Staubilanz für Sachsen

Dresden / Sachsen. Auch wenn Sachsen nur drei Prozent aller bundesweiten Staustunden auf den Autobahnen verzeichnet (und damit Platz 10 einnimmt), stimmt die relative Zunahme gegenüber 2024 bedenklich. Im Freistaat verzeichnet der ADAC zwölf Prozent mehr Autobahn-Staustunden als im Vorjahr.
Knapp 1000 Stunden mehr als im Vorjahr dauerten die Verkehrsstörungen und Wartezeiten 2025 allein auf der A4 in Sachsen (7790 Std. in 2025 / 6817 Std. in 2024). Reisende mussten sich auf den Streckenabschnitten zwischen den Ausfahrten Pulsnitz und Siebenlehn sowie zwischen Bautzen Ost und Görlitz am längsten in Geduld üben. Der längste zusammenhängende Stau (mit 10 unterschiedlichen Ursachen) wurde auf der A4 am 17. April 2025 mit 40 Kilometern Länge registriert. Dieser liegt damit auf Platz 5 bei den bundesweiten Stauereignissen.
Der stauträchtigste Tag war überraschenderweise der letzte Tag des Jahres. 99 Staus wurden am 31. Dezember 2025 in Sachsen gemeldet. Es staute sich am Silvestertag auf einer Gesamtlänge von 512 Kilometern im Freistaat. 2024 waren es 200 Kilometer Staulänge am 16. Januar.