebnis: Schon im Kleinwagensegment und in der unteren Mittelklasse (Golfklasse) erreichen viele Pkw sehr gute Ergebnisse. 

  • Bester Kleinwagen war der Mini Cooper, der bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h nach 33 Metern zum Stehen kam.
  • Beste Bremser in der unteren Mittelklasse: der Seat Leon ST 1.6 TDI und der VW Golf Variant 2.0 TDI BMT mit 33,1 Metern Bremsweg.


Vergleich: Bremswege Kleinwagen und untere Mittelklasse  

Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.


  • In der Mittel- und Oberklasse bremste der Mercedes S 500 Plug-In-Hybrid am schnellsten. Er stand nach nur 32,6 Metern.
  • In der Klasse der Sportwagen steht das Porsche Carrera 911 Cabriolet mit 31,3 Metern Bremsweg an der Spitze. Das Modell ist auch klassenübergreifend der beste Bremser.
  • Unter den SUVs gewinnt der Volvo XC90 D5 mit 33,6 Metern Bremsweg. 
  • Die rote Laterne trägt der Citroen Jumper Combi (getestet 2014) mit 47,8 Metern. Bildlich ausgedrückt: An der Stelle, an der der Porsche bereits steht, rauscht der Citroen noch mit 55 km/h vorbei.

Die guten Bremswege, die Sportwagen aufgrund ihres niedrigen Schwerpunkts und des relativ langen Radstands haben, dürfen aber nicht zum Rasen verführen. Auch für sie gilt: Der Bremsweg ändert sich im Quadrat zur Geschwindigkeit. Das heißt: Die doppelte Geschwindigkeit führt zu einem vierfachen Bremsweg. Ein schwerer SUV mit eher hohem Schwerpunkt wird deswegen beim Bremsen eher schlechtere Eigenschaften haben. 


Wichtig ist aber auch die sogenannte Bremsstabilität: Ein Fahrzeug muss bei einer Vollbremsung stabil bleiben, die Hinterachse darf nicht überbremsen, da das Auto sonst ins Schleudern gerät.


ADAC Newsletter

Kostenlose, nützliche Informationen per E-Mail – einfach abonnieren und immer auf dem Laufenden bleiben.


Hinweis


War dieser Artikel für Sie hilfreich?
485 von 766 Nutzern fanden diesen Artikel hilfreich

Zwei Klicks für mehr Datenschutz
Bitte aktivieren Sie die Buttons, bevor Sie Ihre Empfehlung an Facebook, Twitter oder Google+ senden.
Hinweis: Durch Aktivieren der Buttons werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google+ ins Ausland übertragen.
Details zum Datenschutz bei Nutzung der Gefällt-Mir-Buttons

– Reise & Freizeit –

ADAC Maps

Ihre individuelle Reiseplanung mit Routenempfehlung, Verkehrsinformationen, Sehenswürdigkeiten, nützlichen Adressen etc. Mehr





Ihr Kontakt zum ADAC: Hilfe, Rat und Schutz für Ihre Mobilität