Fahrradversicherung: Mit diesen fünf Tipps Fahrrad vor Diebstahl schützen

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Mountainbike geklaut? E-Bike oder Rennrad beschädigt? Die Fahrradversicherung des ADAC mit Diebstahl- und Reparaturschutz hilft Radlern – egal, ob fürs neue oder gebrauchte Fahrrad.

  • Jährlich rund 160 Millionen Euro Schaden durch Fahrradklau

  • Durchschnittliche Entschädigung für versicherte Fahrräder liegt bei 1.100 Euro

  • ADAC Fahrradversicherung schützt Fahrrad und E-Bike – neu und gebraucht

In den vergangenen Jahren ist die Zahl und Nutzung von Fahrrädern deutlich gestiegen. Vor allem E-Bikes sind nach wie vor im Trend. Ein meist teures Unterfangen, da für die Anschaffung eines Rads mit Elektromotor viel Geld ausgegeben werden kann. Auch hoch im Kurs: der Fahrradklau. So betrug im vergangenen Jahr laut Polizeilicher Kriminalstatistik (PKS) des Bundesinnenministeriums die Zahl der gestohlenen Räder rund 264.000. Hinzu kommt eine hohe Dunkelziffer.

Fahrradklau: Schäden auf Rekordwert

Rund 160 Millionen Euro mussten die Versicherungen im Jahr 2023 für 150.000 als gestohlen gemeldete Räder auszahlen, so der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV)*. Dabei lag die durchschnittliche Entschädigung für versicherte Fahrräder bei 1.100 Euro. Zum Vergleich: Im Jahr 2022 lag die jährliche Leistung der Versicherer bei 140 Millionen Euro.

Laut GDV haben Kriminelle ein spezielles Interesse an hochwertigen Rennrädern, E-Bikes und Mountainbikes, da sie einen lukrativen Wiederverkaufswert haben. Seit dem Jahr 2014 hat sich der durchschnittliche Schaden pro gestohlenem Fahrrad mehr als verdoppelt.

Tipps zum Schutz gegen Diebstahl

Um das teure Eigentum bestmöglich abzusichern, rät der ADAC dazu neben einer passenden Fahrradversicherung zu weiteren Maßnahmen zum umfassenden Schutz zu greifen. Mit diesen fünf Tipps können Radler vorsorgen und sicherstellen, dass es im besten Fall gar nicht erst zu einem Fahrraddiebstahl kommt. Das sind unsere fünf unverzichtbaren Tipps, um sich erfolgreich gegen Fahrraddiebstahl zu wappnen:

  1. Abstellort: Fahrrad möglichst im eigenen Sichtbereich oder für andere gut sichtbar abstellen. Unsichere Abstellorte vermeiden. Bei Zweifeln Standort und Absicherung per Handy-Foto dokumentieren.

  2. Fahrradschloss: Hochwertiges Bügelschloss zum Absichern verwenden.

  3. Richtige Schließtechnik: Anschließen statt nur abschließen, auch in geschlossenen Räumen.

  4. Montage: Anbauteile nach Möglichkeit abnehmen oder sichern (zum Beispiel Beleuchtung, Sattel, Träger und Halterungen).

  5. Wert versichern: Vor allem bei hochpreisigen Fahrrädern für geeigneten Versicherungsschutz sorgen.

Gelegenheit macht Diebe und deshalb sollten teure Fahrräder nach Möglichkeit nur gut gesichert abgestellt werden – bestenfalls in geschlossenen Räumen. Aber auch im Keller oder der Garage sind Rennrad, Mountainbike oder E-Bike nicht hundertprozentig sicher. Also auch dort immer alle Türen, Fenster und Garagentore abschließen. Ein hochwertiges Fahrradschloss ist generell Pflicht, vor allem Faltschlösser werden empfohlen.

Welche Versicherung zahlt bei Fahrraddiebstahl?

Die Brutto-Durchschnittspreise für Fahrräder betrugen in Deutschland laut Zweirad-Industrie-Verband e.V. (ZIV) im Jahr 2023 über alle Verkaufskanäle hinweg (Fachhandel, Online, SB-Märkte) rund 470 Euro und für E-Bikes 2.950 Euro. Das anhaltend hohe Schadensniveau ist vor allem auf den höheren Marktanteil an hochpreisigen Elektrorädern zurückzuführen. Vor diesem Hintergrund gibt es vom ADAC eine bedarfsgerechte Fahrradversicherung.

Claudia Tuchscherer, Vorstandsvorsitzende der ADAC Versicherung AG

Moderne Mobilität ist heutzutage von der gleichzeitigen Nutzung mehrerer Verkehrsmittel geprägt. Viele von uns bewegen sich dabei auch auf hochwertigen Zweirädern. Die Absicherung des privaten Fuhrparks sollte deswegen auch Fahrräder und Pedelecs miteinschließen.

Claudia Tuchscherer, Vorstandsvorsitzende der ADAC Versicherung AG©ADAC SE

„Mit unserem skalierbaren Angebot kann man ein Rad, aber auch alle Fahrräder eines gemeinsamen Haushalts absichern. Damit wollen wir insbesondere Familien ansprechen und ihnen den optimalen Schutz bieten“, so Tuchscherer. Die ADAC Fahrradversicherung deckt dabei Diebstahl- und Reparaturschäden ab. Sie steht ein für unfall- und verschleißbedingte Reparaturen sowie Vandalismus-Schäden bei Tag und Nacht. Des Beste: ADAC Mitglieder erhalten zehn Prozent Rabatt.

ADAC Dienstleistungen im Bereich Fahrrad

Dienstleistungen im Bereich Fahrräder und E-Bikes stehen bereits seit mehreren Jahren im Fokus des ADAC. Einst im Jahr 1903 als Club für Deutschlands Zweiradfahrer gegründet, setzt der ADAC seit 2016 nicht nur Pannenhelfer auf dem E-Bike ein, sondern bietet seit 2019 auch E-Bikes zum Kauf und im Abo an.

Die ADAC Fahrrad-Pannenhilfe ist jetzt für alle Mitglieder inklusive. Und damit Radler sich selbst helfen können, bietet der ADAC deutschlandweit Fahrrad-Reparaturstationen an.

Wem muss ich den Fahrraddiebstahl melden?

Bevor man den Fahrraddiebstahl meldet, sollten folgende Unterlagen beziehungsweise Angaben bereit liegen: Marke, Modell, Rahmennummer, Beschreibung des Fahrrads. Die Rechnung und bei Bedarf ein Foto des Fahrrads sind wichtige Zusatzinformationen.

  1. Polizei: Man kann den Diebstahl persönlich bei der nächstgelegenen Polizeidienststelle melden oder online eine Anzeige erstatten. In Deutschland bieten die Onlinewachen der Polizeien der Länder teilweise diesen zusätzlichen Service an.

  2. Versicherung: Mit den Unterlagen, die man von der Polizei erhalten hat, kann man den Diebstahl bei der Fahrradversicherung melden. Diese Unterlagen sind wichtig, um den Diebstahl zu dokumentieren und Ansprüche geltend zu machen. Beim ADAC geht das ganz einfach mit der Online-Schadenmeldung.

* Quelle: Fahrraddiebstahl – Alle Zahlen auf einen Blick, Statistik des GDV, 25. April 2024