Mietwagen in den USA 70 % teurer: So kommt man an ein günstiges Auto

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Die Nachfrage nach Mietwagen in den USA ist aktuell sehr groß – besonders in den beliebten Urlaubsregionen Florida, Kalifornien oder Hawaii. Dies führt zu einer sehr hohen Auslastung der Mietwagenangebote. Wir geben Tipps, wie man trotzdem an einen guten Mietwagen kommt und worauf man unbedingt achten muss.

  • Echter Vollkaskoschutz ohne Selbstbeteiligung

  • Mietwagen in Deutschland buchen

  • ADAC Mitglieder profitieren von Rabatten

Warum sind Mietwagen aktuell in den USA so teuer?

Aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Reisebeschränkungen haben Autovermieter weltweit ihre Flotten verkleinert. Jetzt würden diese gerne wieder aufstocken, aber die Autohersteller können aktuell mit der Produktion von Neuwagen nicht mit der
angezogenen Nachfrage mithalten. "Die Situation wird auch noch durch den Chipmangel und durch unterbrochene Lieferketten verschärft," so Tobias Ruoff, Geschäftsführer der ADAC Autovermietung. "Das wirkt sich auf die Preise aus. Im Durchschnitt muss man 50 Prozent mehr bezahlen – in den USA sogar 70 Prozent."

Wenn im Jahr 2022 neben den Amerikanern auch wieder Urlauber aus der ganzen Welt in die Vereinigten Staaten kommen, ist davon auszugehen, dass die Preise erst einmal auf einem hohen Niveau bleiben.

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Wie bekomme ich einen günstigen Mietwagen in den USA?

Grundsätzlich gilt: Je früher man reserviert, desto günstiger ist in der Regel der Mietwagen. Eine frühe Buchung kann man ohne Risiko abschließen, da man bei der ADAC Autovermietung bis zum Mietbeginn kostenfrei stornieren kann.

Schulkinder in den Staaten haben von Juni bis August Sommerferien, was bedeutet, dass viele Familien - wie auch bei uns in Europa - in dieser Zeit ihren Sommerurlaub verbringen. Wenn man zeitlich flexibel ist und nicht an die Sommerferien gebunden ist, sollte man einen anderen Reisetermin wählen.

Bei der Reisebuchung sollte man auch das gesamte Preispaket im Auge haben. Je nach Destination sind die Preise unterschiedlich hoch, da sowohl die örtliche Flottengröße als auch die Nachfrage sehr unterschiedlich ist. Besonders beliebte Reiseziele sind Miami, Los Angeles, Las Vegas, San Francisco, Chicago und New York.

ADAC Mitglieder, die bei der ADAC Autovermietung buchen, haben zudem eine Best-Preis-Garantie, das heißt sie buchen ihren USA Mietwagen stets zum Vorteilspreis - mit Rabatt auf die Original-Mietpreise der Vermieter Alamo, National, Hertz und Sixt. 

Mietwagen in Deutschland buchen

Es ist immer empfehlenswert, die Buchung des Mietwagens für die USA von zu Hause aus vorzunehmen. Zum einen hat man Zeit für einen sorgfältigen Preisvergleich und Check der Leistungen, man versteht die Vertragsbedingungen und hat einen deutschsprachigen Ansprechpartner, der einem später auch im Fall der Fälle unterstützen kann.

Die ADAC Autovermietung bietet beispielsweise nur geprüfte All Inclusive Tarife mit allen wichtigen Versicherungen von Alamo USA, National USA, Hertz USA und Sixt USA an. Dabei sind ein echter Vollkaskoschutz ohne Selbstbeteiligung, eine Haftpflichtversicherung, eine Zusatzhaftpflichtversicherung mit 1 Million US-Dollar Deckung und Glas- und Reifenschutz dabei.

Auch alle anderen Kosten sind transparent ausgewiesen, inklusive aller Steuern und Gebühren auf alle Leistungen, so dass man an der Mietwagenstation mit nicht geplanten Zusatzkosten konfrontiert wird.

Welcher ist der richtige Mietwagen für mich?

