Häufige Fragen zum ADAC e-Charge Business-Angebot.

Allgemein

Wie gehe ich am besten bei der Neuanschaffung einer Ladestation vor? 

Einen ausführlichen Leitfaden finden Sie unter E.ON Drive – So gelingt E-Mobilität in Ihrem Unternehmen.pdf

Hardware/ Wallbox

Kann die Leistung (wie viel kW) der E.ON Drive eBox professional geändert werden?

Die Wallbox ist auf 11 kW vorkonfiguriert und kann bei entsprechender Vorinstallation per Software – Update auf 22 kW erhöht werden. Bei Buchung des Business Pakets ist eine Betriebsführung mit statischem Lastmanagement inklusive. Hier ist eine individuelle Begrenzung der Leistung möglich. Die Einstellung kann vor Ort bei der Montage der Wallbox erfolgen.  

Was bedeutet RFID-Freischaltung?

RFID Freischaltung (Radio-Frequency IDentification) bedeutet, dass Sie Ladevorgänge per RFID-Karte freischalten und sich an Ihrer Wallbox authentifizieren können. Mit einer RFID-gesicherten Wallbox setzen Sie auf eine moderne, kontaktlose und nutzerfreundliche Freigabemöglichkeit. Z.B. können Sie für Ihre Kunden oder eigenen Fahrzeuge das Laden bequem und einfach freischalten, stellen aber sicher, dass kein unerwünschtes Ladepublikum Ihren Strom zapft. 

Wie viele RFID Karten erhalte ich bei der Bestellung?

Bei der Buchung des Business Pakets mit entsprechendem Betriebsführungsvertrag sind drei User RFID Karten pro Wallbox enthalten. 

Für welche Temperaturen ist die Wallbox geeignet?

Alle Wallboxen können auch im Außenbereich montiert werden und sind für einen Temperaturbereich von -30 °C bis 50 °C geeignet.

Hat die E.ON Drive eBox professional einen Leitungsschutz (LS)-Schalter integriert?

Alle von E.ON drive angebotenen Wallboxen erfüllen die Mindeststandards in Sachen Sicherheit. Die angebotene eBox professional hat keinen Leistungsschutzschalter integriert, sondern lediglich eine DC-Fehlerstromerkennung für den Personenschutz. Ebenso ist bereits ein integrierter Überspannungsschutz nach IEC 61851-21-2 verbaut.  Ein Fehlerstromschutzschalter Typ A sowie ein Leitungsschutzschalter müssen in der Vorinstallation eingebaut werden. Wenn die Installation über E.ON Drive erfolgt, wird dies durch den Fachelektriker übernommen.

Kann die E.ON Drive eBox professional auch auf einer Stele montiert werden?

Ja, das ist möglich. Die Installation kann aber nur nach vorherigem Vor-Ort-Check erfolgen, da vom Fachpersonal geprüft werden muss, ob der Untergrund für die Befestigung der Stele geeignet ist. 

Ist die Wallbox wetterfest und kann sie auch an einer Außenwand oder an einem Carport installiert werden?

Die E.ON Wallboxen sind hervorragend gegen Staub, unbefugtes Berühren sowie gegen Spritzwasser geschützt und erfüllen somit die vorgegebene Schutzklasse für die Installation an einer Außenwand oder an einem Carport.

Brauche ich eine Genehmigung für meine Wallbox?

Der E.ON Fachelektriker vor Ort kümmert sich bei der Installation um die Genehmigung bzw. Anmeldung der Wallbox. Grundsätzlich muss eine Ladeeinrichtung immer vor der Inbetriebnahme beim örtlichen Netzbetreiber angemeldet werden, genehmigungspflichtig sind jedoch nur Wallboxen mit über 11 kW Ladeleistung. Abweichen kann die Genehmigungspflicht jedoch, sollten andere energieintensive Geräte im Gebäude vorhanden sein. Zudem können die Bedingungen für die Genehmigungspflicht bei jedem Netzbetreiber unterschiedlich ausfallen. Bis 11 kW wird der Netzbetreiber nur informiert, dass eine Wallbox angeschlossen wurde. Auch diese Leistung ist im Installationspaket enthalten.

