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Pressearchiv 2010

 


– München –
12.11.2010 12:43:00

ADAC-Luftrettung feiert 40 Jahre Luftrettung

Über 250 Gäste feierten am 10. November 2010 40 Jahre „Christoph 1“ im Verkehrszentrum des Deutschen Museums in München. Mit der Indienststellung des ersten zivilen und ständig einsatzbereiten Rettungshubschraubers am 1. November 1970, initiierte der ADAC den Ausbau des öffentlich-rechtlichen Luftrettungsdienstes in ganz Deutschland.

Hier der vollständige Text der Pressemitteilung: 

- München -
19.10.2010 13:00:00

Hilfe für Retter: ADAC-Rettungskarte

„Bessere Überlebenschancen dank Rettungskarte": Zu diesem Thema fand am Dienstag, 19.10.2010, auf der Theresienwiese eine gemeinsame Rettungsdemonstration des ADAC und der Berufsfeuerwehr München unter Mitwirkung eines ADAC-Rettungshubschraubers statt. Szenario war eine eingeklemmte Person mit Kopfverletzung. Diese sollte von der Berufsfeuerwehr München anhand der im Auto befindlichen Rettungskarte befreit, durch den Hubschrauberarzt versorgt und mit einem ADAC-Rettungshubschraubers abtransportiert werden. Hintergrund: Mit dem Datenblatt, das in der Lasche hinter der Sonnenblende aufbewahrt werden sollte, reduziert sich die Zeit, die die Rettungskräfte zur Befreiung einer eingeklemmten Person benötigen, um bis zu 10 Minuten. Wertvolle Minuten, da in der Unfallrettung das Prinzip der "Goldenen Stunde" gilt. Dr. Matthias Ruppert, medizinischer Leiter der ADAC-Luftrettung erklärt: "Maximal 60 Minuten von der Kollision bis zur Einlieferung des Unfallopfers in eine geeignete Klinik dürfen verstreichen. Innerhalb dieser Zeitspanne stehen die Chancen besonders gut, das Leben eines Schwerverletzten zu retten". Mit einem flächendeckenden Einsatz der Rettungskarte ließen sich bis zu 2 500 Unfalltote pro Jahr in Europa verhindern, schätzt der ADAC. Weitere Informationen hierzu unter www.rettungskarte.de.

- München -
18.10.2010 08:00:00

Neu im ADAC-Shop: Christoph Kalender 2011

Ab sofort können Sie die neue Christoph Kalender Edition 2011 im ADAC-Shop bestellen. 14 schöne Kalenderseiten zeigen fotografisch auf eindrucksvolle Weise die tägliche Arbeit der Crews der gemeinnützigen ADAC-Luftrettung. Historisches und Informatives über die ADAC-Luftrettung inkl. aktueller Stützpunktkarte finden Sie auf einer bebilderten Extraseite.

- Ulm -
19.07.2010 09:33:00

Dank „Christoph 22”: Mutter nach schwerer Geburt gerettet

Mai 2010 – Diese Geburt hatte sich Steffi N. unkomplizierter vorgestellt. Nach einem Kreislaufzusammenbruch, hohem Blutverlust und zwei Not-Operationen musste die Mutter des neugeborenen Simon mit dem ADAC-Hubschrauber „Christoph 22“ schnellstmöglich von der Kreisklinik Biberach in die Frauenklinik nach Ulm transportiert werden. Dort retteten die Ärzte in einer weiteren dreistündigen Operation das Leben der jungen Mutter. Sohn Simon wurde zwischenzeitlich ebenfalls nach Ulm gebracht und dort liebevoll von seiner Familie versorgt. Mittlerweile sind Mutter und Kind wieder vereint zuhause, dank einer optimal funktionierenden Rettungskette, in die die gemeinnützige ADAC-Luftrettung mit ihren 33 Stationen und 45 Rettungshubschraubern eingebunden ist. (Foto: privat)

– Ochsenfurt –
18.07.2010 11:12:00

ADAC-Luftrettung gewinnt Ausschreibung

Ab 1. Januar 2011 ist die gemeinnützige ADAC-Luftrettung neuer Betreiber der Luftrettungsstation „Christoph 18“ in Ochsenfurt. Dies entschied der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) Würzburg am 14. Juli.

