Kleinere Lackschäden
Beschädigungen am Lack lassen sich mit einer „Spot-Lackierung“ oder Beilackierung per Airbrush-Pistole beseitigen. Die behandelten Stellen können so möglichst klein gehalten werden, die Schadstellen sollten aber höchstens Handteller groß sein. Auf "liegenden" Flächen wie Motorhaube und Heckdeckel können sich Probleme ergeben, da durch Lichtspiegelungen die ausgebesserten Stellen sichtbar werden können.
Verkratzte und eingerissene Kunststoffstoßfänger
Die Schadstellen (Risse bis 10 cm, Löcher bis 3 cm im Durchmesser) werden mit Heißluft verschweißt, gespachtelt, geschliffen und beilackiert.
Kleine Dellen in der Blechhaut
Diese drücken Spezialisten mit besonderen Hebeltechniken aus dem Blech ohne dass eine Lackierung notwendig wird. Die Dellen dürfen keine Kanten oder Lackschäden aufweisen.
Löcher im Sitz oder Armaturenbrett
Die Löcher werden mit einer speziellen Füllmasse aufgefüllt und anschließend mit Farbe dem Bauteil angepasst. Die Struktur des Armaturenbretts wird mit Strukturpapier oder -Spritzmasse angeglichen. Für Löcher und kleine Einrisse an Sitzbezügen in Stoff und Leder gibt es spezielles Reparaturmaterial Die Schadstellen dürfen nicht großflächig sein.
Steinschlagschäden in der Windschutzscheibe
Nur dann, wenn ein Steinschlagschaden nicht im direkten Sichtfeld des Fahrers liegt, kann eine Scheibenreparatur durchgeführt werden. Die beschädigte Stelle wird mit einem speziellen Injektor mit Kunstharz aufgefüllt, das mit Hilfe einer UV-Lampe klar aushärtet und die Schadstelle verschließt. Allerdings ist nicht jeder Glasschaden reparabel - die Entscheidung kann nach Besichtigung nur der Fachmann treffen.