Elektromobilität mit dem ADAC einfach mal ausprobieren

gebrauchte E-Bikes
© Rebike

Nahezu jedes dritte zugelassene Auto in Deutschland ist mit batterieelektrischem Antrieb ausgestattet. 2020 kamen insgesamt über 150.000 Elektroautos auf deutsche Straßen. Auch die Nachfrage nach E-Bikes ist weiter ungebrochen. Vergangenes Jahr wurden bereits knapp zwei Millionen Stück verkauft - fast 40 Prozent des Fahrrad-Gesamtabsatzes.

  • Leasingangebote für ADAC Mitglieder von Kia und Nissan

  • Einstieg in die Elektromobilität mit gebrauchten E-Bikes

  • Tipps: E-Bikes mit dem E-Auto richtig transportieren

Auch die Vielfalt an Modellen und Lademöglichkeiten nimmt stetig zu. Dennoch gibt es immer noch viele Vorbehalte. Es fehlt oft an praktischen Erfahrungswerten. Aus diesem Grund können interessierte ADAC Mitglieder ein Elektroauto oder E-Bike beim ADAC erstmal leasen oder im Abo mieten.

Dr. E und Mr. Ride geben Tipps für die Elektromobilität aus der Praxis für die Praxis ∙ © ADAC SE

Aktuell gibt es im Kfz-Bereich Kooperationen mit Kia und Nissan, die ADAC Mitgliedern Rabatte bei der Beschaffung von Elektrofahrzeugen einräumen. Zudem ermöglicht ADAC e-Ride im Zweirad-Bereich mit preisgünstigen Elektro-Abos einen flexiblen Einstieg in die
Elektromobilität. Mitglieder, die sich ein neues oder gebrauchtes Elektrofahrzeug kaufen wollen, profitieren außerdem von Vorzugskonditionen bei der Finanzierung über die ADAC Finanzdienste.

„Mit unserem Angebot tragen wir den unterschiedlichen Anforderungen der ‚Generation E‘ Rechnung. Manche Mitglieder wollen sich bereits ein E-Fahrzeug zulegen, andere möchten es zunächst noch in ihrem Alltag testen“, so Mahbod Asgari, Vorstand der ADAC SE. „Sowohl auf zwei als auch auf vier Rädern können wir hierfür mit unseren Partnerschaften entsprechende Vorzugsangebote bereitstellen. Auch Mitglieder, die zunächst auf ein Gebrauchtfahrzeug setzen möchten, erhalten über den ADAC Sonderkonditionen, und zwar in der Finanzierung.“

V.l.n.r.: Thomas Bernik (GF Rebike Mobility), Mahbod Asgari (Vorstand ADAC SE), Sven Erger (GF Rebike Mobility), Ludger Kersting (GF ADAC Service GmbH) ∙ © ADAC SE

Gebrauchte E-Bikes zum Einstieg

Trotz eines Durchschnittspreises von rund 3.000 Euro wurden vergangenes Jahr so viele Elektrofahrräder verkauft wie nie zuvor. Die hohen Anschaffungskosten und Lieferengpässe erschweren jedoch häufig den Einstieg. Durch die Partnerschaft der ADAC SE mit Rebike können Mitglieder ab sofort gebrachte E-Bikes von führenden Markenherstellern über den ADAC online zu günstigen Konditionen erwerben. Bei den E-Bikes handelt es sich um Vorjahresmodelle, Messe- bzw. Vorführware und Rückläufer aus dem Verleihgeschäft. Alle Räder sind in einem neuwertigen Zustand. Sie werden vor Verkauf fahrradmechanisch geprüft, Verschleißteile ersetzt, Ladezyklen und Betriebszeiten analysiert und haben schließlich eine zweijährige Garantie auf Motor und Batterie.

Es gibt eine breite Auswahl an hochwertigen Marken-E-Bikes aus allen Kategorien zur Verfügung: vom City-E-Bike über das E-Trekking-Bike bis hin zum E-Mountainbike. Dabei
profitieren die ADAC Mitglieder von einem Preisvorteil in Höhe von 100 Euro. Schon wenige Tage nach der Bestellung wird das gewünschte E-Bike komplett vormontiert aus Kempten/ Allgäu vor die Haustür geliefert.

E-Bikes mit dem E-Auto transportieren

Wer Elektromobilität auf zwei und vier Rädern kombinieren möchte, kommt um den Transport des E-Bikes nicht herum. Aber sind E-Autos dafür überhaupt ausgerüstet? Immerhin gibt es für den vollelektrischen Kia e-Soul eine Anhängerkupplung als Zusatzausstattung.

Für die Zuladung vergleichsweise schwerer Lasten wie E-Bikes, die zumeist deutlich über 20 kg auf die Waage bringen können, sind diese Dinge zu beachten:

  • Stützlast der Anhängerkupplung und Traglast des Radträgers beachten. Die Summe aus
    Eigengewicht des Heckträgers und des oder der E-Bikes darf die zugelassene Stützlast nicht überschreiten.

  • Akkus und Zubehör ggf. vom E-Bike nehmen um Gewicht zu reduzieren.

  • Auf größere Abmessungen in Länge und Breite des gesamten Fahrzeugs besonders beim
    Rangieren achten.

  • Vor Abfahrt Funktionskontrolle der Beleuchtung am Heckträger vornehmen.

  • Befestigung der E-Bikes auf dem Träger gelegentlich überprüfen.

  • Bei höherem Fahrzeuggesamtgewicht sinkt ggf. die Reichweite.

  • Im europäischen Ausland ist meist eine rot-weiß gestreifte Warntafel nötig für überstehende Ladung. Sie muss 50 cm x 50 cm groß, reflektierend und fest angebracht sein hinter den Rädern. Doch aufpassen: Um das teure E-Bike nicht zu verkratzen, etwas Schaumstoff o.Ä. zwischen Rad und Tafel klemmen.

Mr. Ride gibt Tipps zum richtigen Transport von E-Bikes mit dem E-Auto ∙ Dieses Video wird über YouTube abgespielt. Es gelten die Datenschutzbestimmungen von Google. Bild: © ADAC SE