Hier der vollständige Text der Pressemitteilung: 

- Lübeck -
13.07.2010 09:45:00

Ehrung durch den BDH Bundesverband Rehabilitation

Am 11. Juni 2010 wurde im Rahmen der Bundestagung des BDH Bundesverband Rehabilitation in Lübeck die ADAC-Luftrettung GmbH mit dem "REHA-Preis" ausgezeichnet. Peter Meyer, Präsident des ADAC e.V., nahm die Auszeichnung entgegen. Seit den 50er Jahren verleiht der BDH alle zwei Jahre den Reha-Preis. Er wird an Personen oder Organisationen verliehen, die sich im Bereich der Rehabilitation verdient gemacht haben. Der BDH hat sich für die ADAC-Luftrettung GmbH als Preisträger entschieden „als Dank für die wertvolle Arbeit in der Rehakette „Unfall – Rettung – Akutversorgung – Reha".

- Münster-Osnabrück -
17.06.2010 11:38:00

Angriff mit Laserpointer auf ADAC-Rettungshubschrauber

Ein Intensivtransporthubschraubers der ADAC-Luftrettung wurde am Abend des 5. Juni 2010 mit einem grünen Laserpointer bestrahlt. Bei der Attacke wurde der Pilot am Auge verletzt. Die Polizei leitete sofort Ermittlungen ein. Gleich zweimal richtete ein Unbekannter den Strahl seines grünen Laserpointers auf den Intensivtransporthubschrauber „Christoph Westfalen“. Dieser befand sich auf dem Rückflug von Lünen zu seinem Standort am Flughafen Münster-Osnabrück. Schon beim ersten Anleuchten wurde der Pilot direkt im Auge getroffen. Der Crew gelang es zwar, den Standort des Täters zu identifizieren. Doch die Polizei, die sofort informiert wurde, konnte den Täter nicht fassen. Die Maschine wurde vom Co-Piloten sicher zum Standort zurückgeflogen. Der Pilot war in dieser Nacht wegen der starken optischen Beeinträchtigung nicht mehr einsatzfähig und musste sich auch am nächsten Tag einer weiteren gründlichen Augenuntersuchung unterziehen. Die ADAC-Luftrettung stellte Strafanzeige gegen Unbekannt wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr. Schon mehrmals sind Rettungshubschrauber der ADAC-Luftrettung mit Laserpointern bestrahlt worden. Bisher gingen diese Attacken glimpflich aus. Piloten und Führung der ADAC-Luftrettung zeigen sich besorgt: „Ich denke ich werde nun immer ein leicht komisches Gefühl haben, wenn ich nachts fliege. Oft habe ich schon von diesen Attacken gehört, aber es war immer weit weg. Bis zu dieser Nacht, “ sagt der betroffene Pilot. Das Anstrahlen von Fluggeräten ist ein gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr. Er kann Mitglieder der Crew erheblich am Auge verletzen und somit das sichere Durchführen des Fluges gefährden. Ein Laserangriff kann mit einer Haftstrafe von bis zu fünf Jahren bestraft werden.

- Berlin -
17.06.2010 08:24:00

ADAC-Luftrettung auf der ILA in Berlin

Mit einem Stand präsentierte sich die gemeinnützige ADAC-Luftrettung bei der ILA 2010 vom 8. bis 13. Juni in Berlin. Im HeliCenter der größten europäischen Luft- und Raumfahrtausstellung bestand die Möglichkeit, sich über die Leistungen und die Geschichte des größten deutschen Luftrettungsunternehmens zu informieren. 40 Jahre Luftrettung im ADAC und 40 Jahre öffentlich-rechtliche Luftrettung in Deutschland: Das Jahr 2010 stand beim Automobilclub und beim HeliCenter der ILA ganz im Zeichen des Jubiläums. Mit der Indienststellung des ersten zivilen und ständig einsatzbereiten Rettungshubschraubers „Christoph 1“ am 1. November 1970 in München initiierte der ADAC den Ausbau des öffentlich-rechtlichen Luftrettungsdienstes.

