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Medizinischer Dienstleister

Die ADAC Luftrettung gGmbH sieht sich nicht nur als Luftfahrtunternehmen, sondern auch als medizinischer Dienstleister. Aus diesem Grunde legen wir - neben dem sicheren Transport unserer Patienten - auch großen Wert auf die Qualität der medizinischen Versorgung. Durch Aus- und Fortbildungsmaßnahmen, angepasst an die Anforderungen im Luftrettungsdienst, gewährleisten wir, dass der hohe Ausbildungsstand weiterhin erhalten bleibt und an die neuesten Erkenntnisse der medizinischen Forschung angepasst wird.


  • Notärzte

    Die Notärzte der Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber der ADAC Luftrettung werden meist von der Klinik gestellt, an das die Hubschrauberstation angebunden ist.

    Der Großteil der Ärzte, die bei der ADAC Luftrettung im Einsatz sind, sind Anästhesisten, Unfallchirurgen oder Internisten. Sie verfügen alle über eine langjährige intensivmedizinische Berufserfahrung, den Fachkundenachweis Rettungsdienst bzw. die Zusatzbezeichnung Notfallmedizin. Sie haben ebenfalls den von der DIVI (Deutsche interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin) konzipierten Intensivtransportkurs belegt.

    Jeder Rettungshubschrauberstützpunkt hat einen leitenden Hubschrauberarzt, der sich um die medizinischen Belange der Station kümmert.


  • Rettungsassistenten / HEMS-Crew-Member (HCM)

    Die bei der ADAC Luftrettung eingesetzten Rettungsassistenten werden meist von den ortsansässigen Hilfsorganisationen, Feuerwehren oder Kliniken gestellt.

    Voraussetzung für den Einsatz auf dem Hubschrauber ist, neben einer fundierten Berufserfahrung als ausgebildeter Rettungsassistent, die Teilnahme am HEMS-Crew-Member-Lehrgang (HEMS: Helicopter Emergency Medical Service). In diesem von der ADAC Luftrettung durchgeführten Kurs werden sie mit den Besonderheiten im Luftrettungsdienst vertraut gemacht.

    Die Tätigkeiten des HEMS-Crew-Member - kurz HCM - sind abwechslungsreich. Zwischen den Einsätzen verantwortet er die medizinischen Geräte, die Bevorratung von Arzneimitteln und Verbrauchsmaterial sowie die Einhaltung von Hygieneregeln. Hinzukommen Tätigkeiten, die in den fliegerischen Bereich gehören: Vor jedem Start beobachtet er den Anlassvorgang und und prüft vorher, ob die Türen, Wartungsklappen, etc. ordnungsgemäß verschlossen sind. Anschließend steigt er als Letzter in den Hubschrauber. Beim Flug zum Einsatzort ist der HCM die rechte Hand des Piloten. Er übernimmt Aufgaben wie das An- und Abmelden bei den Rettungsleitstellen und die Kontaktaufnahme mit der Zielklinik. Er ermittelt die Einsatzdaten und gibt sie in das Navigationsgerät ein. Seine Aufmerksamkeit gilt außerdem der Beobachtung des Luftraums und dem Erkennen von möglichen Gefahren oder Hindernissen. Falls erforderlich, dirigiert der HCM den Piloten beim Landen.

    Unter dem rettungsdienstlichen Personal einer Station wird jeweils ein Leitender HCM, sowie ein MPG-Beauftragter (MPG = Medizinproduktegesetz) und Hygienebeauftragter bestimmt.


Medizinisches QM

Die ADAC Luftrettung verfügt neben dem fliegerische Qualitätsmanagement auch über ein medizinisches QM mit dem Ziel, eine bestmögliche Patientenversorgung sicherzustellen. Mehr

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