Bei Mietwagenbuchungen in den USA empfiehlt die ADAC Autovermietung generell eine Fahrzeugkategorie höher zu buchen, damit man auf den langen Strecken komfortabel reisen kann. Zur besseren Orientierung sind im Preisvergleich die möglichen Gepäckstücke und die Anzahl der Sitze angegeben.

Worauf muss ich bei der Mietwagen-Buchung achten?

  1. Einwegmiete: Viele Urlauber planen eine Rundreise und wählen deswegen eine Einwegmiete, also beispielsweise den Wagen in New York abholen und in Miami wieder abgeben. Hier sollte man genau aufpassen, ob alle Kosten bei der Buchung aufgeführt sind. Manche Anbieter auf dem Markt verlangen bei der Passage mehrerer Bundesstaaten Gebühren von 300 bis 500 US-Dollar, die im Online-Preis nicht sofort auftauchen.

  2. Voucher: Bei einer Buchung über die ADAC Autovermietung erhält man einen Voucher (Gutschein) für die Verleihfirma in den USA. Das ist zunächst ungewohnt, bietet aber einige Vorteile im Hinblick auf den Kontakt bei Problemen und der Abwicklung von Versicherungsfällen, da der Voucher auch Informationen für die Station auf Englisch enthält.

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  1. Kilometer und Zusatzfahrer: Die in den USA zurückgelegten Strecken sind nicht vergleichbar mit Europa. Deswegen ist es wichtig, dass im gebuchten Tarif eine unbegrenzte Kilometerzahl inkludiert ist, ebenso wie ein weiterer Fahrer, damit man sich auf der Route regelmäßig abwechseln kann.

  2. Tankregelung: Man sollte ein Paket wählen, bei dem die erste Tankfüllung enthalten ist und das Auto dann auch wieder mit vollem Tank abgeben kann (Full-to-Full). Das ist wesentlich günstiger, als wenn der Autovermieter das Auto bei der Abgabe volltankt.

Tipp: Holen Sie das Fahrzeug direkt am Flughafen ab

Die ADAC Autovermietung empfiehlt, das Auto direkt an einer großen Flughafenstation und
nicht in einem Stadtbüro abzuholen, da man am Flughafen das Auto bei Bedarf meistens schnell gegen ein anderes in der gleichen Kategorie umtauschen kann. Manchmal gibt es auch sogenannte Choice Lines, bei denen man sofort die Wahl zwischen verschiedenen Modellen hat.

Wie bezahle ich den Mietwagen in den USA?

Nach der Landung, Immigration und Zoll ist der Weg zu den Mietwagenschaltern am Flughafen recht gut ausgezeichnet, teilweise muss eine kostenlose Bahn oder ein Shuttle-Bus benutz werden. Am Schalter angekommen zeigt man seinen Voucher und seinen Original-Führerschein vor.

Ohne Kreditkarte auf den Fahrernamen geht aber gar nichts, da sich der Verleih damit die Kaution sichert – das gilt auch, wenn man ein Versicherungspaket ohne Selbstbeteiligung hat.

Achtung: Auch wenn man alle relevanten Versicherungspakete, wie bei einer Buchung über die ADAC Autovermietung hat, kommt es vor, dass vor Ort versucht wird, ein weiteres Versicherungspakt oder eine andere Tankregelung zu verkaufen. Hierauf sollte man sich keinesfalls einlassen.

Wie alt muss man sein, um ein Auto in den USA zu mieten?

Das Mindestalter für die Miete ist 21 Jahre. Für Fahrer, die jünger als 25 Jahre alt sind, gibt es spezielle U25-All-inklusive-Tarife. Dort fallen dann keine Zusatzgebühren für Fahrer unter 25 Jahren an.

Wer in den Vereinigten Staaten unterwegs ist, sollte sich nicht nur über die Verkehrsregeln informieren, sondern auch auf einige Besonderheiten achten, z.B. hängen Ampeln oft hinter der Kreuzung. Auf den langen Strecken sollte man auch die Cruise
Control
nutzen – allein wegen der möglichen hohen Bußgelder bei Geschwindigkeits-Überschreitungen. Auch das Tanken ist für uns Europäer ungewohnt. In den USA bezahlt man erst, dann wird getankt.