WeiterempfehlenDruckenPDFBookmarkKontaktieren Sie uns

- Wie zuverlässig sind unsere Autos? -

ADAC Pannenstatistik 2013

Für die aktuelle Pannenstatistik wurden alle Pannenfälle im Jahr 2012 analysiert. Über 2,6 Millionen Pannenberichte wertete der ADAC hierfür aus. Das Ergebnis: die Zahl der Pannen hat wieder zugenommen. Nicht ganz unschuldig war die extreme Kälteperiode im Februar 2012 – allein am 2. Februar mussten die Gelben Engel über 27.500 Mal Hilfe leisten.
*) Bisher hatten die Pannenstatistiken das Jahr als Zusatz, aus dem die Zahlen stammten (Testjahr). Die Veröffentlichung fand bzw. findet aber immer im folgenden Jahr statt (Veröffentlichungsjahr). Ab 2013 gilt nun das Veröffentlichungsjahr als namensgebend, das heißt, die Pannenstatistik 2013 berichtet über die Zahlen aus dem Jahr 2012. Die Pannenstatistik 2012 fehlt also nicht, es hat sich nur die Benennungslogik geändert. Für die Jahre 2007 bis 2011 bleibt alles beim alten.

Fazit 2013

Je niedriger die Temperaturen, desto mehr Probleme treten mit den Batterien auf. Das hat sich auch in 2012 wieder gezeigt. Unter anderem hat der harte Winter zur häufigsten Pannenursache beigetragen: der Ausfall der Batterie. Über 900.000 mal musste Starthilfe gegeben werden.

Aber nicht immer war die Batterie entladen oder defekt – über 100.000 mal streikte der Anlasser. Ein deutlicher Anstieg, der nicht ins sonstige Bild passt. Denn allgemein gingen Defekte an technischen Bauteilen zurück.

Reduziert um fast 10 Prozent haben sich auch die Reifenpannen. Seit Jahren relativ konstant dagegen ist die Zahl der Unglücksraben, die sich aussperren: fast 100.000 mal hat der ADAC hier geholfen, in den meisten Fällen vor Ort und ohne Beschädigungen am Auto. Zugenommen haben die „Liegenbleiber“ aufgrund von Spritmangel – zum Glück kann auch hier der ADAC unkompliziert helfen, denn die Gelben Engel haben immer einen Notvorrat an Benzin und Diesel dabei.

Weiter verbessert hat sich die Erfolgsquote der Gelben Engel bei der Pannenhilfe vor Ort: in fast 85 Prozent aller Pannenfälle konnte der ADAC das Auto an Ort und Stelle wieder soweit fit bekommen, dass der Fahrer weiterfahren konnte, mindestens bis zu seiner Werkstatt. Große Umstände und eventuell zusätzliche Kosten durch ein Ersatzfahrzeug blieben den Havarierten damit erspart.

Schaut man sich die Pannenzahlen nach Fahrzeugklassen gegliedert an, dann zeigen sich deutsche Modelle wieder recht erfolgreich: in fünf von sechs Klassen liegen sie an der Spitze mit den wenigsten Problemen. Besonders erfolgreich war diesmal auch der Nissan Micra, er konnte unter den Kleinwagen 13 Plätze gut machen und damit in Führung gehen. Billig gleich schlecht? Nicht so beim Dacia Sandero, er zeigt, dass auch ein günstiges Auto gute Zuverlässigkeit bieten kann.
Besonders negativ aufgefallen sind 2012er-Modelle der Baureihen i20 und i30 von Hyundai, insbesondere Batterieprobleme warfen die beiden Modelle weit zurück. Und auch bei den Deutschen Produkten ist nicht alles Gold, was glänzt: der VW Eos (bis Baujahr 2009) markiert in der unteren Mittelklasse das Schlusslicht, auffällig sind hier wieder die Batterien.

Methodik & Hintergrund

Die ADAC-Pannenstatistik ist nach ISO 9001:2000 zertifiziert. Doch was genau bedeutet das? Lesen Sie nach, wie die ADAC Pannenstatistik errechnet wird. Mehr

Weitere interessante Themen für Sie

Rückrufe

Was war wann? Unsere Rückrufdatenbank gibt präzise Auskunft?  Mehr

In der Werkstatt

Von der Auftragserteilung bis zu Werkstatt. ADAC Tipps... Mehr

Rettungskarte

Sie verkürzt Rettungszeiten deutlich und gehört deshalb in jedes Auto!  Mehr

Mängel am Gebrauchtwagen

Was gilt als Mangel, wann greift die Sachmängelhaftung?  Mehr

Lampenwechsel

Scheinwerferlampen austauschen: Manchmal eine Zumutung!  Mehr

Reifen-Luftdruck

Zu wenig wirkt sich auf Fahrsicherheit, Verschleiß und Kraftstoffverbrauch aus.  Mehr




– Mitgliedschaft –

Mitgliedervorteile

Zeigen Sie Ihre ADAC Clubkarte und profitieren Sie weltweit von zahlreichen Ermäßigungen für ADAC Mitglieder. Mehr




Bitte loggen Sie sich ein

Mitglieds- /Kundennummer oder E-Mail *
Passwort *
 

(* = Pflichtangaben)

Sie sind noch nicht registriert?

Zur Registrierung


Fehler Close

Anzeige