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- Rat für Retter -

Die Rettungskarte

Moderne Autotechnik bietet mehr Sicherheit, erschwert aber teilweise die rasche Befreiung der Insassen. Wo an der Karosserie Spreizer und Schere anzusetzen sind, welche Vorsichtsmaßnahmen nötig sind, um Airbags nicht nachträglich auszulösen, ist den Einsatzkräften nicht immer bekannt. Für schnellere Rettung sorgt die vom ADAC eingeführte und als Standard gesetzte Rettungskarte. Diese muss einheitlich hinter der Fahrersonnenblende angebracht werden.

- Aktuell - ADAC Rettungskarte im Innovationswettbewerb "Deutschland - Land der Ideen" ausgezeichnet...  Mehr


  • Rettungskarte unbedingt hinter die Fahrersonnenblende!

    1. Drucken Sie die Rettungskarte Ihres Fahrzeuges in Farbe aus, damit Problembereiche klar erkennbar sind (Wenn Sie Ihre Rettungskarte nicht selbst in Farbe ausdrucken können, hilft Ihnen Ihre ADAC Geschäftsstelle).

    2. Prüfen Sie anhand der Typbezeichnung und dem Foto, ob die ausgedruckte Rettungskarte Ihrem Fahrzeug entspricht. Es wird immer die maximal mögliche Airbagausstattung dargestellt.

    3. Befestigen Sie die Rettungskarte nur hinter der Fahrer-Sonnenblende, denn dieser Ort wurde für Rettungskräfte international kommunizert. Falten Sie sie vorher mit der bedruckten Seite nach innen, um ein Ausbleichen zu verhindern.

    4. Aufkleber „Rettungskarte im Fahrzeug“ am linken oberen oder unteren Rand der Windschutzscheibe anbringen. Den Aufkleber gibt es in jeder ADAC-Geschäftsstelle.

     

    Rettungskarte_Plakatausschnitt_350x150


  • Rettungskarte für Ihr Automodell

    Alle Hersteller und Importeure bieten mittlerweile die vom ADAC geforderten standardisierten Rettungskarten an.
    Für Inhalt und Darstellung sind die Hersteller selbst verantwortlich. Dies gilt auch für die leider teilweise sehr hohen Dateigrößen.
    Die Rettungskarte kann Aktualisierungen unterliegen. Sie muss dann ausgetauscht werden.

    MarkeOrientierungshilfe fürs
    schnelle Auffinden
    letzte Änderung
    AbarthRettungsdatenblätter6/2011
    Alfa RomeoRettungsdatenblätter9/2010
    AudiEinsatzblätter8/2011
    BMW/MiniRettungskarten9/2011
    ChevroletFahrzeugdatenblätter4/2011
    ChryslerRettungsdatenblätter3/2010
    CitroenRettungsdatenblätter10/2011
    CS-ReisemobileRettungskarten1/2012
    DaciaRettungsdatenblätter10/2010
    DaihatsuRettungsdatenblätter5/2011
    DodgeRettungsdatenblätter3/2010
    e-wolfRettungskarte7/2011
    FiatRettungsdatenblätter6/2011
    Fiat TransporterRettungsdatenblätter6/2011
    FordRettungsdatenblätter1/2012 
    HondaRettungsdatenblätter3/2012
    HyundaiRettungsdatenblätter10/2011
    Infiniti
    PDF,1MB
    Rettungsdatenblätter10/2010
    IsuzuRettungsdatenblätter3/2012
    JaguarRettungsblätter2/2012
    JeepRettungsdatenblätter5/2010
    KarabagRettungskarte12/2011 
    KiaRettungsdatenblätter11/2011
    LadaRettungskarten12/2010
    LanciaRettungsdatenblätter3/2012
    Land RoverRettungsblätter3/2012
    LexusRettungsdatenblätter6/2011
    LuisRettungskarten1/2011
    MazdaRettungskarten6/2011
    MaybachRettungskarte PKW3/2012
    MercedesRettungskarte PKW3/2012
    MitsubishiRettungsdatenblätter11/2010
    Nissan
    PDF, 10 MB
    Rettungsdatenblätter1/2012
    OpelRescue information2/2012
    PeugeotRettungsdatenblätter11/2011
    PorscheRettungsdatenblätter10/2011
    RenaultRettungsdatenblätter11/2010
    RUFDownloads11/2011
    SaabRescue information6/2010
    SeatEinsatzblätter zur Unfallrettung04/2012
    SkodaLeitfaden Retten und Bergen1/2012
    SmartRettungskarte PKW12/2011
    SubaruInformationen für Rettungsdienste10/2010
    SuzukiRettungskarte2/2012
    Think
    PDF, 334 kB
    Rettungskarte4/2011
    ToyotaRettungsdatenblätter6/2011
    VWRettungsdatenblätter3/2012
    VolvoRettungsdatenblätter2/2012

