ADAC Radservice-Stationen - schnelle Hilfe bei kleinen Fahrradpannen in Sachsen

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Es gibt Pannenhelfer auf vier Rädern, auf zwei Rädern, auf zwei Beinen und nun stehen manche Pannenhelfer einfach so in der Gegend herum. Gemeint sind damit die neuen ADAC Radservice-Stationen, die seit 2023 Radfahrern schnelle Hilfe im kleinen Pannenfall leisten sollen. Diese unübersehbaren Reparaturstationen werden immer zahlreicher, ganz besonders in Sachsen.

Warum stellt der ADAC Radservice-Stationen auf?

Waren Sie schon einmal zu einer Fahrradtour unterwegs und hätten dringend eine Luftpumpe gebraucht, weil Ihr Reifen zu platt war? Vielleicht hätten Sie aber auch gerne unterwegs mal den Sattel oder die Kette neu eingestellt, aber Sie hatten kein Werkzeug dabei. Genau für diese kleinen Probleme sind die neuen Helfer da. In unseren drei Bundesländern sind im vergangenen Jahr elf solcher Stationen aufgestellt worden und es werden immer mehr. Generell wurden 2023 bereits in den ADAC Regionalclubs Berlin-Brandenburg, Sachsen, Hessen-Thüringen, Saarland und Nordbaden solche Stationen eröffnet und weitere Regionen sollen folgen. Der ADAC möchte damit allen Radfahrern im kleinen Pannenfall helfen. In Hessen, Thüringen und Sachsen sollen das vor allem touristische Wegpunkte abseits der Städte sein, wo Hilfe nicht so schnell gefunden werden kann.

Schnelle Pannenhilfe für Radfahrer

Was die gelben Fahrradhelfer so alles können, verrät Markus Löffler, Leiter des sächsischen Projekts und Abteilungsleiter für Umwelt, Verkehr und Technik beim ADAC Sachsen: „Die ca. 1,50 Meter hohe Reparatursäule ist mit allerhand Werkzeug ausgestattet, darunter eine Fußluftpumpe inklusive Manometer, Reifenheber und unterschiedliche Werkzeugschlüssel. Da können kleinere Reparaturen am Fahrrad oder auch an Rollstuhl oder Kinderwagen schnell vorgenommen werden. Man hängt sein Fahrrad einfach in die vorgesehene Vorrichtung und kann locker mit den Werkzeugen und der Luftpumpe daran hantieren. Ersatz-Schläuche oder Ähnliches gibt allerdings nicht vor Ort, diese müssen Radler selbst im Gepäck mitführen oder an Flickzeug denken. Wichtig ist zu erwähnen, dass die Stationen von allen Radlern genutzt werden dürfen – auch ohne ADAC Mitgliedschaft.“

Wem es vor Ort nicht gelingt seine Panne zu beheben, der kann immer noch die ADAC Fahrradpannenhilfe rufen, dann aber mit gültiger ADAC Mitgliedschaft. Die Kolleginnen und Kollegen der Pannenhilfe sind dazu über alle Stationen informiert und können Havaristen im Bedarfsfall schnell finden. In Sachsen muss dabei nur die Nummer der jeweiligen Radservicestation am Telefon mitgeteilt werden.

„Für Sachsen haben wir das Projekt groß aufgezogen und direkt 10 Säulen geordert“, erklärt Markus Löffler. „Sieben Radservicestationen befinden sich nun am Elberadweg zwischen Königstein und Dommitzsch. Drei Stationen haben wir frei in Sachsen verteilt: eine in Glauchau am Mulderadweg, eine in der Fahrradstadt Bad Gottleuba-Berggießhübel und eine Station am höchsten Punkt Sachsens – direkt auf der Spitze des Fichtelbergs.“

Die Stationen sind auch bei den bekannten Anbietern von digitalen Karten zu finden. Der ADAC plant im Jahr 2024 bundesweit weitere Stationen an touristischen Radwegen zu installieren. Alleine in Sachsen stehen bereits sieben weitere Stationen für die touristischen Radrouten rund um Leipzig in den Startlöchern.



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