Das sind die Voraussetzungen für ein Auto-Abo

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Auto-Abos sind schwer im Trend und machen Leasing, Carsharing und der Autofinanzierung den Platz streitig. Welche Voraussetzungen es gibt und welche Unterlagen man für ein Auto-Abo beim ADAC braucht, haben wir hier zusammengestellt.

  • Alle Kosten inklusive - von der Überführung bis zum TÜV

  • Nur Bonitätsprüfung

  • Mit dem ADAC Aborechner ganz einfach Angebote vergleichen

Warum ein Auto-Abo?

Nutzung, Wartung und Versicherung – alles monatsweise zu einem Preis. Der Komfort und die Flexibilität sind die größten Vorteile eines Auto-Abos. Die Vertragslaufzeiten von Auto-Abos sind kurz, können aber bei Bedarf stets verlängert werden. Mitunter ist ein Auto-Abo monatlich kündbar, weshalb das wirtschaftliche Risiko des Abonnenten sehr überschaubar ist. Wer plötzlich weniger Geld zur Verfügung hat, oder wer sich langfristig für ein alternatives Fahrzeug entscheidet, kann in der Regel zügig kündigen.

Ein weiterer Vorteil: Dank der großen Auswahl können Auto-Abonnenten in kurzen Zeiträumen die Fahrzeuge wechseln und verschiedene Modelle und Marken ausprobieren, ohne sich frühzeitig festzulegen.

Überführung, Wartung, Versicherung, Inspektion und Reparaturen – was beim Kauf oder Leasing unerwartet hohe Kosten verursachen kann, ist beim Auto-Abo sofort ersichtlich. Denn Auto-Abos basieren in der Regel auf einer Flatrate. Das heißt: Mit einem Preis ist alles abgedeckt. Durch die Wahl des Fahrzeugs bestimmt der Kunde selbst, wie hoch die monatliche finanzielle Belastung sein wird. Hinzu kommen nur die Ausgaben fürs Tanken oder Aufladen.

Die wichtigsten Voraussetzungen für ein Auto-Abo

Auch wenn das Auto-Abo super flexibel ist, muss man dennoch einige Bedingungen erfüllen:

Als Grundvoraussetzung in der ADAC Fahrzeugwelt gilt, dass man mindestens 18 Jahre alt sein muss, um ein Abo abschließen zu können. Es gibt allerdings auch Anbieter, bei denen ein Mindestalter von 25 Jahren erreicht worden sein muss, bzw. ein Höchstalter von 72 Jahren nicht überschritten werden darf.

Wenn man einen Antrag für ein Auto-Abo stellt, wird immer die Bonität geprüft und damit die Frage, ob sich das Einkommen, das dem Haushalt monatlich zur Verfügung steht, in einem angemessenem Verhältnis zu den Ausgaben befindet.

Das bedeutet, dass man über ein festes Gehalt verfügen muss und das am besten über einen festen Arbeitsvertrag, bei dem man die Probezeit schon hinter sich gebracht hat, oder einer Selbständigkeit, die schon länger als drei Jahre besteht, nachweisen kann.

Ein Auto-Abo kann zudem den Traum vom eigenen Auto ermöglichen, wenn der Kauf oder das Leasing an einer Finanzierungsanfrage bei Banken oder Leasinggesellschaften scheitert, weil man einen negativen Schufa-Eintrag hat. Das Abo ist auch ohne Schufa-Abfrage möglich – es wird im Voraus lediglich die Bonität geprüft.

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Die wichtigsten Unterlagen für ein Auto-Abo

  • Kopie Personalausweis oder Reisepass

  • Nur bei ausländischen Leasingnehmern: Aufenthaltsgenehmigung inkl. Meldebestätigung

  • Kopie Führerschein

  • Gehaltsnachweise der letzten drei Monate

  • Selbstauskunft für die Bonitätsprüfung (Formular-Vordruck)

Welche Daten werden in der Selbstauskunft erhoben?

Abgefragt werden neben den persönlichen Daten auch Angaben zum Beruf, dem Arbeitgeber sowie dem Einkommen und den Ausgaben:

  • Name

  • Familienstand (unterhaltspflichtige Kinder)

  • Staatsangehörigkeit

  • Geburtstag und -ort

  • Adresse (Miete oder Eigentum, seit wann bewohnt)

  • Telefonnummer

  • Mailadresse

  • Arbeitgeber (seit wann beschäftigt)

  • Art des Beschäftigungsverhältnisses (Probezeit, unbefristet, befristet)

  • Berufsgruppe

  • Monatliches Haushaltseinkommen

  • Monatliche Haushaltausgaben (z.B. Miete, Kredite, Darlehen)

Autoversicherung im Auto-Abo

Da die Kfz-Versicherung (Vollkasko) in der Abo-Rate inkludiert ist, kann man nur die Höhe der Selbstbeteiligung im Schadensfall festlegen und profitiert bei der Festlegung der Prämie nicht von individuellen Rabattmöglichketen wie einer Garage oder der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Berufsgruppe. Da die Autoversicherung auf den Abo-Anbieter läuft, wird auch die eigene Schadenfreiheitsklasse nicht berücksichtigt.

Auto-Abo verleiht zeitliche Flexibilität

Ein Auto-Abo ist eine Art Lückenschluss zwischen einem Mietauto und dem Leasing – zumindest hinsichtlich der Mietdauer. Es eignet sich daher vor allem für diejenigen, die nur in einem begrenzten Zeitraum ein Auto benötigen und beim Abgabetermin des Fahrzeugs flexibel bleiben möchten. Wenn man zum Beispiel aufgrund von Lieferverzögerungen auf seinen Neuwagen warten muss oder nur im Winter ein Auto braucht, ist ein Auto-Abo nahezu perfekt.