Bei einer Installation durch E.ON für Wallboxen über 11 KW erfolgt die Einholung der Genehmigung beim zuständigen Netzbetreiber durch E.ON. 

Wie kann ich die Ladehistorie einsehen?

Sie können die Ladehistorie in der E.ON Drive App einsehen. Die Historie ist unbegrenzt für die Ladedaten einsehbar. 

Kann ich meine Ladedaten in Excel/PDF konvertieren?

Ja, das ist möglich.

Lastmanagement

Was ist Lastmanagement? 

Lastmanagement ist eine Funktion, die es erlaubt, mehrere E-Fahrzeuge so zu laden, dass die vom Netz verfügbare Leistung nicht überschritten wird. So wird zum einen die Sicherheit erhöht, zum anderen können laufende Kosten, wie z.B. Netzentgelte verringert werden.

Im Lastmanagement wird eine Gruppe von Ladepunkten gesamthaft in Abhängigkeit von einer vorgegebenen Obergrenze gesteuert. Je nach Steuerung laden die E-Fahrzeuge entweder nacheinander oder gleichzeitig mit geringerer Geschwindigkeit.

Was ist der Unterschied zwischen dynamischen und statischem Lastmanagement?

Ein Lastmanagement ermöglicht die Verteilung der verfügbaren Energie aus dem Netzanschluss an alle angeschlossenen Ladepunkte. Sobald ein Ladevorgang beendet ist, wird die freiwerdende Energie auf die anderen im Einsatz befindlichen Ladepunkte verteilt. Ohne Lastmanagement besteht die Gefahr, dass Sie zu viele Fahrzeuge gleichzeitig laden und mehr Leistung benötigen, als mit dem Netzbetreiber vereinbart. Dies führt zu exponentiell höheren Kosten. Durch den Lastausgleich können Sie kostenintensive einmalige Erhöhungen der Anschlusskapazität vermeiden und Lastspitzen verhindern, die zu höheren Leistungsentgelten führen. 

Generell gibt es zwei Möglichkeiten, wie die Ladeleistung verteilt werden kann. 

Statisches Lastmanagement 
Beim statischen Lastmanagement erhält die Ladeinfrastruktur eine fixe Energiemenge, die fest auf mehrere eingesetzte Ladegeräte verteilt wird. Sie legen somit pro Ladepunkt fest, wie viel Leistung er permanent abgeben darf; das kann auch für eine Gruppe von Ladepunkten gelten. Das statische Lastmanagement ist im Business Paket inkludiert. 

Dynamisches Lastmanagement (DLM) 
Beim dynamischen Lastmanagement ist die insgesamt verfügbare Energiemenge variabel und hängt vom Lastprofil des Gebäudes ab. Daher ist ein Anschluss an den Zähler oder eine Gebäudeleittechnik (GLT) erforderlich. Einfach gesagt: Immer dann, wenn der Stromverbrauch des Gebäudes geringer ist, steht mehr Energie zum Laden von Elektrofahrzeugen zur Verfügung. In dem Moment, wenn das Gebäude mehr Energie benötigt, wird die Ladekapazität entsprechend proportional reduziert.

Diese Illustration zeigt, dass die Spitzenlast des EV-Ladens über die Netzanschlusskapazität hinausgehen würde. Um das zu vermeiden, verteilt DLM die frei verfügbare Energie intelligent, um innerhalb der Netzanschlusskapazität zu bleiben. Dieses Verfahren wird Peak Shaving genannt.

Bitte beachten Sie, dass ein dynamisches Lastmanagement individuell angefragt werden muss und nicht Bestandteil des aktuellen Angebotes ist. 

Ist für den Betrieb der E.ON Drive eBox professional ein Lastmanagement nötig?

Die Ladestation wird auf eine Betriebsleistung von 11 kW konfiguriert. Generell ist dafür kein Lastmanagement erforderlich. Sollten jedoch mehrere Ladestationen am Standort angebracht werden, ist oftmals – aufgrund der zu geringen Kapazität des Hausanschlusses – ein Lastmanagement nötig. Ein Lastmanagement regelt die Verteilung der Stromlast für den Fall, dass mehrere Ladestationen gleichzeitig laufen und dabei die Stromlast die Kapazität des Hausanschlusses in diesem Moment überschritten wird. Auch andere große elektrische Anwendungen (z.B. eine Kantine oder eine Industrieproduktion) können eine ausreichend verfügbare Leistung beeinträchtigen.