  • Die Rettungskarte für Hybrid –und Elektroautos

    Aus dem Alltag der Feuerwehr: Einsatz am Toyota Prius Hybrid, der mit Benzin und Strom betrieben wird. Dank der im Auto bereits vorhandenen Rettungskarte konnten das die Einsatzkräfte rechtzeitig erkennen. Das technische Datenblatt zeigt hier ganz detailliert, wo die elektrischen Leitungen verlaufen. Gut, weil: Alternative Antriebe sind für die Feuerwehren oft noch Neuland.

    Trotz Schulungen für den Umgang mit verunfallten Elektro- und Gasfahrzeugen müssen sich die Helfer erst noch in der Praxis an die technischen Eigenheiten gewöhnen. Fest steht: Die Zulassungszahlen steigen. Und damit die Gefahr. Bei Hybrid -und Elektrofahrzeugen laufen immerhin bis zu 650 Volt Spannung durch die Leitungen. Zum Vergleich: Aus einer normalen Steckdose kommen 230 Volt. Wird ein Stromkabel im Auto gekappt, kann es zu schwersten Verletzungen kommen.

    Auch beim Aufschneiden von Gasautos müssen die Einsatzkräfte äußerst vorsichtig vorgehen: Wo laufen Leitungen, wo liegt der Gas-Tank, und wo sind die Sicherheitsventile, durch die das Gas bei einem Brand abgelassen wird? Diese wichtigen technischen Informationen finden die Feuerwehrmänner auf der ADAC-Rettungskarte.


Bei allen ca. 1000 Bosch-Servicebetrieben in Deutschland bekommen die Kunden Hilfe zur Rettungskarte.

Vorbildlich: Der Bayerische Rundfunk rüstet alle 230 Dienstfahrzeuge mit Rettungskarten und Windschutzscheibenaufklebern aus. Alle 4.850 feste und freie Mitarbeiter werden informiert die Rettungskarte auch in ihre Privatfahrzeuge zu geben. Die Aufkleber "Rettungskarte im Fahrzeug" sowie Broschüren werden kostenlos an den Pforten des BR ausgegeben.

Der RWE-Konzern rüstet alle Firmenfahrzeuge mit Rettungskarten aus und erlaubt allen 40.000 Mitarbeitern ihre Rettungskarte im Büro auszudrucken. Der ADAC gibt kostenlos die Hinweisaufkleber für die Windschutzscheibe und Infomaterial dazu. (Foto: Herr Gröner, RWE und Dr. Kolke, ADAC)

Auch für Wohnmobile gibt es jetzt schon Rettungskarten. Die Firma CS-Reisemobile rüstet alle Neufahrzeuge mit entsprechenden Rettungskarten aus.

Opel Häusler rüstet alle Neu- und Gebrauchtfahrzeuge mit Rettungskarten aus.

Die Firma Veit hat alle 60 Firmenfahrzeuge mit Rettungskarten ausgerüstet.

Beim Feuerwehrtag in Niederzeuzheim wurde allen Besuchern ihre Rettungskarte ausgedruckt und übergeben.

Auch die Feuerwehr Hersbruck ist in Sachen Rettungskarte aktiv!

Die Feuerwehr Neuried bei München hat beim "Tag der offenen Tür" allen Besuchern die Rettungskarte ausgedruckt und den Hinweis-Aufkleber übergeben.
Im Großraum Nürnberg wurden alle 2000 Dienstfahrzeuge von Feuerwehr, Rettungsdienste, Verkehrsbetriebe, Energieversorger und städtischer Flotte mit Rettungskarten und Hinweisaufklebern ausgestattet.
Mercedes -Benz Senger GmbH in Rheine stattet alle neufahrzeuge vor kundenübergabe mit der Rettungskarte aus

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