Schnelles Aufladen der Akkus bei einer kurzen Fahrpause – etwa vor dem Supermarkt – ist noch Zukunftsmusik. Bei dem E-Roller von InnoScooter benötigt das Laden der völlig entleerten Batterie satte neun, beim Solar-Scooter sogar knappe zwölf Stunden. Besser laden der E-MO mit nur rund drei Stunden sowie der e-sprit mit etwa viereinhalb Stunden.
Die Möglichkeit den Akku zum Laden mitzunehmen, bieten nur der E-MO, der InnoScooter und das ELBIKE. Bei letzterem wiegt der Akku allerdings satte 18 Kilogramm.
Besondere Vorsicht ist beim e-sprit und beim ELBIKE geboten: Die Anschlüsse der Ladegeräte an den beiden Elektrorollern sind mit Steckverbindungen ausgestattet, die auch häufig bei 230 Volt Geräten Verwendung finden. Die Verwechslung der Steckverbindungen kann aber fatale Folgen haben.
Negativ fielen auch die Roller E-MO von E-TON und der RMC-E Hiker 50 Amaze von Kreidler auf: Beide Roller bieten keinen Stauraum zur Mitnahme des Ladegerätes. Die Roller, welche für ihr Ladegerät genügend Platz zum Transport bereitstellen und zudem Platz für einen Integralhelm bieten, wurden im beim Kapitel Komfort mit der Note sehr gut belohnt. Hierzu zählen der InnoScooter, der e-sprit und der Solar-Scooter, die serienmäßig über einen Top Case (Kofferaufbau) verfügen.