Die E.ON Drive Ladestationen können in passiver Rolle in ein externes Lastmanagementsystem eingebunden werden, jedoch muss dieses durch Sie in Abstimmung mit den Eigentümern und/ oder der Hausverwaltung vorab installiert werden.

Alle nötigen Genehmigungen bzw. Einverständnisse, damit die Ladestation mit 11 kW bei Ihnen installiert werden darf, müssen Sie selbst vor Ihrer Bestellung von den Eigentümern einholen. E.ON Drive hat hierauf leider keinen Einfluss. Sollte im Rahmen der Installation festgestellt werden, dass das Einverständnis fehlt, kann es zum Abbruch kommen, wodurch für Sie Kosten entstehen (Abbruchpauschale). 

Wie funktioniert das Lastmanagement bei der E.ON Drive eBox professional?

Die Ladebox kann statisch auf einen bestimmten Leistungswert unter dem theoretisch maximalen Wert eingestellt werden. Sollen mehrere eBoxen in einer Ladepunktgruppe eine gemeinsame Obergrenze erhalten, müssen diese an das E.ON Backend-System angebunden und in eine Ladepunktgruppe durch E.ON konfiguriert werden. Ein vollständig dynamisches Lastmanagement ist mit der Aufrüstung des gridX-Systems möglich, muss jedoch zusätzlich angefragt werden.

Brauche ich zusätzliche Komponenten für das Lastmanagement oder reicht die eBox aus?

Für das statische Lastmanagement genügt die eBox. Bei einer Ladepunktgruppe muss die Konfiguration im E.ON Backend-System vorgenommen werden.

Wie genau kommunizieren die eBoxen miteinander?

Beim statischen Lastmanagement über eine Cloud (VIRTA), beim dynamischen Lastmanagement über das gridX-System. Nur das statische Lastmanagement ist Bestandteil des aktuellen Business Paketes. 

Gibt es eine maximale Anzahl an eBoxen, wenn diese via Lastmanagement kommunizieren?

Nein. Allerdings muss jedes Fahrzeug mindestens noch 6A Strom erhalten, damit es anfängt zu laden.

Betriebsführungssystem

Was ist ein Betriebsführungssystem? 

Mit dem Betriebsführungssystem der E.ON Drive erfolgt die Inspektion und Wartung sowie die Verwaltung von Nutzern und Zahlungsströmen (als auch auf Wunsch die Stromlieferung). 

E.ON Drive übernimmt im Rahmen des Vertrages die Rolle des Ladestationsbetreibers (CPO) gemäß geltenden gesetzlichen Regelungen und bietet im eigenen Namen Ladedienste im Rahmen von Direct Payment gegenüber Endkunden/Nutzern von Elektrofahrzeugen an. E.ON Drive ermöglicht es somit solchen Nutzern, die über Drittanbieter Leistungen von Roaming-Netzwerken in Anspruch nehmen, das Laden an Ladestationen mittels Anbindung an ein Roaming-Netzwerk.

Das Betriebsführungssystem Flex beinhaltet die folgenden Bestandteile: 

Servicehotline und Entstörungsdienst
Die Servicehotline unterstützt sowohl den Kunden als auch den Nutzer telefonisch bei der Bedienung und Handhabung der Ladestationen in den Kategorien Software, Hardware und Vertrag, zu Themen der Abrechnung, Autorisierung, technischen Fragen, und technischen Problemen mittels einer Servicehotline von 08.00 – 18.00 Uhr jeden Tag. Unter Entstörungsdienst (24h/ 365 Tage im Jahr) verstehen die Vertragsparteien die Entstörung der Ladestationen per Fernzugriff (z.B. Neustart der Station, Entriegelung des Kabels, Softwareupdates). Eine weitergehende unentgeltliche Entstörung ist nicht Bestandteil des Vertrages.