- Straubing -
25.05.2010 13:43:00

Fehlerquelle Mensch: „Christoph 15” trainiert Teamarbeit unter Stress

„Fehler machen ausdrücklich erwünscht“, hieß es auf einer Fortbildungsveranstaltung der Rettungscrews von „Christoph 15“. Am Beispiel einer Wiederbelebung an der Simulatorpuppe deckten 20 Notärzte, Rettungsassistenten und Piloten des Straubinger ADAC-Hubschraubers typische Fehlerquellen auf und entwickelten Strategien, um Fehlgriffe von vorne herein zu vermeiden. „Erkenntnisse aus der medizinischen Unfallforschung belegen, dass 75 Prozent aller Fehler menschliche Ursachen haben und nichts mit mangelndem Wissen zu tun haben“, erklärt der neue, stellvertretende Notarztleiter von „Christoph 15” und Lehrgangsinitiator Dr. Christian Thiel den Lernansatz. Eine Reanimation ist eigentlich ein Routineablauf für die Besatzungen. Dennoch können sich besonders bei hektischen Rahmenbedingungen am Einsatzort Flüchtigkeitsfehler einschleichen. Entscheidend ist dann die Frage, ob der Teamchef noch die Kontrolle über die Gesamtsituation hat und ob die Kommunikation und das Miteinander der Teammitglieder auch unter Stress klappen. Knackpunkt Kommunikation: Klare Anweisungen des Teamleiters an die Rettungskräfte sind das A und O für einen strukturierten Einsatzablauf. Andererseits ist der Teamchef auf die Rückmeldung der Helfer angewiesen. In diesem Wechselspiel liegen die meisten Schwachpunkte, so die Erkenntnisse aus dem Praxistraining. „Ziel war es deshalb, Mängel bei der Kommunikation bereits im Entstehen zu erkennen und so im realen Einsatz zu vermeiden, aber auch das Vertrauen der Teammitglieder untereinander zu fördern“, zieht Thiel eine positive Bilanz des Lehrgangs. (Text: Rudi Vogler, ADAC-Südbayern e.V., Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit; Foto: Thiel)

- München -
11.05.2010 10:17:00

ADAC-Luftrettung nimmt am Girl'sDay 2010 teil

Der Girl’sDay 2010 - Mädchen-Zukunftstag – findet am 22. April bereits zum zehnten Mal statt. Auch dieses Jahr beteiligt sich die ADAC-Luftrettung GmbH wieder an dieser Veranstaltung zur Berufs- und Studienorientierung für Schülerinnen. Auf dem Programm steht für die Teilnehmerinnen die Besichtigung einer Rettungshubschrauberstation sowie die Vorstellung des Berufsbildes "Rettungshubschrauberpilot" durch einen Piloten der ADAC-Luftrettung. Fünf ADAC-Luftrettungsstandorte nehmen am Girl’sDay teil: „Christoph 20“ in Bayreuth, „Christoph 22“ in Ulm, „Christoph 31“ in Berlin, „Christoph 39“ in Perleberg und „Christoph Murnau“.

- Spitzing -
10.05.2010 11:49:00

Feuerwehr-Großübung am Spitzingsee

Die Bekämpfung eines simulierten Waldbrandes am Spitzingsee im Landkreis Miesbach / Markt Schliersee war das Szenario für eine groß angelegte Übung. Mehr als 200 Einsatzkräfte von Bundespolizei, Bundeswehr, Feuerwehren, Polizei und ADAC nahmen teil. Insgesamt sieben Hubschrauber, darunter eine BK 117 mit Rettungswinde der ADAC-Luftrettung unterstützten die Rettungskräfte vor Ort.

- St. Augustin-Hangelar -
29.03.2010 13:50:00

ADAC HEMS Academy: Zulassung für 1. Full-Flight-Simulator in Deutschland

Die ADAC HEMS Academy GmbH, das weltweit erste Trainingszentrum für Hubschrauberpiloten und medizinische Crews im Rettungsdienst mit Standort Flugplatz Bonn-Hangelar, hat die offizielle Zulassung für Ihren Flugsimulator EC 135 vom Luftfahrt-Bundesamt in Braunschweig erhalten. Im Rahmen eines Pressegesprächs mit Fototermin und anschließender Besichtigung wurde am 23. März 2010 die Qualifizierung des ersten Hubschrauber Full-Flight-Simulators in Deutschland feierlich bekannt gegeben. Die HEMS Academy ist das weltweit erste integrierte Trainingszentrum für Hubschrauberpiloten, Notärzte und Rettungsassistenten im Luftrettungsdienst. Hier erhalten alle drei Berufsgruppen erstmalig ein speziell auf sie zugeschnittenes Training.

