Windentraining

Heute bereiten sich die Crews der ADAC Luftrettung zusammen mit der Bergwacht Sachsen im Erzgebirge auf die neuen Anforderungen ab 2027 vor. Ab 1. Januar 2027 ist der in Zwickau stationierte „Christoph 46“ mit einer Rettungswinde ausgestattet und steht damit künftig im Tagflugbetrieb auch für Notfälle in schwer erreichbaren Gebieten des Erzgebirges und Vogtlands zur Verfügung. Eine gezielte Erweiterung findet außerdem im Bereich der Einsatzzeiten statt: Zum Jahresbeginn 2027 können sowohl die beiden ADAC Rettungshubschrauber „Christoph 61“ und „Christoph 63“ in Leipzig als auch der Helikopter in Zwickau in den Herbst- und Wintermonaten bis 19 Uhr alarmiert werden. Dafür werden die Crews mit speziellen Nachtsichtbrillen ausgerüstet.
Im Mittelpunkt des Trainings heute stehen Rettungsszenarien mit der Winde - unter anderem Einsätze im freien, engen und steilen Gelände sowie verschiedene Rettungsverfahren und Notabläufe.
Das Training wird von Béla Bélafi, Präsident der Landesdirektion Sachsen, persönlich in der Maschine begleitet. Zusätzlich wird über die Leistungserweiterung in Sachsen informiert - mit dem neuen Hubschraubertyp H145 und dem Night Vision Imaging System (NVIS). Als Gesprächspartner der ADAC Luftrettung steht vor Ort Geschäftsführer Frédéric Bruder zur Verfügung.