Inspektion und Wartung

  • Die Inspektion und Wartung der installierten Ladestationen dient der Gewährleistung der technischen Betriebssicherheit (z.B. durch Prüfung des FI-Schutzschalters) und Bewahrung des Sollzustands.
  • Die Durchführung der Inspektion und Wartung erfolgt auf Grundlage der gültigen DGUV V3 sowie der DIN VDE 0105 – 100.
  • E.ON Drive übernimmt für aufgeführte Ladeinfrastruktur die Durchführung von Wartungs-/Inspektionsleistungen, die im Umfang und in den zeitlichen Zyklen den gesetzlichen Regelungen bzw. Vorgaben des Herstellers entsprechen.
  • Eine oberflächliche Grundreinigung der Hardware wird durchgeführt.
  • Bei der Inspektion und Wartung werden die Ladestationen jeweils freigeschaltet (spannungslos geschaltet) und stehen für einen Ladevorgang währenddessen nicht zur Verfügung. Eine Kompensation/ein Ersatz unter anderem für etwaig entgangenen Gewinn während dieser Zeit ist ausgeschlossen.
  • Die Wartung oder Inspektion wird zum ersten Mal spätestens 12 Monate nach dem Datum der Inbetriebnahme durchgeführt.


Leistungen im Rahmen der Anbindung an ein IT-Backend
E.ON Drive stellt die Anbindung der Ladestationen an ein IT-Backend mit nachfolgenden Umfängen sicher:

Geo-Daten: Bereitstellung der geographischen Ladestandorte zur Einbindung in Apps und Navigationssysteme. Die Standortkoordinaten sind vom Kunden bereitzustellen.

Ladestationsmanagement: Laufender Betrieb der Ladestationen des Kunden und permanente Auswertung von Informationen innerhalb des IT-Backends (Überblick über Echtzeitinformationen zum Status der Ladestationen [aktiv / fehlerhaft / belegt] sowie die an der Ladestation abgefragte Energiemenge)
Automatisierte Systemüberwachung und, soweit möglich, Online-Entstörung nach Kenntnisnahme einer Störung.

Roaming: Veröffentlichung der Ladestationen des Kunden im Roaming-Netzwerk, um den Zugang durch Dritte zu ermöglichen
Abrechnung der an den Ladestationen über das Roaming-Netzwerk authentifizierten Ladevorgänge mit den Anbietern innerhalb des Roaming-Netzwerks.

Tarifmanagement: Der Kunde beauftragt E.ON Drive mit der Erstellung und eigenmächtigen Entscheidung über Tarife/Preise, zu denen Nutzer Leistungen an Ladestationen in Anspruch nehmen können. Dies erfasst auch die Erstellung von Tarifen und Einstellung der Tarife in das IT-Backend und die Definition von Preiskomponenten nach definierten Abhängigkeiten (bspw. Lade-/Ansteckdauer).

Der Kunde wird nach technischer Realisierbarkeit den Preis für das Laden per Direct Payment selbständig festlegen können. 
Die kostenpflichtige Abrechnung von Ladevorgängen setzt die Eichrechtskonformität der Ladestationen voraus. Die Eichrechtskonformität ist durch den Kunden zu gewährleisten und allfällige Kosten hierfür durch den Kunden zu tragen.

Sofern gesetzliche Änderungen erfolgen, die eine Umrüstung der Hardware erforderlich machen, hat der Kunde die technischen Anpassungen für eine gesetzeskonforme Abrechnung zu gewährleisten und die Kosten hierfür zu tragen. Sofern der Kunde die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften zur Abrechnung (wie bspw. technische Umrüstung der Ladestationen für die gesetzeskonforme Abrechnung) nicht sicherstellen kann, behält sich E.ON Drive vor, die Ladestationen ohne vorherige Abstimmung mit dem Kunden auf unentgeltliche Abgabe von Strom umzustellen oder den Betrieb der Ladestationen einzustellen.