- Wien -
16.03.2010 13:55:00

Auszeichnung für Imagefilm „Gegen die Zeit und für das Leben”

Bei den 24. Internationalen Wirtschaftsfilmtagen in Wien wurde der neue Imagefilm der ADAC-Luftrettung „Gegen die Zeit und für das Leben“ mit der „Silbernen Victoria“ ausgezeichnet. Insgesamt bewarben sich 303 Filme um den Preis. Die Dreharbeiten hatten von August bis Oktober 2009 auf verschiedenen Luftrettungsstationen, in Leitstellen und der ADAC HEMS Academy stattgefunden. Am 15. April 2010 fand in Wien die Preisverleihung statt. Dann hatten die Preisträger die Möglichkeit, ihre Beiträge einer internationalen Jury zu präsentieren und ihre silberne „Victoria“ sogar zu vergolden oder sich gar den „Grand Prix Victoria“ zu sichern. Der ADAC-Imagefilm tratt in der Kategorie „Interne Kommunikation, Inhouse TV“ gegen drei Beiträge aus Deutschland, der Schweiz und Österreich an.

- Hannover -
02.03.2010 10:49:00

Die ADAC-Luftrettung auf der FutureCare 2010

Im Rahmen der FutureCare 2010, die auf der CeBIT vom 2. - 6. März 2010 in Hannover stattfand, stellte die ADAC-Luftrettung in ihrem 1:1-Hubschraubermodell die Möglichkeiten der Medizintechnologien dar und zeigte deren Einsatz sowohl im Rettungsalltag als auch im Simulationstraining der Crews. Deutschland kann auf ein vorbildliches System der notfallmedizinischen Versorgung blicken. Die ADAC-Luftrettung hat von Anfang an die qualitativ hochwertige medizinische Versorgung ihrer Patienten verfolgt. Dabei leistet die medizinische Technologie einen wichtigen Beitrag. Sei es durch kleine und leichte Medizingeräte, die explizit für den Einsatz im Rettungshubschrauber entwickelt wurden, oder durch digitale Dokumentationen.

Bayreuth
15.02.2010 10:35:00

„Christoph 20” wird mit Rescue Track ausgestattet

„Christoph 20“ ist ab sofort mit dem Rescue Track-System ausgestattet. Über Rescue Track kann die Rettungsleitstelle auf ihren Bildschirmen 24 Stunden lang den aktuellen Standort sowie den Status des Rettungshubschraubers verfolgen. Dadurch kennen die Leitstellendisponenten des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) die genaue Position des Hubschraubers und können ihn noch schneller und effizienter einsetzen. „Christoph 20" absolvierte im Jahr 2008 1.775 Einsätze und lag damit bundesweit an fünfter Stelle. Die Maschine wird nicht nur für die Rettung an der Einsatzstelle eingesetzt, sondern auch für Transporte zwischen den Kliniken – den sogenannten Interhospitaltransporten. Dabei legt er weite Strecken zurück, die ihn teilweise auch aus dem Rettungsdienstbereich Bayreuths hinausführen. Mit Hilfe von Rescue Track können die Disponenten der hubschrauberführenden Rettungsleitstelle sowie der umliegenden Leitstellen die Maschine viel schneller und sicherer zum nächsten Einsatz disponieren und damit für den Patienten wertvolle Zeit sparen und Kosten senken. Die Einsätze des am Klinikum Bayreuth stationierten ADAC-Rettungshubschraubers „Christoph 20" werden seit seiner Indienststellung vor fast 30 Jahren von der Rettungsleitstelle Bayreuth koordiniert. Die Rettungsleitstelle Bayreuth befindet sich derzeit im Umbruch und in der Entwicklungsphase zur Integrierten Leitstelle Bayreuth/Kulmbach und wird seit dem Frühjahr 2008 vom BRK-Kreisverband Bayreuth betrieben. "Christoph 20" ist als einziger in Oberfranken stationierte Rettungshubschrauber bis heute ein unverzichtbarer Partner in der Notfallrettung. Gerade in den ländlichen Gebieten, dem Fichtelgebirge, dem Frankenwald oder etwa der Fränkischen Schweiz erreicht er nicht selten die Einsatzstellen wertvolle Minuten früher als ein Rettungswagen. Neben den Landkreisen Bayreuth und Kulmbach wird er auf Anforderung der benachbarten Leitstellen auch zu Notfällen in einem Radius von durchschnittlich 50 Kilometern Luftlinie eingesetzt. Diese Einsätze können mittels Rescue Track nun permanent am Bildschirm verfolgt werden und die aktuelle Einsatzbereitschaft oder Flugroute auch dann in Erfahrung gebracht werden, wenn kein direkter Funkkontakt zum Hubschrauber besteht

