Sichere Straßen für alle: ADAC Expertenreihe 2026

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Die Referentinnen und Referenten der Auftaktveranstaltung der ADAC Expertenreihe 2026 in Feuchtwangen.© ADAC Nordbayern

Auf den Straßen innerhalb von Städten und Gemeinden passieren drei Viertel aller Verkehrsunfälle. Außerdem sind in diesem Bereich zwei Drittel aller Verletzten zu beklagen. Hoher Parkdruck, Baustellen und der Schilderwald sorgen darüber hinaus für Stress und erhöhen das Konfliktpotenzial sowie das Unfallrisiko. Menschen sind in Städten mit vielen unterschiedlichen Verkehrsmitteln in einem begrenzten Straßenraum unterwegs. Daher ist es wichtig, Risiken im Straßenverkehr zu erkennen und erprobte Maßnahmen einzusetzen, um Konflikte zwischen den Verkehrsteilnehmenden zu vermeiden und so Unfälle präventiv zu verhindern.

Welche Maßnahmen die Verkehrssicherheit wirksam verbessern können, diskutiert der ADAC unter dem Motto „Sichere Straßen für alle“ im Rahmen von sechs Veranstaltungen der Expertenreihe 2026 mit Verkehrsexperten und -expertinnen, Wissenschaftlern und Wirtschaftlerinnen, Vertretern und Vertreterinnen der Kommunen sowie den Polizeibehörden.

Am 5. März gastierte die ADAC Expertenreihe 2026 in Feuchtwangen. Die in den Vorträgen behandelten Themen reichten von Sicherheitsrisiken beim Parken, über polizeiliche Verkehrssicherheitsarbeit in Kommunen bis hin zu proaktiven Ansätzen für sichere Straßen innerhalb geschlossener Ortschaften. Zu den Speakern zählten unter anderem Ulrich Chiellino, Leiter Verkehrspolitik ADAC e.V., Polizeioberrat Bernd Weinmann sowie Dr.-Ing. Hagen Schüller von der PTV Transport Consult GmbH in Stuttgart. Mit dem Schlusswort von Peter Hübner, stellv. Vorsitzender und Vorstandsmitglied für Verkehr beim ADAC Nordbayern, endete eine erkenntnisreiche Veranstaltung, die von interessanten und umfangreichen Diskussionen geprägt war.

Peter Hübner, Vorstandsmitglied Verkehr beim ADAC Nordbayern, betont im Rahmen der Veranstaltung die Bedeutung der ADAC Expertenreihe 2026: „In den vergangenen Jahrzehnten entwickelte sich die deutschlandweite Zahl der Verkehrstoten von rund 20.000 im Jahr 1970 zurück auf weniger als 2.800, und das bei einem mehr als dreimal so hohen Fahrzeugbestand und deutlich höheren Fahrleistungen. Dies gelang durch die Zusammenarbeit mit allen Trägern der Verkehrssicherheitsarbeit in Deutschland, auch der ADAC leistet hier gerne seinen Beitrag. Veranstaltungen wie die ADAC Expertenreihe 2026 helfen dabei Verkehrssicherheitsthemen weiterhin im Fokus von Politik, Kommunen und Verbänden zu halten, um zu weiteren Fortschritten zu kommen.“

Die ADAC Expertenreihe wird seit vielen Jahren vom ADAC Nordbayern gemeinsam mit dem ADAC Südbayern, dem ADAC Württemberg und dem ADAC e.V. realisiert. Sie findet seit vielen Jahren mit wechselnden Schwerpunkten statt und hat die Zielsetzung Städten und Gemeinden Tipps und Ratschläge bei der Verkehrsplanung an die Hand zu geben.