Bereitstellung Direct Payment: 

  • Zurverfügungstellung eines Bezahlmodells, um Nutzern einen diskriminierungsfreien Zugang zu Ladestationen zu gewährleisten
  • Die Bezahlung durch Nutzer erfolgt bargeldlos gemäß den geltenden gesetzlichen Vorschriften für den Betrieb von Ladestationen mittels eines gängigen kartenbasierten oder webbasierten Zahlungssystems nach Wahl von E.ON Drive.


a. Der Zugang für den Nutzer zum Bezahlen direkt an der Wallbox erfolgt über einen QR Code, welcher zu einer Seite weiterleitet, der eine Bezahlung über eine EC- oder Kreditkarte ermöglicht.
b. Der Nutzer bezahlt dann direkt an die E.ON Drive als Zahlungsdienstleister, den vom Betreiber festgesetzten Preis. Preisfindung und -änderungen richten sich nach den üblichen Marktpreisen.
c. E.ON Drive wiederum erstattet Ihnen als Kunde quartalsweise 90 % der Nettoumsätze n Sammelgutschriften aus. 

Möglichkeit der unentgeltlichen Abgabe von Strom: 
Der Kunde hat die Möglichkeit, den Strom an den Ladepunkten allen Nutzern gegenüber unentgeltlich abzugeben. Sollte sich der Kunde dazu entscheiden, so muss er dies schriftlich der E.ON Drive mitteilen. Für den Zeitraum, in der der Strom unentgeltlich abgegeben wird, erhält der Kunde keine Rückvergütung.

Eichrechtskonformität

Was bedeutet eichrechtskonform?

Sobald Sie beabsichtigen, für von einem Ihrer Ladepunkte bezogene Energie dem Nutzer eine Rechnung zu stellen, kommt das deutsche Eichrecht ins Spiel. Das sieht eine vollkommen transparente Abrechnung in kWh vor. Und zwar von der Visualisierung der bezogenen Leistung in kWh über den signierten und verschlüsselten Austausch der Verbrauchsdaten mit dem Ladeinfrastruktur-Betreiber und weiter zu dem Rechnungsersteller. Für Ihr Unternehmen bedeutet dies, dass Sie Ladestationen benötigen, die eichrechtskonform sind. Diese müssen nach Ablauf der Eichgültigkeitsdauer von acht Jahren neu geeicht werden.

Förderung

Ist die E.ON Drive eBox professional förderfähig?

Die E.ON Drive eBox professional ist im Rahmen diverser Förderprogramme förderfähig.

Weitere Informationen in unserer Förderdatenbank
Die E.ON Drive eBox professional ist eine förderfähige Wallbox für Unternehmen nach der KfW Förderung 439/441. Der Zuschuss beträgt pauschal 900€ pro Ladepunkt. 
Weitere Informationen zur KfW Förderung finden Sie unter: Ladestationen für Elektrofahrzeuge – Unternehmen (441) | KfW*

Erhalte ich automatisch eine Förderung?

Nein, eine Förderung muss durch den Käufer der Wallbox separat beantragt werden. Die Förderung ist lokal sehr unterschiedlich geregelt. In der Regel - unter anderem bei der KfW Förderung - muss dies vor Kauf der Wallbox beantragt werden.

Weitere Informationen erhalten*
Weitere Informationen auf der KfW Website*

App

Welche App nutze ich bei den vBoxen? Ist die App kostenpflichtig?

Als Inhaber einer E.ON Drive eBox professional können Sie die kostenlose E.ON Drive App nutzen. Die App können Sie sich bequem im Apple Store oder unter Google Play herunterladen.

Welche Funktionalitäten hat die E.ON Drive App?

Sie können mit der E.ON Drive App

  • Ladevorgänge starten und stoppen
  • Ladeleistungen einstellen
  • Ladehistorie einsehen


Sofern Ihre Ladestation öffentlich angelegt ist, können Sie die E.ON Drive App ebenfalls zur Bezahlung verwenden.

Wie richte ich die E.ON Drive App ein?

Hier geht es zu allen Informationen zur Nutzung der E.ON Drive App, 436,49 KB.

Digitaler-Installations-Check

Was ist der digitale Installations-Check?