- München -
15.02.2010 08:53:00

Digitales Notarztprotokoll - ADAC setzt mit DINO neue Maßstäbe

Die ADAC Luftrettung hat ihr Pilotprojekt zur Datenerfassung im Notarztprotokoll mit digitalem Lesestift und digital bedrucktem Papier erfolgreich abgeschlossen. Damit setzt sie erneut Maßstäbe in der Luftrettung und im Rettungsdienst allgemein. Ziel des Pilotprojektes war es, das von den meisten Rettungsdienstgesetzten geforderte Qualitätsmanagement, das sehr zeitaufwändig und kostenintensiv ist, zu verbessern und erleichtern. Dafür wurde an der Station „Christoph 22” in Ulm in Zusammenarbeit mit der Bundeswehrklinik und unter medizinischer Leitung von Dr. Matthias Helm bereits Ende 2006 das neue Eingabetool entwickelt. Getestet wurde es im täglichen Einsatz des Rettungshubschraubers und 2007 für den operativen Einsatz freigegeben. 2008 wurde die Digitaltechnik an 14 weiteren ADAC-Luftrettungsstationen implementiert. Der digitale Lesestift mit dem speziell bedruckten Papier ermöglicht es, Patientendaten mit wenig Aufwand in die digitale Datenbank des Stationscomputers einzuspeisen. Somit wird der Eingabeprozess optimieret und wertvolle Zeit gespart. Die Technologie ist zudem kostengünstig und liefert eine hohe Datenqualität. Über das neue Notarztprotokoll und die innovative Digitaltechnik wird es weltweit erstmals möglich, die Vitaldaten des Patienten und die Maßnamen zu dessen Behandlung von der Aufnahme bis zur Abgabe am Krankenhaus detailliert und direkt digital zu erfassen. Dies ermöglicht dem Notarzt und dem weiterbehandelnden Arzt eine noch bessere Versorgung des Patienten, was auch im bodengebundenen Rettungsdienst äußerst wichtig ist. Die ADAC-Luftrettung GmbH verfügt seit mehr als 12 Jahren über das Luftrettungs-, Informations- und Kommunikationssystem LIKS®, auf dem unter anderem das medizinische Qualitätsmanagement der ADAC Luftrettung und einiger Bundespolizeistationen basiert. Nach Aussage des Projektleiters Marcus Beckmann kann die Digitaltechnik zur Prozessoptimierung überall sinnvoll dort eingesetzt werden, wo Papierdokumente zur Archivierung bzw. Weitergabe an Kunden etc. erforderlich bleibt, die Daten aber digital weiter verarbeitet werden müssen. Das digitale Notarztprotokoll wird seit 2008 in mehreren Regionen auch im bodengebundenen Rettungsdienst eingesetzt.

- München -
15.02.2010 11:00:00

Flight Following-System: Noch bessere Patientenversorgung durch HeliMap und RescueTrack

Die ADAC-Luftrettung bindet ihre Rettungshubschrauber an das Flight Following-System RescueTrack an. Dadurch können die Gelben Engel nun noch schneller über die Leitstellen disponiert werden. Erfolgreiche Tests gemeinsam mit der Großleitstelle Cottbus zeigen den klaren Nutzen für die schnellere Patientenversorgung. Technische Basis für die Standortübermittlung an die Leitstelle bildet der Navigationsassistent HeliMap, mit dem jeder Hubschrauber der Gelben Engel ausgestattet ist. Über RescueTrack können die Rettungsleitstellen auf ihren Bildschirmen 24 Stunden lang den aktuellen Standort sowie den Status des Rettungshubschraubers verfolgen. Die Übertragung der Status- und Positionsmeldungen erfolgt über den Navigationsassistenten HeliMap, mit dem jeder Rettungshubschrauber der ADAC-Luftrettung ausgestattet ist. Das Gerät unterstützt den Piloten bei der Zielortbestimmung. Er kann das Ziel hausnummerngenau eingeben. Somit gewinnt er wertvolle Zeit und kann sich noch besser auf die äußeren Begebenheiten wie Wetter oder die Verhältnisse am Landeplatz konzentrieren. Die Verbindung von HeliMap der Firma EAE und dem RescueTrack-System, der Firma Convexis, ermöglicht dem Leitstellendisponenten die Hubschrauber noch effizienter einzusetzen. Somit können Patienten schneller versorgt und Leerflüge minimiert werden. „Ziel ist es, die medizinische Versorgung der Bevölkerung zu optimieren und gleichzeitig Kosten im Rettungsdienst zu senken. Damit führt der ADAC die Tradition fort, die er mit den ersten Probebetrieben eines Rettungshubschraubers bereits in den 1960er Jahren eingeführt hat: Innovation und Sicherheit für den Patienten“, erklärt Werner von Scheven, Vizepräsident des ADAC e. V. In Deutschland verfügen bereits über 150 Leitstellen über das RescueTrack-System. Für 2009 ist ein weiterer Ausbau geplant.