Der digitale Installations-Check beinhaltet die Durchführung des Checks per Videotelefonat mit anschließender Erstellung eines individuellen Installationsangebot, ohne das ein Termin vor Ort notwendig ist. Sollten keine weiteren Voraussetzungen geklärt werden müssen, können Sie dann auf Wunsch im Nachgang beauftragen. 

Was ist, wenn sich nach beauftragtem, digitalem Installations-Check vor Ort herausstellt, dass doch Mehrkosten anfallen?

Hierfür gibt es eine Zusatzpreisliste, 71,46 KB, die den FAQs angehängt ist. Somit ist sichergestellt, dass bei kleineren Mehrarbeiten eine Installation trotzdem durchgeführt werden kann.

Wie unterscheidet sich der Installations-Check vom Vor-Ort-Check?

Beim digitalen Installations-Check durchlaufen Sie in einer Videotelefonie der Standort der Installation gemeinsam mit einer zertifizierten Elektrofachkraft, die Ihnen dann auf Basis dessen im Nachgang ein individuelles Installationsangebot zukommen lässt. Der Vorteil: Der digitale Installations-Check ist kostengünstiger und völlig ausreichend, um die Installation zu beauftragen. 

Beim Vor-Ort-Check kommt ein E.ON Fachinstallateur zu Ihnen nach Hause und erstellt Ihnen im Nachgang ein Angebot für die Installation. Diese Leistung ist mit 379 € kostenpflichtig. Gerade bei komplexeren Installationen mit aufwendiger Leitungselektronik, Tiefbau oder einem dynamischen Lastmanagement empfiehlt sich der Vor-Ort-Check.

Vor-Ort-Check

Was ist der Vor-Ort-Check?

Beim E.ON Drive Vor-Ort-Check kommt ein Fachinstallateur zu Ihnen zum Unternehmensstandort und überprüft Ihre örtlichen Gegebenheiten. Dabei wird geprüft, ob und inwieweit eine Installation möglich ist. Zudem wird bei möglichen Erdarbeiten die Umsetzbarkeit hinsichtlich Oberflächenqualität und ggf. die Absicherung öffentlicher Straßenabschnitte bewertet. Der Preis für den Vor-Ort-Check umfasst die Anfahrtspauschale, die Aufwände für die Begehung vor Ort sowie das Erstellen eines individuellen Angebotes. Die Kosten belaufen sich auf 379 €.

Werden die Kosten des Vor-Ort-Checks rückwirkend mit meinen Installationskosten verrechnet?

Die Kosten des Vor-Ort-Checks und des Online-Installations-Checks können nicht rückwirkend mit Ihren Installationskosten verrechnet werden. 

Installation

Muss mein Netzbetreiber die Wallbox genehmigen oder kann dieser meine Anfrage ablehnen?

Wenn Sie die Installation im ADAC e-Charge Business Shop von E.ON Drive buchen, ist der E.ON Fachinstallateur mit der Anmeldung/Genehmigung für Ihre Wallbox beauftragt. Die Anmeldung beim örtlichen Netzbetreiber ist vor der Inbetriebnahme einer Ladeeinrichtung für ein Elektrofahrzeug grundsätzlich Pflicht. Die Voraussetzungen sind jedoch bei jedem Netzbetreiber unterschiedlich, weshalb dies nicht grundlegend beantwortet werden kann. In der Regel jedoch ist eine Genehmigung vom Netzbetreiber erst ab einer Leistung von über 11 kW genehmigungspflichtig, bis 11 kW informationspflichtig. Aber hierum kümmert sich der E.ON Fachinstallateur, Sie haben hiermit keine Arbeit. Falls Sie keine Installation über E.ON gebucht haben und nur die Wallbox erwerben, dann müssen Sie die Anmeldung bzw. Genehmigung selbstständig durchführen.

Welchen FI Schalter brauche ich?

Für die E.ON Drive Wallboxen wird z.B. ein FI Typ A benötigt. Wenn notwendig, wird der FI Schalter (Fehlerstromschutzschalter Typ A, z. B. von ABB F204A-40/0,03, 4-polig bei 32A Anschluss) unkompliziert vom E.ON Installateur im Verteilerkasten eingesetzt.

Welche Voraussetzungen brauche ich, um eine Installation zu erhalten?

Um ein Installationspaket zu buchen, müssen Sie die drei folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • Sie sind Eigentümer des Grundstücks und der Immobilie oder verfügen über eine Vollmacht des Eigentümers.
  • Der Installationsort befindet sich in Deutschland.
  • Die Installation findet ausschließlich auf Ihrem Privatgrundstück oder dem Privatgrundstück mit vorliegender Vollmacht statt (inklusive Außenbereiche).

Bringt der Installateur die Wallbox mit?

Nein. Diese geht Ihnen portofrei per Post zu. Bitte halten Sie die Wallbox für die Installation bereit.

Wie lange dauert es, bis sich ein Installateur bei mir meldet?

Sobald E.ON Drive die relevanten Unterlagen für die Anmeldung beim örtlichen Netzbetreiber von Ihnen erhalten hat, wird sich der Techniker so bald wie möglich mit Ihnen für die Vereinbarung eines Termins in Verbindung setzen. Je nach Nachfrage kann es aber auch zu längeren Wartezeiten kommen. Bitte haben Sie hierfür Verständnis.

Wie lange dauert die Installation?

Die Dauer der Installation hängt von den örtlichen Gegebenheiten sowie der individuellen Leistung ab und kann daher nicht genau vordefiniert werden. Der E.ON Fachinstallateur wird die Situation vor Ort mit Ihnen besprechen.

Kann ich eine Installation auch für eine bereits vorhandene Wallbox beauftragen?

Nein. Die Installationen werden nur gemeinsam mit einer E.ON Drive Wallbox (im Moment eBox professional) angeboten.

Kann ich auch eine Wallbox bei ADAC e-Charge Business kaufen und für die Installation z.B. meinen Hauselektriker beauftragen?

Ja, das ist möglich.

Wer übernimmt die Anmeldung beim Verteilnetzbetreiber (VBN)?

Wenn Sie ein E.ON Drive Installationspaket buchen, übernimmt der E.ON-Fachinstallateur die Anmeldung bzw. Genehmigung Ihrer Wallbox.

Fragen nach dem Wallbox-Kauf

Wann erhalte ich die Rechnung von E.ON Drive?

Bitte beachten Sie, dass Ihnen die Rechnung 3 Wochen nach Wallboxkauf per E-Mail zugestellt wird.

Sofern Sie eine Installation gebucht haben, erhalten Sie die Gesamtrechnung innerhalb von 2 Wochen nach der Umsetzung der Installation.

Wie funktioniert die Retoure meiner Wallbox?

Bei Problemen mit Ihrer Wallbox, wenden Sie sich bitte an den E.ON Drive Kundenservice kundenservice@eon.de.

Meine Wallbox funktioniert nicht. Wer kann mir helfen?

Bitte lesen Sie in der Bedienungsanleitung nach, ob Sie Ihr Problem mit dieser lösen können. Ist Ihr Problem darin nicht verzeichnet, können Sie auch in der Frag E.ON Community* mögliche Lösungswege finden. Sollten Sie hier keine Lösung finden, kontaktieren Sie den E.ON Kundenservice unter 0 800 000 77 79.

Mitgliedschaft

Kann ich die Wallbox auch bestellen ohne Mitglied im ADAC zu sein?

Ja, das ist möglich.

Richtet sich ADAC e-Charge Business 

Nein, das Angebot ADAC e-Charge Business ist für alle Unternehmen mit Adresse und Umsatzsteueridentifikationsnummer in Deutschland buchbar. 

Gibt es Vorteile für ADAC Mitglieder?

Nein, das Angebot richtet sich nicht an ADAC Mitglieder als Privatpersonen, hierfür haben wir ein spezielles Angebot, extra für ADAC Mitglieder. Das Angebot bietet zusammen mit E.ON Drive speziell klein- und mittelständischen Unternehmen ein passendes Pakete mit Full-Service Leistungen und transparenten Preisen in gewohnter ADAC Qualität. Der ADAC hat das Angebot sorgfältig ausgewählt und steht mir seinem Namen dahinter. Einen zusätzlichen Leistungs- oder monetären Vorteil gibt es nicht. 

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