- München -
25.01.2010 10:32:00

Bilanz 2009: 45 705 Einsätze - Gelbe Luftretter starteten häufiger denn je

Niemals zuvor mussten die Hubschrauber der ADAC-Luftrettung so oft in die Luft wie 2009: Die Zahl der Einsätze stieg auf 45 705, das sind 662 oder 1,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die 45 ADAC-Hubschrauber versorgten bei durchschnittlich 125 Rettungsflügen pro Tag insgesamt rund 39 612 Patienten. 36 391Mal stiegen die Helikopter zu Primäreinsätzen mit akuten Ursachen auf, 4 892 Flüge waren Sekundäreinsätze. Die meisten Einsätze absolvierte „Christoph 31“ in Berlin mit 2 641 Starts. „Christoph Europa 1“ in Aachen rückte mit 2 059 Flügen am zweithäufigsten aus. Auf dem dritten Rang folgt „Christoph 5“ in Ludwigshafen mit 1 916 Einsätzen vor den Stationen in Wittlich (1 830 Einsätze) und Bayreuth (1 722 Einsätze). Bei über der Hälfte aller Einsätze (51 Prozent) handelte es sich um internistische Notfälle wie akute Herzerkrankungen oder Schlaganfälle. Den zweithäufigsten Anforderungsgrund für die ADAC-Hubschrauber teilen sich Verkehrsunfälle und Unfälle, die sich bei der Arbeit, in der Freizeit oder im häuslichen Umfeld ereigneten (je 11,5 Prozent). Im Jahr 2010 feiert die Luftrettung in Deutschland 40-jähriges Bestehen. Mit der Indienststellung des ersten zivilen und ständig einsatzbereiten Rettungshubschraubers „Christoph 1“ am 1. November 1970 in München initiierte der ADAC maßgeblich den Ausbau des öffentlich-rechtlichen Luftrettungsdienstes. Heute ist der Club an 33 Stationen in Deutschland mit 45 Rettungs- und Intensivhubschraubern vertreten. Die gemeinnützige ADAC-Luftrettung GmbH beschäftigt mehr als 150 Mitarbeiter und arbeitet mit 800 Ärzten und 400 Rettungsassistenten zusammen. Der Club investierte seit 1970 mehr als 240 Millionen Euro in den Auf- und Ausbau der Luftrettung in Deutschland.

- München -
01.01.2010 10:47:00

Wachwechsel bei „Christoph 1”

Seit dem Januar 2010 stellt die Berufsfeuerwehr München die Rettungsassistenten für den Münchner ADAC-Rettungshubschrauber „Christoph 1“. Damit beginnt bei Deutschlands ältester Luftrettungsstation eine neue Ära. Der bisherige leitende Rettungsassistent des BRK Roland Gebhardt wurde von der Berufsfeuerwehr in seiner Funktion übernommen und wird somit weiterhin als verantwortlicher Rettungsassistent aktiv sein. Weitere fünf neue Kollegen der BF werden sich zukünftig im Wechsel der neuen Aufgabe als HEMS Crew Member (HCM) auf dem ADAC-Hubschrauber stellen. Die Einarbeitung war bereits im Dezember erfolgt. Die Zusammenarbeit ist sehr gut angelaufen. Im Rahmen einer Weihnachtsfeier auf der Station wurden die Rettungsassistenten, die bis dato Teil der Crew von „Christoph 1“ waren, von der Geschäftsführerin der ADAC-Luftrettung, Susanne Matzke-Ahl, verabschiedet. Ihnen gebührt der Dank für eine jahrelange, kollegiale und qualitativ hochwertige Zusammenarbeit an der Station am Städtischen Klinikum München-Harlaching.

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